Neue WiSU-Beratungstage im Februar und März

Einige wissen es schon, andere vielleicht noch nicht:

Im Rahmen des WiSU-Projekts (kurz für: Wirtschaftliche Stärkung der Urheber*innen in der freien Literaturszene Berlin) werden regelmäßig kostenfreie Beratungstage für Selbstständige der Literaturszene angeboten.
Autor*innen, Übersetzer*innen, -Lektor*innen oder einfach nur Interessierte können in einem Einzelgespräch (45 Minuten) erfahrenen Akteur*innen aus dem Literaturbetrieb alle möglichen Fragen stellen und über konkrete Projekte sprechen – Manuskripte, Veranstaltungsideen usw. Auch im Februar und März finden die Beratungstage wieder statt. Hier könnt ihr mehr erfahren über Themen, Zielgruppen, Ablauf und Anmeldungen.

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Zitat der Woche

“Immer fahren sie durch den Wald, der Wald ist nie weit entfernt, und rechts fällt das Land ab, und soweit sie sehen können, sind da nur noch Weiden und Zäune. Jakob sehnt sich danach, dass endlich die Zeit vorbeigeht, in der Dinge geschehen, und die Zeit beginnt, in der alles seine Regelmäßigkeit hat und man sich dieselben Filme noch einmal ausleiht, und Hartmann erzählt.”

Philipp Böhm: Schellenmann (Verbrecher Verlag 2019), S. 19.

Die Lettrétage als Arbeitsraum

Kennt ihr eigentlich schon unser Workshop-Programm? Falls nicht, wird es Zeit, es kennenzulernen. Die gesamte Liste findet ihr hier. Verschiedene Initiativen nutzen die Lettrétage regelmäßig, um Workshops, Infoabende, Textwerkstätten und ähnliche Formate anzubieten. Diese Woche zum Beispiel das Berliner Lektorat und der Berliner Autorensalon. Ein Blick ins Programm lohnt sich immer mal wieder.

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Rainer Stolz im Gespräch über den Workshop “Buchstabenmusik”

Rainer Stolz ist Lyriker und in der Erwachsenenbildung tätig. Am 2. Februar leitet er einen ganztägigen Workshop mit dem Titel “Buchstabenmusik” in der Lettrétage. Anmeldungen für den Workshop sind noch bis zum 27. Januar per Mail möglich. Mehr dazu erfahrt ihr hier. Wir haben mit Rainer Stolz über das Konzept hinter dem Workshop gesprochen.

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Letzte Klassikerlesung vor der Pause

Morgen geht die Klassikerlesung in die (vorerst!) letzte Runde. Denis Abrahams liest gemeinsam mit Wicki Kalaitzi “Die Gebannte” von Jules Barbey D’Aurevilly, erschienen bei Matthes & Seitz – ein “Drama von archaischer Wucht”. Euch bietet sich also noch einmal die Gelegenheit, im Rahmen eines liebevoll gestalteten Abends in der Lettrétage einem Klassiker der französischen Literatur zu lauschen.

Für all die Zögerlichen: Hier ist der Mitschnitt der ersten Klassikerlesung aus der aktuellen Reihe – Denton Welchs “Freuden der Jugend” zum Nachhören und Einstimmen. Über die Skills der Lesenden müssen wir nichts weiter sagen. Darüber hinaus sind unsere Stühle bequem, der Weißwein gut und die Beleuchtung angemessen schummrig.

Zitat der Woche

“Ich bin einer von denen, die atmen. Ich muss mit der Musik atmen, ihr und mir Luft zuführen, damit sie nicht erstickt und ich auch nicht. Nicht jedes Stück braucht viel Luft, aber manche bringen mich völlig außer Atem. Dann schnaufe ich schwer, keusche, zische, seufze.”

Katharina Mevissen: Ich kann dich hören (Wagenbach 2019), S. 7.

Das Buch wird am 26. Januar in der Lettrétage zum ersten Mal vorgestellt.

