5 Fragen an Viktoria Hahn & Patricia Spies

In der Reihe „5 Fragen an…“ stellen wir Berliner LiteraturaktivistInnen vor. Ob AutorInnen, VerlegerInnen, VeranstalterInnen – mit uns sprechen sie darüber, was sie antreibt, was sie umtreibt und was sie überhaupt dazu bringt, sich literarisch zu engagieren.

Was war der ausschlaggebende Punkt, der euch beschließen ließ Hauser & Tiger zu starten?

Es gab gleich mehrere Punkte auf einmal: Wir haben generell ein junges literarisches Angebot bei uns in der Nachbarschaft vermisst; hatten keine Lust mehr ständig nach Kreuzberg oder Neukölln zu fahren, um spannende Formate zu besuchen. Wir wollten nach Möglichkeit eine Veranstaltung ins Leben rufen, die wir genau so auch selbst gern besuchen würden. Austausch und Gemütlichkeit sollte mit Literatur zusammen gebracht werden und so ein ansonsten eher literaturfernes Publikum mit unserer Begeisterung für Texte angesteckt werden. Heraus kam dann Hauser & Tiger. “5 Fragen an Viktoria Hahn & Patricia Spies” weiterlesen

Klaus Johannes Thies über “Aus meinem Fenster”

Choreographien des Ein- und Ausparkens, skurrile Begegnungen unter Reklametafeln, Wartende, Kommende und Gehende: Klaus Johannes Thies’ „Parkplatz-Rhapsodien“ erzählen abwechslungsreich von der nie einkehrenden Monotonie eines scheinbar belanglosen Schauplatzes.

Am Dienstag, 22. Mai, kommt der Bremer Autor mit seinem zweiten in der Edition Azur erschienenen Prosaminiaturen-Band „Aus meinem Fenster“ in die Lettrétage.  Mit uns hat er über dieses Projekt gesprochen:

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5 Fragen an Chris Möller

In der Reihe „5 Fragen an…“ stellen wir Berliner LiteraturaktivistInnen vor. Ob AutorInnen, VerlegerInnen, VeranstalterInnen – mit uns sprechen sie darüber, was sie antreibt, was sie umtreibt und was sie überhaupt dazu bringt, sich literarisch zu engagieren.

In wenigen Worten: Was ist für dich das Faszinierende an Literatur? Was macht sie zu einem „Grundnahrungsmittel“?

Literatur fasziniert mich immer dann, wenn sie neue Worte für etwas findet, wenn ich in der Beschreibung einer Sache plötzlich mehr verstehe. Oder besser noch: wenn ich plötzlich nichts mehr verstehe, wenn ich umdenken muss, weil die Sprache eines Textes mich und meine Denkkonventionen vorführt. Das klingt jetzt verkopfter als es gemeint ist. Oft ist dieses Erlebnis auch einfach damit verbunden, wahnsinnig gut unterhalten zu sein – wie bei einer unerwarteten Pointe. “5 Fragen an Chris Möller” weiterlesen

5 Fragen an Uli Hannemann

In der Reihe „5 Fragen an…“ stellen wir Berliner LiteraturaktivistInnen vor. Ob AutorInnen, VerlegerInnen, VeranstalterInnen – mit uns sprechen sie darüber, was sie antreibt, was sie umtreibt und was sie überhaupt dazu bringt, sich literarisch zu engagieren.

Gab es für dich ein Erlebnis, das dich zum Schreiben brachte – wann und wie ist der Funke übergesprungen?

Ein bayerisches Dorfgymnasium vor über dreißig Jahren ist ja praktisch die maßstabsgetreue Nachbildung einer Diktatur. Wollte man einem unliebsamen Lehrer an den Karren fahren, konnte man also nicht einfach wie heute hingehen und ihm eine schmieren, sondern musste beispielsweise für die Schülerzeitung Fabeln konstruieren, in denen die Lehrer bestimmte Tiere mit bestimmten Eigenschaften und so babla … Halt wie in der DDR. Oder im Dritten Reich. Oder am LCB. Solche Animal-Farm-Verschnitte für geistig Arme verfasste ich jedenfalls, wofür ich eigene Freude und fremdes Lob erntete. A fucking star was born.
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5 Fragen an Alexander Graeff

In der Reihe „5 Fragen an…“ stellen wir Berliner LiteraturaktivistInnen vor. Ob AutorInnen, VerlegerInnen, VeranstalterInnen – mit uns sprechen sie darüber, was sie antreibt, was sie umtreibt und was sie überhaupt dazu bringt, sich literarisch zu engagieren.

Gab es für dich einen Schlüsselmoment, der dich zum Schreiben brachte – wann und wie ist der Funke übergesprungen?

Bei mir war es weniger ein Blitz, der mich zum Schreiben brachte. Eher eine Wolke, die schon sehr früh über mir hing und vereinzelt auf mich herabregnete. Das äußerte sich damals in ersten Schreibversuchen, meist Imitationen, vielleicht mit 16 oder 17. Der Platzregen trat dann später ein. Mit 22 wurde ich gepackt, eigene Texte, meist Essays, zu produzieren und mein Wirtschaftsstudium aufzugeben, um diese Essays immer und immer wieder zu überarbeiten. “5 Fragen an Alexander Graeff” weiterlesen

5 Fragen an Peter Holland

In der Reihe „5 Fragen an…“ stellen wir Berliner LiteraturaktivistInnen vor. Ob AutorInnen, VerlegerInnen, VeranstalterInnen – mit uns sprechen sie darüber, was sie antreibt, was sie umtreibt und was sie überhaupt dazu bringt, sich literarisch zu engagieren.

Am kommenden Sonntag, 22. April, um 16 Uhr wird Peter Holland die neu gegründete Edition ultramar zu lateinamerikanischer Literatur im Verlag Reinecke &Voß vorstellen. Zu dieser Gelegenheit stellten wir ihm einige Fragen.

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