Die Virtual-Reality-App B.A.U.

In B.A.U. betreten Sie gemeinsam mit fünf Künstler*innen aus Deutschland und Russland künstlerisches Neuland. Mittels einer VR-Brille aus Karton wird Ihr Mobiltelefon zur Tür in eine virtuelle Realität, in der Sie sich – umspielt von animierten Gottheiten, gigantischen Lenin-Köpfen und sphärischen Klängen – durch fünf Räume bewegen und dort mit eigens für diese App geschaffenen Kunstobjekten interagieren. B.A.U. ist keine virtuelle Ausstellung – als Nutzer*in tauchen Sie vielmehr in künstlerische Welten ein.

B.A.U. ist eine Koproduktion der Lettrétage mit dem Goethe-Institut Nowosibirsk. Auf Initiative beider Einrichtungen haben sich die drei Berliner Künstler*innen Mara Genschel, Katia Sophia Ditzler und Tomomi Adachi und die beiden Nowosibirsker Künstler Alexey Grishchenko und Evgenii Gavrilov der Frage gestellt: Wie kann internationale künstlerische Zusammenarbeit in Zeiten der Digitalisierung und ob des Einschnitts einer globalen Pandemie aussehen? Als Antwort steht B.A.U., eine Virtual Reality App, die nicht nur digitale Kunst erschließt, sondern auch in komplett digitaler Zusammenarbeit entstanden ist. Ohne sich ein einziges Mal physisch zu treffen, schufen die fünf Teilnehmer*innen fünf Räume, in denen sie eigens für diesen Zweck geschaffene Arbeiten ihrer Partner*innen integrieren, adaptieren und schließlich in ein gemeinsames Gesamtkunstwerk transformieren.

Die Benutzung von B.A.U. erfolgt niederschwellig mittels einer simplen Cardboard-VR-Brille (im Einzelhandel ab etwa sechs Euro zu haben). Starten Sie einfach die App, setzen Sie Kopfhörer auf, justieren Sie Ihr Telefon mittig in dem dafür vorgesehenen Fach der Brille und schon kann es losgehen.

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