Buchpremiere: Coco Putz, Babes 3000
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Coco Putz liest am Erscheinungstag aus ihrem Debütroman BABES 3000, der von einer Schülerinnenfirma der etwas anderen Art erzählt: Yvonne und Miriam sind sechzehn und haben bereits das Gefühl, ihre Jugend nachholen zu müssen. Nach den Einschränkungen des Pandemiejahres 2020 kennen sie nur noch ein Ziel im Leben: keine Sekunde Langeweile. Ein glamouröser Lifestyle aber kostet Geld. Als Kinder vom Bahnhof Internet, die mit ungefragt geschickten Dick Pics aufgewachsen sind, wissen die Freundinnen genau, was ihr Kapital ist. Sie beginnen sich mit älteren Männern, »Daddys«, zu treffen. 3.000 Euro wollen sie verdienen, dann soll Schluss sein.
Im Gespräch mit ihrer Verlegerin Christiane Frohmann lässt Coco Putz das Publikum an der Entstehungsgeschichte des Buches teilhaben. Spoiler: Alles begann in der Lettrétage. Positive und negative Geister werden heraufbeschworen, Fragen körperlicher und bildlicher Selbstbestimmung gestellt. Wer darf was? Wer sollte? Wer könnte? Welche Rolle spielen Literatur und -betrieb dabei? Und immer wieder führen die (intertextuellen) Spuren zu Christiane F.
Coco Putz
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Coco Putz wurde 2004 in Unna geboren und studiert deutsche Literatur und Spanisch im Bachelor an der Humboldt-Universität zu Berlin. Als Mitglied des Offenen Literatur-Ensembles Soldiner Kiez olesk organisiert sie Lesungen im Wedding. BABES 3000 (Frohmann Verlag, 2.4.2026) ist ihr Debütroman. Aktuell schreibt sie am 18. Band ihrer Tagebücher. Ihre einzige nicht-literarische Passion ist das Tanzen.
Christiane Frohmann
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Christiane Frohmann studierte Literaturwissenschaft, Philosophie und neuere deutsche Literatur. Heute ist sie Verlegerin und Autorin. Ihr bekanntestes Projekt ist die Meme-Literatur der PGExplaining. Als Expertin für performative Jugend- und Netzkulturen interessiert sie sich aktuell für postpandemische Literatur der Gen Z.




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