Programmarchiv

Seit 2006 finden in der Lettrétage ca. 120 Literaturveranstaltungen jährlich statt – Lesungen, Workshops, Diskussionsrunden, literarische Performances und Formate dazwischen. Bekannte und unbekannte Autor*innen und Künstler*innen verschiedener Sprachen und Nationalitäten sind hier schon aufgetreten.

Seit 2013 liegt der Programmfokus u.a. auf neuen Wegen der literarischen Präsentation und Live-Produktion: Dazu zählen u.a. die internationalen bzw. transnationalen Literaturfestivals „Soundout!“, „¿Comment!“, „Berlinisi“ und „Syn_Energy“, aber auch das viel beachtete Netzwerkprojekt „CROWD“ und multimediale Projekte wie die Reihe “CON_TEXT” oder das „Poetry Audio Lab“. Eine vollständige Liste der Lettrétage-Projekte finden Sie hier.

Als Ankerinstitution für die freie Literaturszene Berlins stellt die Lettrétage außerdem ihre Räume für Literaturveranstaltungen aller Art zur Verfügung. Zahlreiche freie Veranstalter*innen nutzen unsere Infrastruktur regelmäßig – für Literatur-Workshops, Lesereihen in verschiedenen Sprachen und Buchpräsentationen. Mehr zu den Möglichkeiten der kostenlosen Raumnutzung erfahren Sie hier.

Auf dieser Seite präsentieren wir einen nicht vollständigen Einblick in unser vergangenes Programm.


Veranstaltungen

Termin Informationen:

  • Do
    18
    Jan
    2018

    BRUETERICH PRESS proudly presents: Mara Genschel & Catherine Hales

    19:00Eintritt 5,-/ erm. 4,-

    Mit Mara Genschel, Catherine Hales und ihrem Übersetzer Konstantin Ames

    Die Schöneberger BRUETERICH PRESS präsentiert an diesem Abend in der Lettrétage zwei nagelneue Gedichtbände: Catherine Hales' "08/15-hegemonien" (aus dem Englischen übertragen von Konstantin Ames) und Mara Genschels "Gablenberger Tagblatt" - zweimal schwierige Lyrik zu einem sehr hohen Preis!

    © Atelier Tamara

    Mara Genschel, geboren 1982 in Bonn, lebt in Stuttgart und Berlin. Dichterin und Musikerin.
    Zuletzt erschienen: Cute Gedanken; Berlin/Schupfart: roughbooks 2017

    © privat

    Catherine Hales, geboren 1956 in Egham/UK, lebt in Berlin. Dichterin und Übersetzerin.
    "08/15-hegemonien" ist ihre erste eigenständige Veröffentlichung in deutscher Sprache.

    Konstantin Ames, geboren 1979 in Völklingen. Dichter und Übersetzer. Zuletzt erschienen:
    sTiL.e(zwi) Schenspiele. Poesien; Saarbrücken: Edition Saarländisches Künstlerhaus 2016


Workshops & Infoabende

Termin Informationen:

  • Mi
    13
    Jun
    2018

    Berliner Lektorat: Rückblenden

    19:00Eintritt frei

    Referent: Hans Peter Roentgen

    Rückblenden springen aus der Erzählzeit in die Vergangenheit. Sie erzählen, was vorher geschah. Mit Rückblenden kann man den Leser*innen Details über das Leben der Held*innen erzählen, warum sie wurden, was sie sind, warum sie bestimmte typische Handlungsweisen haben. Oder über den Ort, die Historie und die Vorgeschichte des Plots erzählen. Das kann aber auch leicht in die Hose gehen, wenn es die Leser*innen aus der eigentlichen Geschichte herausreißt. Welche Techniken es für Rückblenden gibt, wie man sie so einbaut, dass sie die Spannung nicht killen und wie man feststellt, welche Rückblenden überhaupt nötig sind, darum geht es in dieser Veranstaltung.