Programm

  • Fr
    04
    Jan
    2019
    20:00Eintritt frei

    Verlagsabend mit Lesungsprogramm

    Das europäische Verlagsnetzwerk hochroth lädt zu seinem traditionellen Jahresauftakt mit Lesungen aus dem aktuellen Programm und einem Rückblick auf das literarische Jahr 2018 ein. Mit Ines Berwing, Irina Bondas, Micul Dejun, Ricarda Kiel, Matthias Kniep, Jennifer Kwon Dobbs, Norbert Lange, Martina Lisa und Ilia Ryvkin.

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  • Sa
    05
    Jan
    2019
    14:00Eintritt frei

    Romanlesung von G. H. H.

    Eine Lesung, ein Buch: Der Autor G.H.H. liest an einem Tag seinen gesamten Roman, an dem er 2018 gearbeitet hat.

    Der Roman spielt im März 1920 und handelt von einem Soldaten, der aus dem Kriegsgefangenenlager in Frankreich zu seinem Vater ins Pfarrhaus eines kleinen Dorfes in Heiligenfelde/Altmark zurückkommt. Der Tod der Mutter liegt nur wenige Wochen zurück. Durch Rückblenden und Erinnerungen des Soldaten bewegt sich die Handlung an verschiedenen Orten, darunter Rostock und Halle, Châteauroux und Magdeburg. In neun Kapiteln werden sieben Tage beleuchtet.

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  • Mi
    16
    Jan
    2019
    20:00Eintritt 8€

    Exprovisational Metamorphism (Piano-Improvisation)

    ©Sasha Pushkin

    Ähnlich der Cut-Up Technik von William S. Borroughs zerreißt, zerschneidet und restrukturiert Sasha Pushkin virtuos verschiedenste Elemente aus Klassik, Jazz, Avantgarde, Minimal, Rock und Ethnoklängen zu einem Fluss von interagierenden Klang-Kaleidoskopen.

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  • Do
    17
    Jan
    2019
    20:00Eintritt 5/4€

    Lesung und Gespräch mit Denis Abrahams, Wicki Kalaitzi und Herausgeber Gernot Krämer

    Klassiker und solche, die es hätten werden sollen: Schauspieler Denis Abrahams präsentiert alte Texte in neuen Übersetzungen – in der Fortführung der Klassiker-Lesereihe in der Lettrétage. Es geht um Wieder- und Neuentdeckungen, um andere Blicke auf scheinbar Bekanntes. Zum Gespräch eingeladen sind die beteiligten Herausgeber*innen und Verleger*innen.

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  • Fr
    18
    Jan
    2019
    20:00Eintritt gegen Spende: 4-10€

    Lesung in englischer Sprache, Moderation: Traci Kim

    Literally Speaking is Berlin's fiction reading series that features local writers and the authors who inspire their stories. Each month, five writers share their original work, as well as an excerpt from an author of their choice that highlights the month’s theme. The excerpts aim to get everyone in Berlin’s literary community “on the same page.” It’s a way to see what’s catalyzing our local writers and bring us closer together through literature.

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  • Sa
    19
    Jan
    2019
    19:00Eintritt frei (Spenden erbeten)

    Lesung mit Rebecca Hoffmann, Jule Löffler, Robert Schade, Oksana Shestaka, Charlotte Silbermann und Saskia Trebing


    "Obwohl viele ihrer Aktionen ursprünglich nutzlos und sogar überflüssig erscheinen, glauben Steinböcke mit Aszendent Zwilling an das, was sie tun, und sie präsentieren es immer im richtigen Licht. Aber sie sind auch gute Täuscher, weil sie wissen, wie man seine wahren Absichten versteckt." (astrology.com)
    Wenn das keine guten Voraussetzungen zum Geschichtenerzählen sind. Das Steinbock-Autoren-Kollektiv mit Zwillings-Gast lässt sich  in der Lettrétage zum Vorlesen nieder. Die Sterne stehen günstig für Lyrik über Tiere und Steine, Ausflüge in den brasilianischen Regenwald und die Bezwingung der Brooklyn Bridge in einem Anfall von Selbstüberschätzung.

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  • Mo
    21
    Jan
    2019
    20 UhrEintritt frei

    Buchpremiere mit Raquel Erdtmann und Denis Abrahams


    Raquel Erdtmann nimmt die Leser*innen mit in den Gerichtssaal, der zur Bühne des Lebens wird. Ihre Schilderungen der Prozesse sind dabei so plastisch, dass man als Leser*in das Gefühl hat, den Szenen selbst beizuwohnen. Es sind Blicke hinter die Fassade und in menschliche Abgründe.

    Eine Frau, die zum Messer greift, um sich für jahrelange Demütigungen zu rächen. Ein Mann, der seinen Vater erschlägt. Einer, der tötet, einfach so. Kleine und größere Betrügereien wie ein Heiratsschwindler oder eine koschere Metzgerei, die Würste im Schweinedarm verkauft. Diebe, Räuber, Mörder, von Eifersucht oder Traditionen Getriebene und die, die zu Tätern werden in einem kurzen Moment der Unbeherrschtheit.

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  • Do
    24
    Jan
    2019
    19:00Eintritt frei

    Ausstellungseröffnung, Lesung und Diskussion mit Nina Medved

    © Lisa Ann Cassidy (CC BY-NC 2.0)

    Das Projekt "Poetisches Chapbook im digitalen Zeitalter" wirft ein Schlaglicht auf die Low-Budget-Bereiche künstlerischer Publikation. Lyriker*innen haben die populäre Form des Zines für sich entdeckt - als Werbemittel, ebenso wie als kreative Herausforderung oder um Hürden des traditionellen Verlagsbetriebs zu umgehen(mehr …)

  • Fr
    25
    Jan
    2019
    20:00Eintritt frei

    Lesung mit obszönen, gruseligen und fantastischen Texten aus der Schlaflosreihe im Ripperger und Kremers Verlag

    Schlaflosreihe: Unbekannte und vergessene Texte – phantastische Hirngespinste, erotische Erzählungen, märchenhafte und verrückte Gedankenspiele. Diese Reihe bietet den Stoff, aus dem die schlaflosen Nächte gewoben sind. Im Taschenlampenkegelformat laden sie zum Träumen ein, wenn die Stunden vorüberrieseln und der Schlaf nicht kommen will. Märchen, Essays, Gruselgeschichten, Erzählungen – wofür am Tag die Zeit zu kurz ist und dafür die Nacht sich dehnt. Herausgegeben wird die Schlaflosreihe von Roman Lach.

