Die Lettrétage im November

Foto: Urs Mader

Wir starten in einen verrückten Monat! Der November in der Lettrétage ist bis oben hin vollgepackt mit Lesungen, Workshops, Diskussionsveranstaltungen, Performances, Buchpräsentationen, Magazinlaunches und noch einigem mehr. Die freie Literaturszene ist definitiv zurück und wir außerordentlich glücklich, ihren Impulsen einen Raum geben zu können.

Bitte beachten Sie: Damit Sie Literatur weiterhin live erleben können, finden alle Veranstaltungen unter Beachtung der aktuellen Hygienemaßnahmen statt.

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Zitat der Woche

Nach der Begegnung mit dem Friedhofsverwalter von Bad Oldesloe besuchte ich für den Rest des Jahres keinen Friedhof mehr, erst im Januar kamen die Energieschübe zurück, und ich verabredete mich für die Zeit der südosteuropäischen Schneestürme mit Marius, der schon mit mir in Hamburg-Nienstedten an den Gräbern von Fichte und Jahnn gestanden hatte, und mit Pascal – einem der wichtigsten Beobachter unseres Landes – in Bukarest. Von dort aus wollten wir uns endlich auf die Spuren des Grabs von Ovid begeben.

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Zitat der Woche

Es kommen härtere Tage.
Die auf Widerruf gestundete Zeit
wird sichtbar am Horizont.
Bald mußt du den Schuh schnüren 
und die Hunde zurückjagen in die Marschhöfe.
Denn die Eingeweide der Fische
sind kalt geworden im Wind.
Ärmlich brennt das Licht der Lupinen.
Dein Blick spurt im Nebel:
die auf Widerruf gestundete Zeit
wird sichtbar am Horizont.

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Interview mit Lena Hintze vom Exzellenzcluster “Temporal Communities”

Am 20. Oktober organisiert das Exzellenzcluster Temporal Communities. Doing Literature in a Global Perspective in Kooperation mit der Lettrétage und dem Collegium Hungaricum Berlin die Veranstaltungsreihe Enter Literature. Im Rahmen literarischer Performances zeigen Künstler*innen, wie neue Formen der literarischen Präsentation aussehen können. Nach dem Motto “Lesungen zeigen Literatur” widmen sie sich dabei größeren Fragen rund um das Verhältnis von Literatur und Lesung. Der darauf aufbauende zweitägige Workshop setzt sich anschließend diskursiv mit dem Gegenstand der Autor*innenlesung aus der Perspektive der sowohl künstlerischen Praxis als auch theoretischen Verankerung auseinander. 

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Zitat der Woche

Manchester 1945. Rudolf von Laban forscht über die Optimierung 
              der Handbewegungen von Fabrikarbeiterinnen und Fabrikarbeitern

Den Flügelschlag eines Kolibris 
zerlegt in time, intensity?

Das Öffnen und Schließen der Hand,
Hebel umlegen, eine Vierteldrehung
aus der Verträumtheit am Morgen,
das in Einzelheiten teilen: Wehe,
der Zugriff aufs “Jetzt” fällt heillos verfranst aus. 
Alle diese Jetzte, Zähnchen, schnappende, 
fiese Gebisse.

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