WIE EIN MESSER – Ein Wutbürgerchor

„Overhage liebt Deutschland, der Rest kann zur Hölle fahren. Charlotte weiß, dass Politik nur dazu dient, Reiche noch reicher zu machen. Thieme hat nichts gegen Muslime, er will sie nur nicht in Deutschland haben.“
Peter Truschners Roman „Die Träumer“ (2007 für den Deutschen Buchpreis nominiert) behandelte als erster die Rückkehr des Rechtsextremismus in die gesellschaftliche Mitte, was der Presse damals maßlos übertrieben schien. Sein neuer Roman „Wie ein Messer“ serviert das Fundament des Rechtsrucks als vielstimmigen Chor: Wutbürger jeder Art, die von einem großen Misstrauen gegen die Demokratie erfüllt sind, und den Veränderungen in einer globalisierten Welt feindlich gegenüberstehen.
„Peter Truschner gehört zu jener aussterbenden Künstlerspezies, die stets aufs Ganze gehen muss.“ - FAZ
Peter Truschner

Peter Truschner lebt als freischaffender Künstler in Berlin. Seine Romane wurden für den Deutschen Buchpreis nominiert, seine Stücke auf großen Bühnen aufgeführt, seine Fotografien in Museen ausgestellt. Sein Blog „Fotolot“ bei Perlentaucher ist der meist gelesene zur Gegenwartsfotografie im deutschsprachigen Raum.
Uwe Schütte
Uwe Schütte arbeitete zwei Jahrzehnte in England als Uni-Dozent mit den Schwerpunkten Gegenwartsliteratur und Pop-Musik. Er ist Autor und Herausgeber von über dreißig Büchern. Zuletzt erschien „Sternenmenschen. David Bowie in Gugging“.