    Es lesen Karen Suender, Denis Abrahams und Roman Lach.

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  • Sa
    26
    Jan
    2019
    20:00Eintritt frei

    Buchpremiere und Lesung mit Katharina Mevissen - Anschließend Autorinnengespräch mit Anne-Dore Krohn

    Osman spielt. Er soll es regnen lassen, doch seine Musik lässt sich nicht erweichen. Und daran ist sein Vater nicht allein schuld. Sehr vieles gerät erst in Bewegung, als er hört, was nicht für seine Ohren bestimmt war. Der Roman von Katharina Mevissen erzählt von einem jungen Mann, dem Augen und Ohren geöffnet werden und von einer Frau, die in der Stille lebt. Es geht um Vater, Mutter und Gebärdensprache und um die berührende Kraft von Musik. Ungewöhnliche Themen, eindringliche Bilder. Der Abend wird moderiert von Anne-Dore Krohn (rbb kulturradio). Im Anschluss gibt es einen Empfang.

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  • Do
    31
    Jan
    2019
    20:00Eintritt frei (Spenden wilkommen)

    Lesung und Diskussion mit Nora Amin

    Konzepte und Gegebenheiten formen die Bedingungen, unter denen Menschen in einer Gesellschaft leben. Diese Vorstellungen und Gegebenheiten prägen den weiblichen Körper, das Weibliche wird zur Weiblichkeit, Kontrolle über den weiblichen Körper wird errungen und behauptet.
    Nora Amin zeigt in einer Nahaufnahme, wie es sich anfühlt, einen weiblichen Körper in einer Umgebung zu erfahren, die patriarchisch gestaltet ist. Gibt es Unterschiede darin, wie arabische und westliche Gesellschaften den weiblichen Körper zu einem Anderen machen?
    In persönlichen Essays, die in assoziativer Reihe angeordnet sind, reflektiert Amin über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft weiblicher Präsenz im öffentlichen Raum.

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  • Mo
    11
    Feb
    2019
    20:00Eintritt frei

    Lesung und Buchvorstellung mit Paul-Henri Campbell und Nina Schmidt


    Literaturwissenschaftlerin Nina Schmidt stellt ihr Buch "The wounded Self: Writing Illness in Twenty-first-century german Literature" (2018) vor. Lyriker Paul-Henri Campbell liest aus seinem Gedichtband "nach den narkosen" (2017). Gemeinsam diskutieren sie - über das Leben mit Krankheit/ Behinderung und den Eingang dieser Themen in die Literatur.

    Wie darüber sprechen? In welcher Form? Und was kann Lyrik, was macht sie anders als Prosa?

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  • Fr
    22
    Feb
    2019
    20:00Eintritt 5 €

    Lesung und Gespräch mit Victor Boy Lindholm und Ingvild Lothe, Moderation: Maria-Christina Piwowarski


    Das Programm des Abends ist das Programm des Verlages: Ein dänisches und ein norwegisches Buch werden vorgestellt. Vorgetragen wird natürlich auch (weil hyggeligt). Auf Dänisch, Norwegisch und, von den Übersetzern, auf Deutsch. Maria-Christina Piwowarski, Betreiberin der Buchhandlung Ocelot, wird nicht nur durch die Dunkelheit, sondern auch durch den Abend führen. Schöne Musik und Free-Drinks gibt es obendrein.

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  • So
    24
    Feb
    2019
    19:00Eintritt: 10 € / 8 € erm.

    An evening of physical poetry / Poesie-Konzert in englischer Sprache mit Shannon Sullivan, André Matov und Bernd Oezsevim

    © Aleksandar Pasar

    Language that hits like a fist, cuts like a razor blade, or exhibits the gentle tenderness of a slow caress. We press our nose up to the glass for a good look at a society balancing on the brink of (self-)destruction. The ancient myth of Icarus warns against excess. Our global culture has long since cracked the walls of moderation and melted them like wax. Overpopulation and isolation walk side by side, not speaking to each other.(mehr …)

  • Fr
    01
    Mrz
    2019
    20:00Eintritt frei

    Lesung mit der ungarisch-deutschen Lyrikübersetzungswerkstatt ViceVERSa

     

    Ein Festabend für die Lyrik und die Kunst der Übersetzung, oder auch:
    Vom (Nicht-)Verstehen und Verdrehen. Gyertek!

    Die ungarisch-deutsche ViceVERSa-Werkstatt stellt sich vor:
    Junge Stimmen aus der pulsierenden Lyrikszene Ungarns in ersten Übertragungen und ungarische Klassiker in neuem Gewand, dazu ungarische Lesarten deutscher Gedichte.

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  • Sa
    02
    Mrz
    2019
    20:00Eintritt 5€

    Lesung mit Fabian Willkomm und Arkadi Junold

    Im Angesicht von Algorithmen, sozialen Netzwerken, Blockchains und künstlicher Intelligenz stellt sich die alte Frage nach dem Fortschreiten der Menschheit in neuer Form. In zehn Einführungsessays nähert sich Fabian Willkomm dem Wesen der Technik, indem er bedeutende Philosophen und Literaten zu Wort kommen lässt, und diskutiert die Auswirkungen technischer Entwicklungen auf Mensch und Gesellschaft. Dabei eröffnet sich dem Leser der Blick auf die vermeintlich untergegangene Welt der technischen Utopie.

    Moderation: Arkadi Junold

     

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  • So
    03
    Mrz
    2019
    20:00Eintritt frei

    Englischsprachige Lesung und Buchpräsentation mit Saskia Vogel, Rachael Allen und Traci Kim

    Join us for an evening of readings and conversation to celebrate the launch of Berlin-based writer and translator Saskia Vogel’s debut novel "Permission".
    In their Most Anticipated Books of 2019 list, LitHub said:

    "If Joan Didion had written about the BDSM community in LA it may have felt a bit like "Permission" … When Echo’s father dies in a freak accident, grief pulls her under like a rip curl into a world of art models, dominatrixes and sex workers.”

