Roswitha Quadflieg – Überlegungen und Lesung aus zwei Tagebüchern: 1936 und 1946 – Samuel Beckett und Will Quadflieg

Zwei Bücher von RQ sind die Basis dieses Abends:
„Beckett was here“ (2006 Hoffmann und Campe, Hamburg) und „Ich will lieber schweigen. Das Tagebuch eines Schauspielers 1945/46 und die Fragen seiner Tochter“ (2025 Kanon, Berlin).
In der Gegenüberstellung dieser Texte werden zwei sehr unterschiedliche Haltungen gegenüber den Nationalsozialisten sichtbar – die eine vor, die andere nach dem Zweiten Weltkrieg. Festgehalten in Heften und Taschenkalendern zweier junger Männer, geborgen in ihren Mänteln. Zwei Männer, die auf ihre Weise Kulturgeschichte schrieben.
Roswitha Quadflieg

Roswitha Quadflieg, geboren in Zürich, studierte Malerei, Graphik, Illustration und Typografie in Hamburg und arbeitete von 1973 – 2003 als Buchkünstlerin und Verlegerin in der eigenen Verlagswerkstatt Raamin-Presse in Schenefeld am Stadtrand Hamburgs. Hier druckte sie Werke der Weltliteratur mit eigenen Originalgrafiken in limitierten Auflagen. Auszeichnungen, Ausstellungen, Ankäufe weltweit. Seit 1985 ist sie außerdem Schriftstellerin, seit 2003 ausschließlich. Sie schreibt Romane, Theaterstücke und Hörspiele. Heute lebt sie in Berlin.
Zuletzt sind erschienen (Auswahl): „Ich will lieber schweigen“ (Kanon), „Ein Mann seiner Zeit“, „Ihr Wart doch meine Feinde“, (Faber& Faber), „Das kurze Leben des Giuseppe M.“ (Transit), „Neun Monate. Über das Sterben meiner Mutter“ (Aufbau).

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