Der Stadtraum wird zum Klanglabor

Das PoetryAudioLab verwandelt im Sommer 2019 den Stadtraum in ein Klanglabor!

Mit dem Projekt bringen wir im Sommer 2019 poetisches Sprechen in Form von Interventionen und klanglichen Installationen in den Stadtraum. Ausgesuchte Ecken Berlins werden dabei in Laboratorien neuer literarischer Präsentationsformate verwandelt. Mit dem PoetryAdioLab verlässt Poesie die engen Grenzen des Literaturhausbetriebs, lässt Mikrophon und Wasserglas hinter sich und spaziert mitten hinein ins tägliche Leben.

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Die Lettrétage im Februar

Wir gehen in die zweite Runde, den zweiten Monat, um genau zu sein: Denn auch im Februar wird bei uns am Mehringdamm und bei neuen Veranstaltungen wieder gelesen, geschnackt, diskutiert und mitgebrummt:

Den Auftakt geben die Gespräche des monatlichen NFLB-Stammtischs schon am Mittwoch dieser Woche. In der Woche darauf folgt ein Abend mit der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule: Bei „nach den narkosen“ treffen poetisches und wissenschaftliche Sprache aufeinander. Nina Schmidt und Paul-Henri Campbell geben Einblicke in das Leben mit und die Literatur über Krankheiten und Behinderungen.

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Neue WiSU-Beratungstage im Februar und März

Einige wissen es schon, andere vielleicht noch nicht:

Im Rahmen des WiSU-Projekts (kurz für: Wirtschaftliche Stärkung der Urheber*innen in der freien Literaturszene Berlin) werden regelmäßig kostenfreie Beratungstage für Selbstständige der Literaturszene angeboten.
Autor*innen, Übersetzer*innen, -Lektor*innen oder einfach nur Interessierte können in einem Einzelgespräch (45 Minuten) erfahrenen Akteur*innen aus dem Literaturbetrieb alle möglichen Fragen stellen und über konkrete Projekte sprechen – Manuskripte, Veranstaltungsideen usw. Auch im Februar und März finden die Beratungstage wieder statt. Hier könnt ihr mehr erfahren über Themen, Zielgruppen, Ablauf und Anmeldungen.

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Zitat der Woche

“Immer fahren sie durch den Wald, der Wald ist nie weit entfernt, und rechts fällt das Land ab, und soweit sie sehen können, sind da nur noch Weiden und Zäune. Jakob sehnt sich danach, dass endlich die Zeit vorbeigeht, in der Dinge geschehen, und die Zeit beginnt, in der alles seine Regelmäßigkeit hat und man sich dieselben Filme noch einmal ausleiht, und Hartmann erzählt.”

Philipp Böhm: Schellenmann (Verbrecher Verlag 2019), S. 19.

Die Lettrétage als Arbeitsraum

Kennt ihr eigentlich schon unser Workshop-Programm? Falls nicht, wird es Zeit, es kennenzulernen. Die gesamte Liste findet ihr hier. Verschiedene Initiativen nutzen die Lettrétage regelmäßig, um Workshops, Infoabende, Textwerkstätten und ähnliche Formate anzubieten. Diese Woche zum Beispiel das Berliner Lektorat und der Berliner Autorensalon. Ein Blick ins Programm lohnt sich immer mal wieder.

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Rainer Stolz im Gespräch über den Workshop “Buchstabenmusik”

Rainer Stolz ist Lyriker und in der Erwachsenenbildung tätig. Am 2. Februar leitet er einen ganztägigen Workshop mit dem Titel “Buchstabenmusik” in der Lettrétage. Anmeldungen für den Workshop sind noch bis zum 27. Januar per Mail möglich. Mehr dazu erfahrt ihr hier. Wir haben mit Rainer Stolz über das Konzept hinter dem Workshop gesprochen.

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Letzte Klassikerlesung vor der Pause

Morgen geht die Klassikerlesung in die (vorerst!) letzte Runde. Denis Abrahams liest gemeinsam mit Wicki Kalaitzi “Die Gebannte” von Jules Barbey D’Aurevilly, erschienen bei Matthes & Seitz – ein “Drama von archaischer Wucht”. Euch bietet sich also noch einmal die Gelegenheit, im Rahmen eines liebevoll gestalteten Abends in der Lettrétage einem Klassiker der französischen Literatur zu lauschen.

Für all die Zögerlichen: Hier ist der Mitschnitt der ersten Klassikerlesung aus der aktuellen Reihe – Denton Welchs “Freuden der Jugend” zum Nachhören und Einstimmen. Über die Skills der Lesenden müssen wir nichts weiter sagen. Darüber hinaus sind unsere Stühle bequem, der Weißwein gut und die Beleuchtung angemessen schummrig.

Zitat der Woche

“Ich bin einer von denen, die atmen. Ich muss mit der Musik atmen, ihr und mir Luft zuführen, damit sie nicht erstickt und ich auch nicht. Nicht jedes Stück braucht viel Luft, aber manche bringen mich völlig außer Atem. Dann schnaufe ich schwer, keusche, zische, seufze.”

Katharina Mevissen: Ich kann dich hören (Wagenbach 2019), S. 7.

Das Buch wird am 26. Januar in der Lettrétage zum ersten Mal vorgestellt.