    Saskia will be joined by Rachael Allen, poetry editor at Granta, co-founder of poetry press clinic and online journal tender. There will be readings from "Permission" (Dialogue Books/Coach House Books) and Rachael’s debut "Kingdomland" (Faber), followed by a conversation about coming of age stories, sex, craft, nerves, and finally, finally finishing your first book.

    Copies of both books will be for sale.

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  • Di
    05
    Mrz
    2019
    20:00Eintritt frei

    Buchpremiere und Lesung mit Bijan Moini, Moderation: Frauke Schneider

    © Floyd Felton

    Die nahe Zukunft. Deutschland wird von einem perfekten Algorithmus gesteuert: Der Würfel ermöglicht den Menschen ein sorgenfreies Leben, zahlt allen ein Grundeinkommen, wählt das Parlament, erstickt Kriminalität im Keim. Um das zu leisten, sammelt er selbst intimste Daten der Bevölkerung. Berechenbarkeit ist zum höchsten Gut geworden. Einer der wenigen Rebellen gegen dieses System ist der 28-jährige Taso. Mit großem Aufwand entzieht er sich der Totalerfassung und täuscht den Würfel über seine Vorlieben und Gedanken, indem er sämtliche Entscheidungen mithilfe von Spielwürfeln und einer Münze trifft. Bis er sich in Dalia verliebt, die aus einer Sekte geflohen ist und alle Hoffnungen in den Würfel setzt. Als ihn gleichzeitig der Widerstand rekrutieren will, steht Taso vor einer unmöglichen Entscheidung: Verrät er seine Ideale - oder eine ideale Welt?

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  • Do
    07
    Mrz
    2019
    20:00Eintritt 5/3€

    Anonyme (Vor)Lesebühne mit Diether Kabow

    Das Konzept*Feuerpudel ist eine monatliche Lesebühne für Autor*innen in Berlin. Oder sollte es "Vorlesebühne" heißen? Denn beim Pudel liest einer, namentlich Diether Kabow, Texte vor, deren Urheber*innen sich anonym unters Publikum mischen. Auf diese Weise bietet sich schreibenden Menschen die Möglichkeit, ihre Texte unter die Leute zu bringen, ohne dass sie selbst performen. Warum? Weil die Wirkung des Textes dann nicht von der Person der*des Autor*in abhängt. Autor*innen können heimlich im Publikum sitzen, sich gemütlich einen antrinken und beobachten, wie ihre Texte – und nicht sie selbst – ankommen. Ein*e Illustrator*in begleitet uns durch den Abend und kommentiert die Texte mit den zeichnerischen Mitteln der Wahl. Ein Informationsvideo gibt es hier.

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  • Sa
    09
    Mrz
    2019
    20:00Eintritt: Freie Spende

    Lesung mit Nadine Kegele und Andrea Stift-Laube, Moderation: Tom Bresemann

    © Nadine Kegele_Und essen werden wir die Katze

    Machen Sie sich gemeinsam mit den beiden Autorinnen aus dem Hause Kremayr & Scheriau auf den Weg zu den Grenzen der Moral, des guten Geschmacks und zu jenen, die es uns schwer machen, einander wirklich näherzukommen. Bis dann also an der Katzenfleischtheke, wenn es heißt: "Darf’s a bissl mehr sein?"(mehr …)

  • Fr
    15
    Mrz
    2019
    20:00Eintritt frei

    Buchvorstellung und Künstlergespräch mit Nezaket Ekici und Anne Frechen

    “Human Cactus” © Nihad Nino Pusija

    Während ihres 10-monatigen Stipendienaufenthaltes in der Deutschen Akademie "Villa Massimo" in Rom hat Nezaket Ekici die Langzeit-Performance "Present and Absent/Diary Villa Massimo 2016-2017" entwickelt und durchgeführt. Nun ist diese Arbeit in einem großformatigen Kunstbuch dokumentiert:

    In Rom kaufte Nezaket Ekici jeden Tag neue Kleider an einem der unzähligen mobilen Verkaufsstände der italienischen Metropole.  Einen Tag lang trug sie diese Kleidung – bis zum Erwerb des nächsten Outfits am nächsten Tag. Vor der Außenwand ihres Studios 1 ließ sie sich täglich in der Kleidung des Tages fotografieren. – Eine faszinierende Serie von 262 Fotos kombiniert mit der Frage nach der eigenen Identität und den sozialen und kulturellen Bedingungen, welche die Produktion und den Verkauf dieser viel zu "billigen" Kleider erst ermöglichen.

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  • Sa
    16
    Mrz
    2019
    20:00Eintritt 4€

    Lesung mit Didi Drobna, Gloria Kupsch, Nastasia Penzar und Lena Ures

    Weirdes Wien © Gloria Kupsch

    Wien: die kleine Grande Dame der europäischen Hauptstädte. Der Schnitzelgürtel zum Ostblock. Nostalgisch, tragisch, melodramatisch. Lebenswerteste Stadt der Welt (1. Platz Economist Ranking 2018) mit den unfreundlichsten Bewohner*innen der Welt (2. Platz InterNations Ranking 2018). Österreich und besonders Wien wird ein spezieller Sound nachgesagt. Ein bisschen Fatalismus, ein bisschen Melancholie gepaart mit „es muss gehen“ und dazwischen Ironie und ein genüsslich-sarkastischer Blick auf das, was da als Leben vor sich geht.(mehr …)

  • Do
    28
    Mrz
    2019
    20:00Eintritt 5€

    Musikalische Improvisation mit Elshan Ghasimi

    © Bublitz gGmbH

    Excerpts of the Radif ist eine Konzertreihe der klassischen persischen Musik – jenseits des Exotismus. Zentrale Figur der sechsteiligen Reihe ist die persische Musikerin und Komponistin Elshan Ghasimi. Sie wird zwei der zwölf tonalen und modalen Systeme des Radifs vorstellen und interpretieren. Die Darbietungen werden durch einführende Vorträge gerahmt. So soll ein Forum für eine klassische Musikform geschaffen werden, die für viele unbekannt ist und oft von Vorannahmen überlagert wird.