Open Call für poetische Chapbooks

© Lisa Ann Cassidy (CC BY-NC 2.0)

Schmeißt die Siebdruckmaschinen an, holt die Kopiervorlagen aus der Schublade und fangt an zu tackern! Am 24. Januar wird die Ausstellung Poetisches Chapbook im digitalen Zeitalter mit Lesung und Diskussion durch Kuratorin Nina Medved eröffnet. Die Ausstellung wirft ein Schlaglicht auf die Low- bis No-Budget-Bereiche literarischer Publikationen: Chapbooks, also DIY-Gedichtbände, Selbstkopiertes, Zusammengetackertes, aber auch digitale Formate, Instagram-Gedichte und frei zirkulierende PDFs.

Für die Ausstellung gibt es auch einen Open Call. Wenn ihr also selbst interessante Wege abseits der gängigen Publikationsrouten gefunden habt um eure Gedichte zu verbreiten, dann schickt sie uns bis zum 18. Januar. Analog oder digital – ganz egal. Hier ist der vollständige Call:

Lettrétage – das Literaturhaus in Berlin Kreuzberg invites poets to display their print and digital chapbooks! Poetic chapbooks will be presented at an exhibition held in Berlin, which will be accompanied by a public multilingual reading on January 24th 2019. „Open Call für poetische Chapbooks“ weiterlesen

Die Lettrétage wünscht einen guten Start ins neue Jahr


Die Korken sind geknallt, die Feiertage vorbei. Wir freuen uns auf ein spannendes Literaturjahr 2019 und wünschen euch allen ein “frohet Neuet”.

Wir starten in den Januar mit alten Freund*innen und neuen Bekannten: Wie in den Jahren zuvor feiert der hochroth-Verlag seinen Geburtstag bei uns, die Klassiker-Lesereihe geht in die nächste Runde mit einer Lesung der “Gebannten” und wir dürfen gleich zwei Buchpremieren (mit Raquel Erdtmann und Katharina Mevissen) beheimaten. Dazu kommen Marathonlesungen, Piano- und Salonabende. Es gibt Anglophones mit Literally Speaking und Obszönes mit der Schlaflosreihe. Und dazu ist noch eine spannende Ausstellung zu den Low-Budget-Bereichen künstlerischer Publikation geplant.

Auch die WiSU-Beratungen gehen natürlich weiter: Im Januar können sich Autor*innen, Übersetzer*innen, Veranstalter*innen und Lektor*innen kostenfrei in der Lettrétage beraten lassen. Hier geht’s zur Anmeldung. „Die Lettrétage wünscht einen guten Start ins neue Jahr“ weiterlesen

Das war der Dritte Branchentreff Literatur

Vielen Dank an alle, die beim Dritten Branchentreff Literatur mitgewirkt haben! Es war ein tolles Wochenende voller Input, Diskurs, Vernetzung. Andrew Grauman hat den Branchentreff mit seiner Kamera begleitet. Hier sind seine Eindrücke.

Alle Fotos: © Andrew Grauman

 

Das Branchentreff-ABC Teil 4: S bis Z

Branchentreff Literatur
Noch einmal schlafen, nicht einmal 24 Stunden! Morgen beginnt der Dritte Branchentreff Literatur! Wer noch nicht dazugekommen ist: Hier ist das Programm. Und während wir mit den allerletzten Vorbereitungen beschäftigt sind, könnt ihr euch schon in Stimmung bringen. Hier ist der vierte und letzte Teil unseres Branchentreff-ABCs. Von S bis Z, von Schnitt! bis Zukunftsmusik. Wir sehen uns morgen im Haus der Kulturen der Welt!

S wie Schnitt! …Kamera, Action. Wir begeben uns in die wilden Weiten der Multimedialität und schauen uns an, wie Buchtrailer, Lesungsfilme oder Teaser für Crowdfunding-Projekte funktionieren.

T wie Textlektorat: Wer schon einmal unlektorierte Bücher lesen musste, weiß, wie wichtig die Arbeit der Lektor*innen ist. Deshalb liegt uns diese Berufsgruppe besonders am Herzen und wir widmen ihr gleich mehrere Veranstaltungen auf dem Branchentreff. „Das Branchentreff-ABC Teil 4: S bis Z“ weiterlesen