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Drei Taube Künstler*innen trafen sich im Oktober 2025 auf dem Podium in der Lettrétage, um gemeinsam den aktuellen Stand der Literatur in Deutscher Gebärdensprache zu diskutieren. Die folgende Fragen bilden den Ausgangspunkt: Welche künstlerischen Möglichkeiten bietet die visuelle und körperliche Natur der Gebärdensprache für Poesie? Welche ästhetischen Formen haben sich herausgebildet und welche Bedeutung haben sie? Welchen Stellenwert hat Poesie in Deutscher Gebärdensprache in der Tauben Community im Vergleich zu anderen künstlerischen Ausdrucksformen?
Thematisiert wurden auch die unterschiedlichen künstlerischen Herangehensweisen verschiedener Dichter*innen-Generationen sowie gesellschaftliche, diskriminierungskritische Aspekte: Wie trägt gebärdensprachliche Poesie zur kulturellen Identität der Tauben Gemeinschaft bei? Wie kann die Wertschätzung für die Kunstform zur Förderung eines besseren Verständnisses der Taubenkultur unter Hörenden beitragen?
Die Konferenz strukturierte sich durch Keynotes und Podiumsdiskussionen der eingeladenen Tauben Künstler*innen, außerdem durch Publikumsdiskussionen in direktem Austausch mit der Tauben Community. Die Zielgruppe war primär Taubes Publikum; durch die komplette Verdolmetschung konnten aber auch hörende Besucher*innen teilnehmen.
Das Projekt wurde gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.