    Moderiert wird der Abend von Julian Malte Hatem Schindele.

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  • Fr
    29
    Mrz
    2019
    20:00Eintritt frei

    Lesung und Buchpräsentation mit Mitgliedern des Friedrichshainer Autorenkreises

    © Thronx CC BY-NC 2.0

    Anfang der 1970er Jahre wurde der Hauptstadtzirkel schreibender Arbeiter von Klaus-Dieter Schönewerk, seinerseits Literaturredakteur beim "neuen deutschland", gegründet. Bis zu seinem Tod 2014 leitete Schönewerk (auch KD genannt) den Zirkel weiter. Seine Mitglieder beschrieben ihn als „klein, rund, kahl und unfehlbar. Er hat unser Halbzeug fertig gedichtet. Sein letzter Wille war die Große Anthologie aus 40 Zirkeljahren.“ Diese Anthologie ist inzwischen erschienen und wird von Marlies Schmidl und Herbert Laschet präsentiert. Heute ist der Zirkel unter dem Namen "Friedrichshainer Autorenkreis" bekannt.

  • Di
    02
    Apr
    2019
    20:00Eintritt 5/4€ erm.

    Klassikerlesung mit Denis Abrahams

     

    Klassiker und solche, die es hätten werden sollen: Schauspieler Denis Abrahams präsentiert alte Texte in neuen Übersetzungen – in der Fortführung der Klassiker-Lesereihe in der Lettrétage. Es geht um Wieder- und Neuentdeckungen, um andere Blicke auf scheinbar Bekanntes.

    Im April geht es um "Die Ballade vom traurigen Café", ein Buch der US-amerikanischen Schrisftstellerin Carson McCullers aus dem Jahre 1951. Das titelgebende Café ist das von Miss Amelia.
    Als starke und unabhängige Frau verkauft sie Selbstgebrannten, bietet einen Ort des Vergnügens im sonst so tristen amerikanischen Südstaatenalltag und lässt die Leute für einen Moment ihr Leben vegessen. Eine tragische Geschichte über die im Leben ewig zu kurz Kommenden, die Sehnsüchtigen, Enttäuschten und Verratenen. Und dann ist da noch ein Vetter, der eigentlich kein Vetter ist und ein Ex-Mann, der aus dem Gefängnis zurückkommt.

     

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  • Di
    09
    Apr
    2019
    20:00Eintritt frei

    Englischsprachige Lesung mit Mark Mayer und May-Lan Tan

    ©Pixabay

    The Berlin Writers' Workshop and Lettrétage present a reading with Mark Mayer and May-Lan Tan to celebrate the release of "Aerialists", Mayer’s debut short-story collection.

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  • Mi
    10
    Apr
    2019
    20:00Eintritt frei

    Szenische Lesung mit Stephanie Manz, Karola Elßner und Bettina Schinko

    © Shutterstock

    Medea – Kindsmörderin und rachsüchtige Furie? Oder eine Heilerin, die das blutige Geheimnis einer Stadt entdeckt? In ihrem 1996 erschienenen Roman "Medea. Stimmen" deutet Christa Wolf den Medea-Mythos, wie er uns vor allem durch die Bearbeitung des Euripides bekannt ist, um. Sie greift dafür auf frühere Quellen des Stoffes zurück, in denen weder das Motiv des Bruder- noch des doppelten Kindsmordes vorkommen, und hinterfragt die Bildung des Mythos Medea. Sie legt nahe, dass hier ein matriarchalischer Mythos, patriarchalisch umgedeutet wurde. Themen des Buchs sind die Situation von Flüchtlingen, die Manipulation der öffentlichen Meinung und die Funktion eines Sündenbocks, durch dessen Vertreibung sich eine Gesellschaft „reinigt“.

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  • Sa
    13
    Apr
    2019
    20:00Eintritt 5€

    Lesung und Diskussion mit Kensuke Kashiwakura und Petra Klingl

     

    Es war vor mehr als 300 Jahren, als Haiku-Meister Basho sich von Tokio aus auf seine Wanderreise machte. Während er auf dem Weg war, schrieb er in sein Tagebuch Haiku Gedichte, die später unter dem Titel „Oku no Hosomichi [Auf schmalen Pfaden ins Hinterland]“ veröffentlicht wurden.

    Heute sieht die Welt im Vergleich zur Zeit von Basho völlig anders aus und der Zeitgeist hat sich stark verändert. Was aber kann ein Haiku heute bedeuten? Denn das Haiku ist nun nicht mehr nur eine japanische Gedichtgattung, sondern es gehört mittlerweile zur Weltliteratur.
    Der japanischen Haiku-Dichter Kensuke Kashiwakura und die Berliner Haiku-Dichterin Petra Klingl werden ihre Haiku auf Japanisch und Deutsch präsentieren. Im Anschluss folgt eine moderierte Diskussion zum Faszinosum Haiku, den Unterschieden und Gemeinsamkeiten deutscher und japanischer Haiku der Gegenwart.

    Diese Veranstaltung findet im Rahmen von „Shapes of Haiku“. Festival für Literatur, Kunst und Musik im Bergmannkiez statt, gefördert von Hauptstadtkulturfonds und der JaDe-Stiftung: www.shapesofhaiku.triorin.com

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  • Di
    16
    Apr
    2019
    20:00Eintritt 5€

    Lesung und Gespräch mit Tomasz Różycki und Lothar Quinkenstein 

    © Pixabay

    Lyrik als Raum der Begegnung, Raum eines Dialogs zweier Sprachen. Lyrik als Ausdruck einer Suche nach Spuren der Vergangenheit, Spuren der Geschichte auf den Wegen der Gegenwart. Tomasz Różycki, einer der zentralen Lyriker der polnischen Gegenwartsliteratur, der sich zur Zeit im Rahmen eines DAAD-Stipendiums in Berlin aufhält, und Lothar Quinkenstein, in Berlin lebender Autor und Übersetzer, werden diesen Raum des Dialogs entstehen lassen, sich zu ihrer Arbeit befragen, ihre Gedichte lesen.

    Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Die Gedichte von Tomasz Różycki werden im polnischen Original und in deutscher Übersetzung vorgetragen.

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  • Do
    18
    Apr
    2019
    20:00Eintritt frei

    Magazin-Release mit Gesprächen, Moderation: Masetto Bonitz und Christoph Henschel

    © Christoph Henschel

    Was passiert, wenn nicht tagesaktuell überlegt wird, was von äußerster Relevanz ist? In zwei Workshops arbeitete das moor magazin 6 mit einem erweiterten Expert*innenkreis aus dem Netzwerk des moor Studios an Themen, die unsere Gegenwart und Zukunft bestimmen, mit der Frage im Kopf, wie diese inhaltlich und formal angegangen werden können.(mehr …)

  • Do
    25
    Apr
    2019
    19:00Eintritt gegen Spende: 4-10€

    Lesung in englischer Sprache, Moderation: Traci Kim

    Literally Speaking is Berlin's fiction reading series that features local writers and the authors who inspire their stories. Each month, five writers share their original work, as well as an excerpt from an author of their choice that highlights the month’s theme. The excerpts aim to get everyone in Berlin’s literary community “on the same page.” It’s a way to see what’s catalyzing our local writers and bring us closer together through literature.

    Doors open at 7pm
    Reading starts at 7:30pm

  • Fr
    26
    Apr
    2019
    20:00Eintritt frei

    Buch- und Projektvorstellung mit Georg Leß, Sonja vom Brocke, Lara Rüter, Tom Bresemann, Andreas Bülhoff und Marc Matter

    © Pixabay

    Ein Abend mit fünf aktuellen poetischen Produkten am Tag des geistigen Eigentums. Was da passiert? Georg Leß stellt sein gerade erschienenes Buch "die Hohlhandmusikalität" (kookbooks) vor, Sonja vom Brocke ihren Band "Düngerkind" (Peter Engstler Verlag) und Lara Rüter liest aus ihrem Rambomonolog "aufenthalt in hope" (Aufführung im Nationaltheater Weimar).

    Im Anschlussprogramm treten Andreas Bülhoff und Marc Matter mit ihrem Projekt "Again As" (eine plattenspielerische Sprachperformance) sowie Tom Bresemann mit einem Bild-/Audio-Chapbook aus der Serie "von jeglichem wort, das durch den mund den menschen vernewet" auf.

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  • Mo
    29
    Apr
    2019
    20:00Eintritt frei

     Lesung mit Johannes Balve, Thomas Isermann und Dirk Schmoll


     

    Drei Autoren aus Berlin stellen ihre aktuellen Prosaarbeiten vor.
    Im Rahmen einer kleinen Literaturwerkstatt tauschen sich Johannes Balve, Thomas Isermann und Dirk Schmoll über einen langen Zeitraum regelmäßig über ihre Texte aus, die in ihrem Umfang von Erzählungen bis zum Roman reichen. Aus unterschiedlichen Perspektiven erzählen sie dabei von Menschen unserer Zeit: von den Schicksalen während der Reaktorkatastrophe in Fukushima (Balve), von rund fünfzig Menschen, die sich in Berlin begegnen oder aneinander vorbeileben (Isermann) und von einem zu Melancholie und Tagträumen neigenden Ministerialbeamten, der Irrwitziges erlebt (Schmoll).

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  • Fr
    10
    Mai
    2019
    20:00Eintritt: 7/6€

    Lesung und Konzert mit Lydia Daher, Lütfiye Güzel, Daniel Schröteler und Hannes Buder

    @Gerald von Foris

    Mit dem Programm "Triste olé!" lotet Lydia Daher gemeinsam mit der Duisburger Autorin Lütfiye Güzel und den Berliner Musikern und Klangkünstlern Daniel Schröteler und Hannes Buder die Grenzen dessen, was performte Lyrik sein kann, aus. Ausgehend von Dahers und Güzels lakonischen und scharfkantigen Gedichten und Lyrics entsteht mithilfe von manipulierten Mikrofonen, elektronischen Effekten und eigenwilligen Gitarren- und Drumsounds eine literarisch-musikalische Performance, die ihre Intensität auch aus dem Spannungsverhältnis zwischen im Vorfeld erprobten und improvisierten Momenten kreiert. Inhaltlich kreist der Abend um Vergeblichkeit, ums Stillstehen und trotzdem Vorankommen, und um einige hart abgerungene Wahrheiten.

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  • Sa
    11
    Mai
    2019
    19:00Eintritt frei

    Gespräche und Lesungen mit der Edition WIESE, dem Verlag Reinecke & Voß und der Edition Rugerup

    Im Rahmen von #verlagebesuchen präsentieren sich dieses Jahr drei Verlage in der Lettrétage, geben in kurzen Lesungen und Gesprächen Einblicke in ihre Arbeit sowie in aktuelle und gerade entstehende Publikationen.

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  • So
    12
    Mai
    2019
    19:00Eintritt 5€

    Konzert zur Präsentation der neuen Trio-CD in der Serie "improvisors"

    Die Stimmkünstler*innen Ute Wassermann und Jaap Blonk treten im Trio mit Perkussionist Michael Vorfeld auf. Nach zahlreichen Kollaborationen in den vergangenen 20 Jahren haben die drei nun eine CD für Jaap Blonks Label "Kontrans" aufgenommen. Im Rahmen eines Record-Release-Konzerts bieten sie ein Programm mit spontanen Improvisationen für Stimme und Perkussion. Die Performer*innen entwerfen mit extremen Gesangs- und Spieltechniken, sowie mit instrumentalen und vokalen Präparationen eine vielschichtige und überraschende Klangwelt.

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  • Mo
    13
    Mai
    2019
    19:00Eintritt frei

    Vernissage mit szenischer Lesung

    © Ralf Klingelhöfer

    Die deutsche Schriftstellerin Christa Wolf wäre am 18. März 90 Jahre alt geworden.

