Abgrund-Symphonie – Wort. Klang. Zumutung.

Abgrund-Symphonie– Wort. Klang. Zumutung.
Mit „Abgrund-Symphonie“ bringen Willi van Hengel und Nadja Felscher eine lyrisch-dramatische Wortkaskade auf die Bühne - begleitet von Magnus Tautz am Klavier.
Sprache und Musik verstricken sich zu einer dichten, atmenden Landschaft.
Die Texte graben sich in ihren eigenen Körper ein und spiegeln Zerrissenes, Nahes, Verstummtes wider, sodass die Sehnsucht nach Liebe beinahe zu einer Ironie des Widerspruchs reift. Es geht um Begehren und Entfremdung, um das Ringen mit sich selbst – und um das, was zuletzt bleiben könnte …
Die Wörter spielen miteinander, zerreißen sich und öffnen neue Räume und Sichtweisen: verstimmt, vereint, leise weinend, um sich wissend.
Ein literarischer Abend, der sich nicht erklärt, sondern aussätzt und sich aussetzt: dem Zweifel, der Ohnmacht, der Schönheit des Unfertigen.
Willi van Hengel

Willi van Hengel, geboren 1963, hat Philosophie, Germanistik und Politische Wissenschaften in Bonn studiert. Nach dem Magisterabschluss begann er literarisch zu schreiben und veröffentlichte 2006 seinen ersten Roman „Lucile“.
2008 folgte der zweite Roman „Mobus vitalis“ und 2010 der Gedichtband „Wunderblöcke“. Seit 2008 wohnt er am Weißen See in Berlin, wo auch seine beiden Theaterstücke „De Janeiro – ein Punk ertrinkt in Weißensee“ (2018) und „flanzendörfer“ (2021) uraufgeführt wurden.
2022 erschien sein Roman „Dieudedet oder Sowas wie eine Schneeflocke“, 2024 brachte er gemeinsam mit Magnus Tautz sein erstes Hörbuch „Wir werden über die Einfachheit unserer Liebe staunen“ heraus.
2025 erblickten gleich zwei Werke das Licht der Welt: der Roman „Entstellung des Gesichts. Eine Verirrung“ sowie sein sinfonisches Hörbuch „Keiner Lippen Winter schweigt. Zweischneidiges Selbst: bin vollendet“ (mit Magnus Tautz und Tobias Breyer).
Im Berufsleben ist van Hengel als Lektor für mehrere Verlage sowie im Deutschen Bundestag tätig.
Nadja Felscher

Nadja Felscher, geb. 1971, lebt und liebt die brandenburgische Provinz. Über die Musik fand sie zum Schreiben und veröffentlichte 2011 ihren ersten Lyrikband „ICH BLICKE“. Seither sind ihre Gedichte in zahlreichen Anthologien erschienen.
In „Papierne Stunden“ (2023) versammelt sie eine Auswahl von Texten aus den Jahren 2012 bis 2022.
Als Gründungsmitglied von SternenBlick e. V. engagiert sie sich für die Förderung zeitgenössischer Poesie, betreut Ausschreibungen und Wettbewerbe und gestaltet die SternenBlick-Lesebühne. Zudem ist sie im Kulturkreis Hohen Neuendorf e. V. aktiv und leitet dort die Autorengruppe SchreibMut.
Neben ihrer Leidenschaft für das geschriebene Wort organisiert sie kulturelle Veranstaltungen, ist Sprecherin bei DESIDERIUMX / Das Abendland Projekt und begeistert sich für den Jazz – nicht nur als Zuhörerin, sondern auch als Sängerin.
Magnus Tautz

Magnus Tautz, geboren 1968, studierte Germanistik und Theologie in Erfurt und Berlin. Er ist als Lehrer tätig und lebt in Berlin. Seine Lyrik und Kurzgeschichten wurden in Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht, unter anderem in „Poesiealbum neu“. 2018 erhielt er den 2. Platz beim Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis; außerdem erschien sein Lyrikheft „Später auf den Chausseen“.
Gemeinsam mit Willi van Hengel veröffentlichte er mehrere Hörbücher und begleitet Lesungen improvisatorisch am Klavier.
Tautz ist Mitglied der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik (GZL) und inszeniert eigene Texte und Songs in Theaterprojekten. Seit 2017 gehört er der Kabarettgruppe »Die Lehrkörper« an. Als Musiker ist er zudem Teil der Kellerband »Die goldenen Gitarren«.





