NEUES VOM JETZT Eine Versuchsanordnung junger deutschsprachiger Gegenwartslyrik. August bis Dezember 2009

28 Aug 2009
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NEUES VOM JETZT –
EINE VERSUCHSANORDNUNG JUNGER DEUTSCHSPRACHIGER GEGENWARTSLYRIK AN FÜNF ABENDEN,
MODERIERT VON BJÖRN KUHLIGK, JAN WAGNER UND RON WINKLER

Programm:
Freitag, 28. August 2009, 20 Uhr, Eintritt 5 Euro
Gäste: Nora Gomringer und Claudia Gabler
Moderatoren: Jan Wagner und Ron Winkler

Mittwoch, 14. Oktober 2009, 20 Uhr, Eintritt 5 Euro
Gäste: André Rudolph und Christian Röse
Moderatoren: Björn Kuhligk und Ron Winkler

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 20 Uhr, Eintritt 5 Euro
Gäste: Stefan Schmitzer und Herbert Hindringer
Moderatoren: Björn Kuhligk und Ron Winkler

Mittwoch, 18. November 2009, 20 Uhr, Eintritt 5 Euro
Gäste: Carl-Christian Elze und Nancy Hünger
Moderatoren: Jan Wagner und Ron Winkler

Mittwoch, 09. Dezember 2009, 20 Uhr, Eintritt 5 Euro
Gäste: Juliane Liebert und Konstantin Ames
Moderatoren: Björn Kuhligk und Ron Winkler

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Preußische Seehandlung, des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller e.V., des BERLIN VERLAGS sowie des österreichischen Kulturforums Berlin.

Medienpartner: zitty

Projektbeschreibung „Neues vom Jetzt“:
Im Jahr 2008 sind zwei Anthologien erschienen, die man zu Recht als Bestandsaufnahmen aktueller deutscher Lyrik der jüngeren Autorinnen und Autorengeneration bezeichnen kann: Lyrik von JETZT zwei, herausgegeben von Björn Kuhligk und Jan Wagner (Berlin Verlag, 2008), sowie Neubuch, herausgegeben von Ron Winkler (yedermann Verlag, 2008). Die Autorinnen- und Autoren-Auswahl der beiden Bücher überschneidet sich, jedes setzt jedoch auch eigene markante Akzente.

Vor diesem Hintergrund ist in der Lettrétage die Idee einer kompakten Gesamtschau über die Kriterienbildung der aktuellen deutschsprachigen Lyrik jüngerer Autorinnen und Autoren entstanden. Die Abende sollen der Frage nach der Lebendigkeit der Poesie nachgehen und untersuchen inwiefern sich „die große Masse der poetischen Mediokrität von den wirklich aufregenden Texten?“ (Michael Braun) unterscheidet. Herauskommen soll eine einmaligen Inventur, die sich aus den Quellen der genannten Anthologien speist, wobei Seitenarme, Gegenströmungen, Stromschnellen und Untiefen billigend und unbilligend in Kauf genommen werden.

Fünf etwa im Monatsrhythmus angeordnete Abendveranstaltungen, bei denen die jeweils zwei der drei Herausgeber (Kuhligk und Wagner wechseln sich ab) als Gastgeber fungieren und pro Abend zwei Autorinnen oder Autoren einladen, um sie ihre Gedichte lesen zu lassen, aber auch um mit ihnen über Lyrik zu sprechen, poetologische Positionen zu diskutieren und auf jeweils einen besonderen Aspekt zu sprechen zu kommen. In der Regel wird es sich um solche Autorinnen und Autoren handeln, die in mindestens einer der beiden Anthologien vertreten sind, aber dies ist kein Zwang. Wo dies nicht der Fall ist, würde der Salon eine Art mündliche Fortführung der Anthologien bilden.

Die Gastgeber untersuchen somit das Reaktionspotential der aktuellen deutschen Lyrik und einiger ihrer jüngsten Vertreter. Die Lettrétage liefert dafür aufgrund der intimen und konzentrierten Salon-Atmosphäre die optimale Umgebung, um im Austausch auf Augenhöhe mit Herausgebern, Poeten und Publikum mehr über Vorbilder und aktuelle Tendenzen zu erfahren sowie Neuestes aus der Feder der eingeladenen Autoren und Autorinnen zu hören.

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