    Die Literaturwissenschaftlerin Birgit Dahlke (HU Berlin), zugleich Leiterin der Arbeits- und Forschungsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf, hat mit Studierenden Neues und Zeitübergreifendes entdeckt. In Zusammenarbeit mit dem Grafiker Martin Hoffmann ist im Verlauf eines Jahres eine ungewöhnliche Ausstellung entstanden. Text wird Bild, Christa Wolfs Sprache begegnet einem in grafisch überraschender Form. Auf 14 Bannern werfen die Student*innen ihren eigenen Blick auf Wolfs Werk. Sie fragen nach Kassandra und Medea, nach Wolfs Beziehung zum sowjetischen Osten, nach Wolf als Leserin, Brief -und Tagebuchschreiberin und nach ihrer Sicht auf die Emanzipation der Frau. Sie stöbern wild auf den Seiten 90 in verschiedensten Büchern und stoßen auf Schlüsselwörter und große Themen. (mehr …)

  • Di
    14
    Mai
    2019
    19:00Eintritt frei

    Lesung mit Brandon Sanderson

    Auf Einladung des Heyne-Verlags sowie der Buchhandlung Otherland ist Brandon Sanderson zu Gast in Berlin und liest aus seinen Sturmlicht-Chroniken. Sanderson ist den Fantasy-Lesern neben besagten Chroniken vor allem als Autor der Nebelgeborenen-Romane bekannt. Er begeistert mit immer wieder neuen Weltentwürfen und Magiesystemen. Zwischen seinen Fanastiewelten hat er ein Netz subtiler Verbindungen geknüpft, sodass sie einen ganz eigenen Kosmos bilden.(mehr …)

  • Sa
    18
    Mai
    2019
    20:00Eintritt frei

    (Szenische) Lesungen und Konzerte mit Studierenden und Alumni der Alice-Salomon-Hochschule

    © Alexander Rentsch

    Studierende und Alumni geben Einblicke in Abschlussarbeiten und Etüden - und nicht zuletzt in das Getriebe dieses in Europa einzigartigen, akkreditierten Studiengangs, der seit 2006 an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin als berufsbegleitendes Masterstudium angeboten wird, in dem sich pädagogisch-didaktische, therapeutisch-beratende sowie literarisch-künstlerische Inhalte zu einem Konglomerat interdisziplinärer und angewandter Wissenschaft vereinigen.

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  • Mo
    20
    Mai
    2019
    19:30Eintritt frei
    Englischsprachige Lesung mit Teilnehmer*innen des Berlin Writer's Workshop, Moderation: Rebecca Rukeyser

    ©Pixabay

    The Berlin Writers' Workshop is proud to present their first workshop reading, featuring fiction, poetry, and essays produced in their classes by members of the Berlin Writers' Workshop community.

     

  • Do
    23
    Mai
    2019
    19:30Eintritt frei

    Lesung und Gespräch mit Ulrike Draesner und Tamara Tenenbaum

    ©Paul Rother

    Im Rahmen des Projekts Topografien des Künftigen sind Autor*innen aus Berlin und Buenos Aires eingeladen, innovative Stadtbeschreibungen zu verfassen. Mit Blick auf die Gentrifizierung und die Aufsplitterung der Mega-Cities in abgeschottete gated communites und wachsende Sozialghettos an den Peripherien, aber auch auf aktuelle Versuche, Wohnraum der Spekulation zu entziehen und neue gemeinwohlorientiertere Nachbarschaften zu gründen, fragt das Projekt die neuen Stadtschreiber*innen: Gelingt es der Literatur wieder Gemeinschaft stiftende Narrative zu entwerfen? Oder ist die Aufgabe der Literatur gerade diejenige, Widersprüche und Brüche aufzuzeigen? Wie kann Literatur helfen, Potenziale der Resilienz – gerade in Krisenzeiten zu aktivieren? Vor diesem Hintergrund thematisiert das Projekt Topografien des Künftigen auch die literarischen Verflechtungen zwischen beiden Städten, die 2019 das 25-jährige Jubiläum ihrer Städtepartnerschaft verbindet.

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  • Fr
    24
    Mai
    2019
    18:00Eintritt frei

    Gesamtlesung der Novelle von G.H.H.

    G.H.H. liest an einem Abend seine gesamte Novelle "Totentanz": Ein Uralter reist nach Basel, wo er noch etwas zu erledigen hat. Er lernt einen Maler und ein Mädchen kennen, begegnet einer alten Bekannten wieder und erlebt, was er in den hundert Jahren seines Lebens nicht erlebt hat. Jetzt gibt es nichts weiter mehr zu tun. Ein guter Tod.

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  • So
    26
    Mai
    2019
    16:00Eintritt frei

    Finissage zur Ausstellung "neu Christa Wolf lesen" mit Podiumssgespräch mit den Ausstellungsmacher*innen zur Aktualität Wolfs Schriften

    © Ralf Klingelhöfer

    Die deutsche Schriftstellerin Christa Wolf wäre am 18. März 90 Jahre alt geworden.

    Die Literaturwissenschaftlerin Birgit Dahlke (HU Berlin), zugleich Leiterin der Arbeits- und Forschungsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf, hat mit Studierenden Neues und Zeitübergreifendes entdeckt. In Zusammenarbeit mit dem Grafiker Martin Hoffmann ist im Verlauf eines Jahres eine ungewöhnliche Ausstellung entstanden. Text wird Bild, Christa Wolfs Sprache begegnet einem in grafisch überraschender Form. Auf 14 Bannern werfen die Student*innen ihren eigenen Blick auf Wolfs Werk. Sie fragen nach Kassandra und Medea, nach Wolfs Beziehung zum sowjetischen Osten, nach Wolf als Leserin, Brief -und Tagebuchschreiberin und nach ihrer Sicht auf die Emanzipation der Frau. Sie stöbern wild auf den Seiten 90 in verschiedensten Büchern und stoßen auf Schlüsselwörter und große Themen.

