read me, city / luft 1

read me, city ist ein interdisziplinäres Literatur- und Medienkunstprojekt, das urbane Stadträume als Textfläche versteht: Sprache erscheint auf Plakatflächen, Asphalt, Wänden oder LED-Displays, wird dokumentiert, verschoben und neu kontextualisiert. Die Berliner Präsentation in der Lettrétage ist als literarischer Abend konzipiert, in dem performative Lesung und Projektionen von Bild- und Videoarbeiten ineinandergreifen. Gesprochene Texte, urbane Interventionen und digitale Transformationen treten in einen offenen Dialog. Schrift wird Stimme, Bild wird Text, öffentlicher Raum wird Resonanzraum. Gezeigt wird ein ca. 50-60 minütiges Programm aus Lesung und Projektionen.
Hanne Römer (.aufzeichnensysteme)
.aufzeichnensysteme bezeichnet seit 2002 eine Schnittstelle von Literatur, visueller und auditiver Kunst als Konzept / Autorenschaft von Hanne Römer, seit 2000 Autorin und Künstlerin in Wien. Studium der Kunstgeschichte, Medienwissenschaften, Druckgrafik an der Philipps-Universität Marburg/Lahn, MA 1997. Publikationen, Hörstücke, Radiokunst im österreichischen Rundfunk / Kunstradio, intermediale Projekte seit 2002. Förderpreis zum Heimrad-Bäcker-Preis 2018, Wiener Literaturstipendium 2016, Österreichisches Staatsstipendium für Literatur 2011.
Augusta Laar
Augusta Laar lebt und arbeitet als Dichterin und Künstlerin in München und Wien. Sie studierte Musikwissenschaft und Klavier in München und Lyrik an der Schule für Dichtung Wien (u.a. als Schülerin von Nick Cave). Neben klassischen Kunstbereichen wie Fotografie, Video und Zeichnung beschäftigt sie sich mit Installationen, spartenübergreifenden und interaktiven Kunstprojekten. Ihre Poesie wurde in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. 2022 wurde Laar mit dem Kulturpreis Bayern (Kunst) ausgezeichnet.
Nika Pfeifer
Nika Pfeifer arbeitet als transmediale Künstlerin mit Text, Bild und Performance in Brüssel und Wien. Ihre Arbeiten untersuchen Sprache als visuelle und konzeptuelle Substanz in verschiedenen Medien. Präsentationen u.a. im Austrian Cultural Forum NY, flucc Kunstsalon, Srishti at Rangoli Metro Art Center Bangalore, sophiensæle Berlin, WUK Wien. Publikationen in nevertheless und springerin. Zahlreiche Stipendien (u.a. Bundeskanzleramt Österreich, Stadt Wien) & residencies: Max Kade Arizona, Georgetown University. Interdisziplinäres Doktorat an der Universität Wien/LancasterUniversity.
Jörg Piringer
Jörg Piringer lebt und arbeitet in Wien. Er ist Schriftsteller, Klangkünstler und Informatiker. Er ist Gründungsmitglied des Instituts für Transakustische Forschung und des „Vegetable Orchestra“. Piringers Werk umfasst zahlreiche Performances, Klangkunstwerke, Texte, Videos und Animationen, darunter datenpoesie (Ritter Verlag 2018), ich/meines/mir/mich (2016), abcdefghijklmnopqrstuvwxyz, darkvoice (2019), konsonant und letter singles. 2021 erhielt Jörg Piringer den Medienkunst-Preis der Stadt Wien.





