Interview with “Soul And The City”

On December 2 and 12, the Berlin artist collective Soul And The City will organize two events at Lettrétage!

Soul And The City brings together various representatives from the fields of literature, performance, performing arts and visual arts on one stage in order to fuse different art forms in practice as well as to open up space for a theoretical examination of transdisciplinary artistic work. The aim is to point out the social interdependencies of our society through the fusion of different artistic approaches and to illustrate what art can mean in socio-political terms. By focusing on artistic collaboration in practice, the collective promotes not only entertaining, but above all educational aspects of interpersonal exchange and thus establishes art as a factor of social engagement.

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Zitat der Woche

„Ich griff nach schönen, gewichtigen Büchern und sagte mir, ich würde das in 
der Vergangenheit Versäumte schon noch nachholen.“ – Christine de Pizan


danke, Venice, dass du mich wiegtest, seinerzeit.
spieltest mit mir, luftige Vase, spieltest das Lied, du bist
Stämme, ein Bukett, ins Wasser gehauen, singende Pfähle.

ich zähme die Rede, die in schwingenden Zungen zerbrach
als mein Freund verpuffte. er war weiß und rot und blühte
zwischen den Stämmen, aber dann lag er still mit dem Staub und

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In der Lettrétage gilt jetzt 2G

Vielen von Ihnen haben es schon mitbekommen: Der Senat von Berlin hat eine erneute Änderung der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung beschlossen. Das bedeutet: Für alle Veranstaltungen in der Lettrétage gilt ab heute 2G. Besucher*innen der Lettrétage müssen geimpft und/oder genesen sein. Das gilt für sämtliche Veranstaltungen unabhängig der Größe: öffentliche Abendveranstaltungen ebenso wie Raumnutzungen und Tagesnutzungen. Wir bitten darüber hinaus alle unsere Besucher*innen in den Räumen der Lettrétage eine Maske zu tragen.

Bitte passen Sie aufeinander auf und lassen Sie uns gemeinsam gut durch die nächsten Wochen kommen! Wir freuen uns auf Sie.

Zitat der Woche

die großen generationen sterben ab
sie lassen ihre haut zurück und ein zwei sprengkörper unter häusern
fernnah gesehen die angst
in den augen der opas wie viel prozent
hungerleuchten disziplin hörigkeit? die oberen die oberen
eben und uns ist auch so viel leid geschehen der apfelstrudel im starnberger
haus des großtantenmannes
die russn die tschechn die säue
stolpern durch albwörter
winden durch entwurzelte ausreden
ja aber wir hatten nie ein zu hause so wie du

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Worum geht es bei TextKörper – KörperText?

Nach langer Vorbereitung ist es jetzt soweit: “TextKörper – KörperText” kommt auf die Bühne der Lettrétage! Für uns ist das extrem aufregend, denn “TextKörper – KörperText” ist für die Lettrétage ein besonders wichtiges Projekt, für das wir wieder mit der Literaturinitiative “handverlesen” kooperiert haben. Vier Taube haben mit zwei hörenden Künstler*innen intensiv zusammengearbeitet – und wir haben dabei eine Menge gelernt.

Worum es genau bei “TextKörper – KörperText” geht, was die Hintergründe des Projekts sind, warum es wichtig ist und was Sie an den beiden Abenden (5. und 6. November in der Lettrétage) erwarten können – darüber haben wir mit der Projektleiterin Franziska Winkler gesprochen.

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Die Lettrétage im November

Foto: Urs Mader

Wir starten in einen verrückten Monat! Der November in der Lettrétage ist bis oben hin vollgepackt mit Lesungen, Workshops, Diskussionsveranstaltungen, Performances, Buchpräsentationen, Magazinlaunches und noch einigem mehr. Die freie Literaturszene ist definitiv zurück und wir außerordentlich glücklich, ihren Impulsen einen Raum geben zu können.

Bitte beachten Sie: Damit Sie Literatur weiterhin live erleben können, finden alle Veranstaltungen unter Beachtung der aktuellen Hygienemaßnahmen statt.

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Zitat der Woche

Nach der Begegnung mit dem Friedhofsverwalter von Bad Oldesloe besuchte ich für den Rest des Jahres keinen Friedhof mehr, erst im Januar kamen die Energieschübe zurück, und ich verabredete mich für die Zeit der südosteuropäischen Schneestürme mit Marius, der schon mit mir in Hamburg-Nienstedten an den Gräbern von Fichte und Jahnn gestanden hatte, und mit Pascal – einem der wichtigsten Beobachter unseres Landes – in Bukarest. Von dort aus wollten wir uns endlich auf die Spuren des Grabs von Ovid begeben.

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