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  • Mo
    27
    Mai
    2019
    19:00Eintritt frei

    Angewandtes Arbeiten mit Christoph Szalay

    in unterschiedlichen hanglagen (oder oh, how I wanna believe, that there is so much more to come, darling. pt. I-II) ist weniger eine Poetikvorlesung, als vielmehr angewandtes Arbeiten in zwei Teilen und unterschiedlichen Stimmen. Ausgehend von der eigenen künstlerischen Praxis, sollen sowohl im Rahmen eines Abends in der Lettrétage Berlin, als auch in den Räumlichkeiten der Alice-Salomon-Hochschule Berlin zentrale Begriffe eines transdisziplinären Verständnisses von Textproduktion verhandelt werden, sowie eine kritische Standortbestimmung und Befragung des Verhältnisses von Kunst und Poetikpreis und der ASH Berlin stattfnden. All dies nicht alleine, sondern im kollektiven Prozess, unter Miteinbezug anderer künstlerischer und nicht zuletzt kritischer Stimmen und Positionen.

  • Mi
    29
    Mai
    2019
    20:00Eintritt gegen Spende: 4-10€

    Lesung in englischer Sprache, Moderation: Traci Kim

    Literally Speaking is Berlin's fiction reading series that features local writers and the authors who inspire their stories. Each month, five writers share their original work, as well as an excerpt from an author of their choice that highlights the month’s theme. The excerpts aim to get everyone in Berlin’s literary community “on the same page.” It’s a way to see what’s catalyzing our local writers and bring us closer together through literature.

    Doors open at 7:30 pm
    Reading starts at 8:00 pm

  • Do
    30
    Mai
    2019
    19:00Eintritt frei

    Eröffnungsveranstaltung mit Zeitschriftenmarkt, Lesungen und Diskussionen  

    Ende Mai treffen sich zahlreiche junge und unabhängige Literatur- und Kulturzeitschriften zum dritten Mal: um gemeinsame Pläne zu schmieden und zu entdecken, wie vielfältig die Literatur sein kann. KLEIN&LAUT kommt dieses Jahr zum ersten Mal in Berlin zusammen und bietet die Möglichkeit, zahlreiche Zeitschriften aus Deutschland, der Schweiz und Österreich kennen und lieben zu lernen. Eröffnet wird das Treffen mit einem Zeitschriftenmarkt, bei dem man mit den Macher*innen ins Gespräch kommen, den Autor*innen auf der Bühne lauschen und sich die interessantesten Exemplare mit nach Hause nehmen kann.

    Die Veranstaltung findet im Rahmen des von mosaik organisierten "3. Vernetzungstreffen unabhängiger Literaturzeitschriften" statt.

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  • Fr
    07
    Jun
    2019
    20:00Eintritt frei

    Lesung mit Jan Skudlarek, Moderation: Tom Bresemann

    Foto: Nichole Provatas (CC BY 2.0)

    Pippi Langstrumpfs amüsante Verkehrung der Welt (»Ich mach mir die Welt, / Widewidewie sie mir gefällt«) macht heutzutage Schule – in der großen Politik, in der öffentlichen Diskussion, in den sozialen Medien. Jan Skudlarek diskutiert anhand illustrierender Beispiele die damit verbundenen Bedrohungen und Probleme. Er liefert eine dringend notwendige Orientierungshilfe und Anleitung zum Selber-Denken, um sich in dem Minenfeld aus Fake News, False Flags, Verschwörungstheorien und vergiftendem Zweifel zu behaupten.
    Denn immer mehr Menschen pflegen ihre eigene, private Wahrheit. Und man kann zwar seine eigene Meinung haben, aber nicht seine eigenen Fakten.
    Eine funktionierende Gemeinschaft braucht den Glauben an die Möglichkeit, zusammen im Austausch Wahrheit zu erkennen. Und, hält Skudlarek fest, sie braucht Zivilcourage: Die Wahrheit zu lieben bedeutet, Unwahrheiten zu widersprechen.

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  • Di
    11
    Jun
    2019
    20:00Eintritt gegen Spende

    Szenische Lesung mit dem Schauspielensemble Shakespeare2go

    ©Privat

    Das Leben könnte so friedlich und wunderbar sein im schönen Dunkelstein. Die Wirtschaft floriert dank des wohlhabenden Bankwesens, das Klima ist angenehm. Doch irgendwie will es mit dem Frieden nicht so recht hinhauen. Kaum ist der eine Krieg überstanden, trudelt auch schon wieder die nächste Kriegserklärung ausgerechnet zum großen Friedensfest per Telegramm ein. Das passt weder dem frisch verliebten Paar Rahel Laban und Jakobo noch dem Kriegsveteranen Noah gut in den Kram. Andere hingegen wissen mit dieser Wendung des Schicksals besser umzugehen, sie sogar zu ihrem Vorteil zu nutzen. Doch gegen wen man überhaupt schon wieder in den Krieg zieht und warum? Das fragt sich keiner - oder zumindest nur die, die keinen Einfluss auf die Geschichte haben.

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  • Fr
    14
    Jun
    2019
    18:30Eintritt gegen Spende

    Schüler*innen präsentieren Texte, Filme und andere Träume

    © Bianca Krause

     „Ich kann nichts sehen, aber das ist für Schlangen ja normal. Außerdem kann ich die Kaninchen, die ich gern esse, riechen. Woher weiß ich, dass ich eine Boa bin? Ich weiß es einfach.“ (Mohammed, 7. Klasse, Paulsen-Gymnasium)(mehr …)

  • Di
    18
    Jun
    2019
    20:00Eintritt 5/3€

    Szenische Lesung auf Französisch und Deutsch mit Prune Antoine, Cécile Calla, Judith Duportail, Emilie Panisset-Barachant, Amandine Thiriet und Delphine de Stoutz

    © Pierre-Jérôme Adjedj

    La CoLec ist ein Netzwerk junger französischsprachiger Autorinnen aus Berlin. Mit D’APRÈS ELLES #1 präsentiert das Netzwerk sechs neue feministische Stimmen in einer szenischen Lesung und lädt dazu ein, die französische Schreibcommunity Berlins kennenzulernen: Prune Antoine, Cécile Calla, Judith Duportail, Emilie Panisset-Barachant, Amandine Thiriet und Delphine de Stoutz lesen und performen. Die Veranstaltung findet in französischer Sprache statt. Auszüge der Texte werden von Yasmine Salimi ins Deutsche übersetzt und von Hélène Lina Bosch und Amandine Thiriet vorgetragen. Im Anschluss an die Lesung gibt es ein Publikumsgespräch mit den Autorinnen.

