Langer Abend der Sonette

(c) Michael M. Janßen
Datum:
Wed
07 Oct 2026
Zeit:
19:00 Uhr
Sprache:

Deutsch

Eintritt:

auf Spendenbasis

„Tell all the truth but tell it slant.“ (Emily Dickinson, 1868)

Der Sonette-Workshop präsentiert:
Sich. Seine Sonette. Das Best-Of aus Workshop bzw. den eigenen vier Wänden.

Und Ihr seid nicht nur zum Zuhören eingeladen: Kramt Eure eigenen Sonette aus Euren Schubladen und Festplatten hervor und bewerbt Euch damit für den Open Call! Unter allen Einsendungen werden drei Leseslots für den 7. Oktober vergeben.

Leseplatz, alle Ehren, Sekt: Die Reihenfolge der drei Sieger wird am Abend selbst bekannt gegeben.

Musikalisch durch den Abend begleiten wird Marc Ottiker mit seinem Bandprojekt Mo & Kapelle.


Open Call

Pro Autor*in können maximal drei Sonette eingereicht werden. Die Einreichung erfolgt anonymisiert, d.h. es müssen zwei separate Textdokumente (.docx) als Mailanhang gesendet werden:

- ein Dokument mit Name, Kurzbiografie, Kontaktdaten (E-Mailadresse und/oder Telefonnummer) und einem individuell gewählten Codewort

- ein separates Dokument mit den eingereichten Sonetten, OHNE Namen, aber dafür mit demselben Codewort wie im Dokument mit den persönlichen Angaben

Die Texte sowie die persönlichen Angaben sind jeweils als separate.docx-Dateien zu senden an: rez.bi@web.de

Einsendeschluss ist der 15.09.2026.

Für die Einreichungen gibt es keine Themenvorgabe, dafür aber ein Motto: „Tell all the truth but tell it slant.“

Diejenigen, die einen Leseplatz gewonnen haben, werden bis Ende September benachrichtigt. Absagen an die übrigen Teilnehmer*innen können leider nicht erfolgen. Von Nachfragen bitten wir abzusehen.

Der Wettbewerb richtet sich ausschließlich an Autor*innen aus Berlin/Brandenburg, bzw. solche, die zum Wettbewerb eigenständig anreisen. Fahrt und Hotelkosten können nicht übernommen werden.

Michael M. Janßen

Michael Janßen trägt eine graue Mütze, ein graues Hemd und darüber eine braune Strickjacke, und hält ein Mikrophon in der Hand
(c) privat

Ist: 1962 in Goslar geboren, 1968 englisch eingeschult in Kanada, 1970 zweisprachig nach Deutschland zurückgekehrt. 
Hat: Germanistik, Anglistik und Publizistik in Göttingen studiert.
Lebte: von 1996 bis 2021 in Budapest. Erteilte dort Sprachunterricht (Deutsch) und schrieb seit 1996 am Prosagedicht Abschiednehmen Mit Worten
Und schreibt fort: Sonett um Sonett seit 2021 in Berlin
War: 2023 bis 2024 ehrenamtlich Vize-Vorstand des Autorenforums Berlin
Hielt im Mai 2026 einen zweiteiligen Workshop, auf dem dieser Open Call nun aufbaut.
Publikationen/Preise:
Aus dem Langgedicht Abschiednehmen Mit Worten wurden 2021 zwei Kapitel mit dem Aurum Preis ausgezeichnet und in der Anthologie Fernwärme veröffentlicht.

Mo & Kapelle

Schwarz-weiß-Foto von Marc Ottiker, der in ein Mikrophon singt
(c) Philipp Jester

In der Country-Musik des Schweizer Autors („Risikoappetit") und Filmemachers („1/2 Miete") Marc Ottiker entsteht eine eigentümliche innere Heimat zwischen alpenländischer Folklore und Breitwand-Western. Es ist zeitlose Musik, die der Vergänglichkeit und den flüchtigen Momenten des Glücks nachspürt – sowohl in Mundart als auch in Hochdeutsch. Mit seinem Bandprojekt „Mo & Kapelle" hat er bereits drei Alben veröffentlicht. Begleitet wird er vom Gitarristen und Fotografen Uwe F. Arens, der, wie Ottiker, ebenfalls seit Jahrzehnten in Berlin lebt.

Mit freundlicher Unterstützung von
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