Completed

In April 2011, the ‘Überlandleitung’ reading series launched at the Lettrétage. It was funded by the Berlin Senate and the Government of Luxembourg. The taz served as media partner.
The series of talks and readings showcased writers who, both personally and in their texts, live and write across languages.
The aim was to demonstrate how writing can bring foreign languages and cultures closer together, and to explore whether and how literary texts point beyond the languages from which they are drawn. Do they forge new connections, thereby revealing different patterns of thought and perspectives, but perhaps also parallels? Are there fundamental differences, language barriers or a different mindset when composing texts in different languages?
Each author was paired with a knowledgeable discussion partner who, whether as a (literary) scholar, editor or translator, engages with the in-between nature of literature and the act of mediation.
With this series of talks, we hoped to create a forum for discussion that was at least as open-minded as it was entertaining and on equal terms, including with the audience, who were warmly invited to offer criticism and participate.
06. APRIL 2011: Tzveta Sofronieva im Gespräch mit Simone Kornappel
Tzveta Sofronieva – geboren in Sofia. Studium der Physik. 1993-2000 Kultukorrespondentin von RFE. 2010 Author-in-Residence im MPIWG in Berlin. Stipendiatin u.a. 1996 der Akademie Schloss Solitude, Stuttgart und 2005 in der Villa Aurora in Los Angeles. 2009 Adelbert-von-Chamiso-Förderpreisträgerin. Initiatorin des Netzwerks Verbotene Worte über das Gedächtnis der Worte in der Mehrsprachigkeit, 2005 Herausgabe der gleichnamigen Anthologie.
Simone Kornappel – 1978 geboren in Bonn. Lyrikerin, Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften u.a. Bella Triste, poetMAG, freie radikale, 2011 erscheint ihr erstes Buch raumanzug (luxbooks), Mitherausgeberin der randnummer-literaturhefte.
08. APRIL 2011: Abbas Khider im Gespräch mit Nikola Richter
Abbas Khider – 1973 geboren in Bagdad. 1996 Flucht aus dem Irak. Seit 2000 Studium der Literatur und Philosophie. Lyrik-Veröffentlichungen. Romane Der falsche Inder (Edition Nautilus, 2008) und Die Orangen des Präsidenten (Edition Nautilus, 2011). 2011 Villa Aurora-Stipendium, 2011 Arbeitsstipendium der Robert Bosch Stiftung, 2010 Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis, 2009-2010 Arbeitsstipendium des deutschen Literaturfonds u.a.
Nikola Richter – 1976 geboren in Bremen. Studium der Germanistik, Anglistik und Komparatistik. 2001 Gründung des Online-Literaturmagazin schriftstelle.de und der Berliner Lesebühne visch & ferse. Veröffentlichung von Erzählungen, Lyrik und Theatertexte. 2008 Preis der Jury, Lyrikpreis Meran. Aktuelle Publikation die do-re-mi-maschine. Gedichte. (Lyrikedition2000, 2009).
16. APRIL 2011: María Cecilia Barbetta im Gespräch mit Katharina Deloglu
María Cecilia Barbetta – 1972 geboren in Buenos Aires. Studium von Deutsch als Fremdsprache. DAAD-Stipendium 1996. Seit 2005 freie Autorin, 2007 Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste, Teilnahme an der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin. Aspekte-Literaturpreis 2008 für Änderungsschneiderei Los Milagros (S. Fischer, 2008), Adelbert-von-Chamisso-Preis 2009 u.a.
Katharina Deloglu – 1976 geboren in Karlsruhe. 1996-2003 Studium der Allgemeinen und Vergleichenden, Französischen und Spanischen Literaturwissenschaft sowie Kunstgeschichte. Kulturjournalistin und freie Mitarbeiterin des Goethe-Instituts Frankfurt. Programmleiterin der Lettrétage. Zur Zeit Promotion.
20. APRIL 2011: Boris Schapiro im Gespräch mit HEL Toussaint
Boris Schapiro – 1944 geboren in Moskau, Studium der Mathematik, Physik, Philosophie, Literatur und Sprachwissenschaften. Herausgeber und Publizist. Gedichte und Erzählungen und Übersetzung von Lyrik ins Russische und ins Deutsche. 2008 Puschkin Goldmedaille der Akademie für Russische Sprache und Literatur.
HEL Toussaint – 1957 geboren in Eupen. Seit 1977 Publikation von Graue Literatur und Mitherausgeber der Zeitschriften Zirkular am Zeitstrand (1998-2004) und Zirkular (seit 1977). 1994-2000 Organisator der Berliner Lesebühne SchwarzlesereY. Letzte Publikation: Das süße Land (SuKuLTuR, 2009)
04. MAI 2011: Jean Krier im Gespräch mit Thomas Geiger
Jean Krier – 1949 geboren in Luxemburg. Studium der Germanistik und Anglistik. Lebt und arbeitet in Luxemburg. Veröffentlichungen in vielen Literaturzeitschriften wie ndl, manuskripte, Akzente, poet etc. Erhielt den Chamisso-Preis (2011) für sein Gesamtwerk und insbesondere für Herzens Lust Spiele (poetenladen, 2010)
Thomas Geiger – 1960 geboren in Sulzbach-Rosenberg/Oberpfalz. Nach einer Buchhändlerlehre in Nürnberg Studium der Germanistik, Wirtschafts- undSozialgeschichte in München. Seit 1989 als Mitarbeiter des Literarischen Colloquiums Berlin zuständig für die Redaktion der Zeitschrift „Sprache im technischen Zeitalter“ und für das Programm des LCB.