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  • Fr
    21
    Jun
    2019
    20:00Eintritt 10/8€

    Musikalischer Haiku-Slam mit Alex Nowitz und Tomomi Adachi

     

    Haiku wird stets in einem Augenblick verfasst, es besteht aus 17 melodisch klingenden Silben. Die Idee und die Wortwahl spielen bei der Haiku-Dichtung eine wesentliche Rolle und transformieren sich im Idealfall zu einem ausbalancierten Haiku aus 17 Lauteinheiten. Der Stimmkünstler und Komponist Alex Nowitz und der Improvisationsmusiker Tomomi Adachi gebrauchen Haiku als eine phonetische Substanz und entwickeln im Duett mithilfe von Live-Elektronik eine eigene Klangwelt. Ihr musikalischer Austausch reflektiert dabei die Urform des Haiku – das Kettengedicht Haikai, das immer von mehreren Haiku-Dichtern im Kollektiv verfasst wurde.

     

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  • Sa
    22
    Jun
    2019
    20:00Eintritt frei

    Lesung und Performance mit Gebärdensprachpoesie und Lyrik von Julia Hroch, Laura-Levita Valyte und Anna Hetzer

    © handverlesen

    Wie bewegt sich ein Gedicht? Wie sieht ein Reim in Gebärdensprache aus? Und wie liest sich eine visuelle Metapher in schriftlicher Form?

    Auf drei experimentellen Abendveranstaltungen sollen Augen geöffnet, Fragen gestellt, Seh- und Lesegewohnheiten verändert werden. Eine visuelle Sprache kommt zu Wort und Text kommt in Bewegung: Julia Hroch, Laura-Levita Valyte und Anna Hetzer lesen und performen ihre Gedichte und deren Übersetzungen. Der Abend wird moderiert von Tom Bresemann.

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  • Fr
    28
    Jun
    2019
    20:00Eintritt frei

    Vernissage zur Ausstellung "Fu-Ryu – Natur und Dichtung"

     

    Haiku als Elegie. Die Tradition der japanischen Lyrik ist auf das Waka zurückzuführen, das sich bereits im 8. Jahrhundert am kaiserlichen Hof etablierte. Das Gesamtwerk des Waka wird thematisch in Liebesgedichte, Elegien und Alltägliches gegliedert. Die elegische Dichtung wurde später auch ein Teil des Haiku, wobei Trauer und Mitgefühl immer wieder zum Ausdruck gebracht werden. Dies war auch ein Ansatzpunkt von Sandeep Bhagwati für seine Komposition Miyagi Haiku. (mehr …)

  • Mi
    03
    Jul
    2019
    20:00Eintritt frei

    Englischsprachige Diskussionsrunde mit Autor*innen, Literaturwissenschaftler*innen und Expert*innen aus dem Verlagswesen

    The spaces we use for the act of reading and writing are mostly private ones: in our own rooms, at our desks, at a table in a library, almost always in isolation from others, as if in a silent dialog with authors, poets and philosophers. However, is it not the case that these acts performed in solitude can lead to a political awakening? Have reading and writing not fed, given rise to, and sustained collective political changes, movements and risings?

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  • Do
    04
    Jul
    2019
    20:00Eintritt 5€

    Lesung und Vortrag mit Oliver Jütting

    Der Autor Oliver Jütting untersucht zwei sehr unterschiedliche Texte der Jahrhundertwende auf die Funktion der in ihnen verwendeten Sprachen. Einen frühen Science Fiction Roman zu den Themen Kolonialismus, Idealsprache und erfundenen Sprachen sowie den einzigen Roman Rainer Maria Rilkes zu den Themen Migration, Urbanität, Kindheit und Tradition. Er spannt dabei den Bogen von der biblischen Schöpfungsgeschichte über die antike Rhetorik hin zur Soziolinguistik und der Dekonstruktion. Komplettiert wird die Arbeit durch einen Überblick über die Sprachen von Außerirdischen in der Science Fiction.

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  • Mo
    15
    Jul
    2019
    20:00Eintritt frei

    Konzert mit Reison Kuroda und Tomomi Adachi

    © Ayane Shindo

    Shakuhachi (Japanese traditional bamboo flute) music is not only for meditation or Zen. One of the most active Shakuhachi players from the new generation, Reison Kuroda, will present a program which mixes traditional and contemporary music, developing new techniques and aesthetics, focusing on vivid and fresh aspects of Shakuhachi music.
    This concert in Berlin invites Tomomi Adachi who is well-known in the field of experimental music as a guest performer/composer.

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  • Sa
    27
    Jul
    2019
    20:00Eintritt frei

    Finissage-Performance von Yuko Kaseki zur Ausstellung "Fu-Ryu – Natur und Dichtung" von Héctor Navarrete

    青空に指で字をかく秋の暮
    aozora ni yubi de ji wo kaku aki no kure
    In den blauen Himmel Kritzle ich Buchstaben mit dem Finger
    – Kobayashi Issa

    Was verbindet meine Kunst mit Haiku? Ist es der stille Augenblick voll Melancholie? Sind es „Skizzen des Lebens“? Kontemplative Einsamkeit? Ich komme aus Argentinien. Meine Kindheit verbrachte ich an einem kleinen Ort im Norden des Landes. Diese Region mit ihrer Tradition, ihre enge Naturverbundenheit, hat mich sehr geprägt. In der Natur finde ich, so wie die Haiku-Dichter, all die poetischen Eigenschaften, die für meine Arbeit wichtig sind. Kann man der das Licht mit der Dunkelheit malen? Kann man den Geist des Windes, seinen Atem und seine Zerbrechlichkeit, festhalten? Die Realität durch ihre Zwischentöne beschreiben? Die Dinge durch die Leere? Beständigkeit durch Vergänglichkeit? Meine Kunst ist unbestimmt, sie hat keine Meinung. Meine Arbeiten sind Kritzeleien am Himmel, Laub im Wind, Rückstände, Krümel, Spuren, Schimmer, flüchtige WINDHAUCHE. – Héctor Navarrete

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