Programmarchiv

Seit 2006 finden in der Lettrétage ca. 120 öffentliche Literaturveranstaltungen jährlich statt – Lesungen, Workshops, Diskussionsrunden, literarische Performances und Formate dazwischen. Bekannte und unbekannte Autor*innen und Künstler*innen verschiedener Sprachen und Nationalitäten sind hier schon aufgetreten.

Seit 2013 liegt der Programmfokus u.a. auf neuen Wegen der literarischen Präsentation und Live-Produktion: Dazu zählen u.a. die internationalen bzw. transnationalen Literaturfestivals „Soundout!“, „¿Comment!“, „Berlinisi“ und „Syn_Energy“, aber auch das viel beachtete Netzwerkprojekt „CROWD“ und multimediale Projekte wie die Reihe “CON_TEXT” oder das „Poetry Audio Lab“. Eine vollständige Liste der Lettrétage-Projekte finden Sie hier.

Als Ankerinstitution für die freie Literaturszene Berlins stellt die Lettrétage außerdem ihre Räume für Literaturveranstaltungen aller Art zur Verfügung. Zahlreiche freie Veranstalter*innen nutzen unsere Infrastruktur regelmäßig – für Literatur-Workshops, Lesereihen in verschiedenen Sprachen und Buchpräsentationen. Mehr zu den Möglichkeiten der kostenlosen Raumnutzung erfahren Sie hier.

Auf dieser Seite präsentieren wir einen nicht vollständigen Einblick in unser vergangenes Programm.


Veranstaltungen

Termin Informationen:

  • So
    03
    Mrz
    2019

    Permission

    20:00Eintritt frei

    Englischsprachige Lesung und Buchpräsentation mit Saskia Vogel, Rachael Allen und Traci Kim

    Join us for an evening of readings and conversation to celebrate the launch of Berlin-based writer and translator Saskia Vogel’s debut novel "Permission".
    In their Most Anticipated Books of 2019 list, LitHub said:

    "If Joan Didion had written about the BDSM community in LA it may have felt a bit like "Permission" … When Echo’s father dies in a freak accident, grief pulls her under like a rip curl into a world of art models, dominatrixes and sex workers.”

    Saskia will be joined by Rachael Allen, poetry editor at Granta, co-founder of poetry press clinic and online journal tender. There will be readings from "Permission" (Dialogue Books/Coach House Books) and Rachael’s debut "Kingdomland" (Faber), followed by a conversation about coming of age stories, sex, craft, nerves, and finally, finally finishing your first book.

    Copies of both books will be for sale.

    © Nikolaus Kim

    Saskia Vogel is from Los Angeles and lives in Berlin, where she works as a writer and Swedish-to-English literary translator. She has written on power and sexuality for publications such as Paris Review Daily, The White Review, Sight and Sound, and The Offing. Previously, she worked as Granta magazine’s global publicist, and as an editor at the AVN Media Network, where she reported on pornography and adult pleasure products.

    © Sophie Davidson

    Rachael Allen was born in Cornwall and studied at Goldsmiths College. "Nights of Poor Sleep", a collaboration with the painter Marie Jacotey, was published as a co-authored artists’ book in 2017 by Test Centre. She is poetry editor at Granta and co-founder of poetry press clinic and online journal tender. She has received a Northern Writers’ Award and an Eric Gregory Award and is currently studying for a PhD in poetry. Her debut poetry collection "Kingdomland" was published by Faber in January 2019. "Permission" and "Kingdomland" will be for sale at a special price.

     


Workshops & Infoabende

Termin Informationen:

  • Mo
    10
    Feb
    2020

    Selbstfürsorgliches Schreiben – monatliche Gruppe

    18:00 - 21:00Beitrag: 30/20 €

    Workshop mit Rainer Stolz

    © Lars-Arvid Brischke

    Im Selbstfürsorglichen Schreiben lernen die Teilnehmer*innen verschiedene Wege und Methoden schreibender Selbstzuwendung, Selbstklärung und Selbstbegleitung kennen, um sich sowohl im Alltag als auch in besonderen Situationen schreibend zu unterstützen und die Freundschaft mit sich selbst zu pflegen.

    Mit Hilfe von Übungen aus dem kreativen und literarischen Schreiben, Ansätzen aus dem Selbstcoaching und der Empathischen Kommunikation schreiben die Teilnehmenden sich in Räume innerer Bewegungen hinein. Sie wenden sich zum Beispiel ihren Gefühlen, Bedürfnissen und Werten zu, vergegenwärtigen sich Ressourcen in ihrem Leben oder kommen mit inneren Anteilen ins Gespräch.

    Über die angeleiteten Erkundungen und Schreibprozesse hinaus, denen sich jede*r für sich im Rahmen der Gruppentreffen widmet, gibt es auch Übungen und Spiele im Miteinander sowie Raum, um sich über die Erfahrungen auszutauschen und einander zu inspirieren. Auch Spür- und Körperübungen fließen hin und wieder ein, um den Aspekt der verkörperten Erfahrung (Embodiment) auch im Schreiben einzubeziehen.

    So entsteht ein regelmäßiges Forum für schreibende Lebensforschung, sowohl individuell als auch gemeinsam, und dies auf der Basis von Vertrauen und Verbindung in einer Gruppe, in der vielerlei Facetten von Lebendigkeit eingebracht werden können.

    Mit dem Selbstfürsorglichen Schreiben möchte Workshopleiter Rainer Stolz dazu anregen, Schreiben als ein Lebenselixier zu erfahren, das entlasten, in Fluss bringen und Energien freisetzen kann. Sprache soll zu einem Kraftfeld aus Worten und Bildern werden, die sowohl erden als auch beflügeln können. Dabei helfen Neugier, Experimentierfreude und Humor.

    Einstieg nach Absprache möglich

    Kontakt & weitere Infos: hallo@rainerstolz.de, www.rainerstolz.de

     

    Infos zu Workshops in der Lettrétage:

    Sämtliche Inhalte der Workshops werden von den Workshop-Leiter*innen verantwortet. Die Teilnahmebeiträge gehen nicht an die Lettrétage, sondern sind direkt an den Veranstalter des Workshops zu zahlen.