Rund 120 Schüler von 6 Berliner Schulen sind am Projekt „¿Comment! – Lesen ist schreiben“ beteiligt
Mit Texten, Bildern und Videos kommentieren die Schüler literarische Texte von 4 Schriftstellern auf dem Internetblog http://comment.lettretage.de
Die literarischen Texte und eine Auswahl der Kommentare werden im November in vier Performances inszeniert
Zehn Berliner Schülergruppen ab Klassenstufe 10 und damit rund 120 Jugendliche kommentieren in dieser und den nächsten zwei Wochen, bis zum 24. September 2014, literarische Texte von Ross Sutherland, Christian Prigent, Vincent Message und Fiston Mwanza Mujila auf dem Blog lettretage-comment.de. Beteiligt sind 6 Schulen aus Berlin, darunter die John F. Kennedy School, das Friedrich-Engels-Gymnasium und das Paulsen-Gymnasium.
Erste kreative Texte, Fotos und Zeichnungen der Schüler sind bereits online. Marlenelucy schreibt zum Beispiel zu Ross Sutherlands Gedicht „Infinite Lives (Try, try, try again) “:
This poem made me think of surreal and fictional worlds, of places where time is insignificant and of no use. This world and the virtual world seem to be opposed matters but if looked at closely they are rather alike.
Zehn „Profi-Leser“, unter anderem Schriftsteller, Verleger, Schauspieler und Übersetzer, wirkten bereits im September 2014 als Kommentatoren mit und bieten den Schülern Anregungen und Stoff zum Diskutieren. Jeder weitere interessierte Leser ist darüber hinaus herzlich eingeladen, eigene Kommentare zu schreiben. Die literarischen Texte und eine Auswahl der interessantesten Schülerkommentare werden vom 18. bis 27. November von den am Projekt beteiligten Kuratoren in vier Performances in der Lettrétage inszeniert.
Mit dem Kultur- und Bildungsprojekt „¿comment! – Lesen ist schreiben ist lesen“ erprobt das Berliner Literaturhaus Lettrétage von September bis November 2014 ein innovatives Konzept zur Vermittlung zeitgenössischer, internationaler Literatur an Berliner Schulen und im Rahmen seines eigenen Veranstaltungsprogramms. Das Projekt wird finanziert vom Hauptstadtkulturfonds. Weitere Förderer sind die Französische Botschaft, das British Council und die Zapf Umzüge AG.
