Programmarchiv

Seit 2006 finden in der Lettrétage ca. 120 Literaturveranstaltungen jährlich statt – Lesungen, Workshops, Diskussionsrunden, literarische Performances und Formate dazwischen. Bekannte und unbekannte Autor*innen und Künstler*innen verschiedener Sprachen und Nationalitäten sind hier schon aufgetreten.

Seit 2013 liegt der Programmfokus u.a. auf neuen Wegen der literarischen Präsentation und Live-Produktion: Dazu zählen u.a. die internationalen bzw. transnationalen Literaturfestivals „Soundout!“, „¿Comment!“, „Berlinisi“ und „Syn_Energy“, aber auch das viel beachtete Netzwerkprojekt „CROWD“ und multimediale Projekte wie die Reihe “CON_TEXT” oder das „Poetry Audio Lab“. Eine vollständige Liste der Lettrétage-Projekte finden Sie hier.

Als Ankerinstitution für die freie Literaturszene Berlins stellt die Lettrétage außerdem ihre Räume für Literaturveranstaltungen aller Art zur Verfügung. Zahlreiche freie Veranstalter*innen nutzen unsere Infrastruktur regelmäßig – für Literatur-Workshops, Lesereihen in verschiedenen Sprachen und Buchpräsentationen. Mehr zu den Möglichkeiten der kostenlosen Raumnutzung erfahren Sie hier.

Auf dieser Seite präsentieren wir einen nicht vollständigen Einblick in unser vergangenes Programm.


Veranstaltungen

Termin Informationen:

  • Mo
    12
    Nov
    2018

    LITERATUR TALK MIT GONG JI-YOUNG

    19:00Eintritt frei

    Ein Gespräch zum Thema “Literatur und Liebe“, Moderation: Katharina Borchardt 

    Die südkoreanische Autorin Gong Ji-young spricht über ihre Literatur und die zentralen Motive ihrer Texte: ihr Vertrauen in die Möglichkeit der Menschen, die Welt zu ändern und die Empathie gegenüber denjenigen, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden oder sich in existentiellen Krisen befinden.

    Gong Ji-young studierte an der Fakultät für Anglistik der Yonsei University. 1988 hatte sie ihr literarisches Debüt mit der Novelle Morgendämmerung. Sie veröffentlichte zahlreiche Romane und wurde u.a. mit dem 21 Century Literary Award (2001), und dem Special Media Award from Amnesty International (2006) ausgezeichnet.

    © Privat
    Katharina Borchardt ist Literaturredakteurin bei SWR2 und Mitglied der Jury der Bestenliste "Weltempfänger". Aufgrund ihrer Verdienste um die Förderung der koreanischen Literatur im Ausland ist sie Preisträgerin des 6th LTI Korea Outstanding Service Award, der im Dezember 2018 an sie vergeben wird.

    © Korea Foundation
    Irene Maier absolvierte ihr Studium des englischen und deutschen Rechts und der Koreanistik in Oxford, Berlin und Seoul. Sie ist Promotionsstipendiatin und Lehrbeauftrage am Institut für Koreastudien der Freien Universität Berlin mit freiberuflicher Tätigkeit als Dolmetscherin für Deutsch, Englisch und Koreanisch.

    Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist erforderlich! Zum Anmeldeformular geht es hier entlang.


Workshops & Infoabende

Termin Informationen:

  • So
    29
    Sep
    2019

    Dem Frosch geht es gut.

    17:00Eintritt frei

    Ungarisch-deutsche Haiku-Werkstatt mit Christine Schlosser und Peter Holland.

    © Anna Farkas

    In kaum einer anderen Literatur haben sich in Vergangenheit und Gegenwart so viele große Lyriker*innen der kleinen Gedichtform angenommen wie in der ungarischen. In der Werkstatt möchten wir diese Seitentür in die ungarische Lyrik der letzten 100 Jahre öffnen.

    Nach einer kurzen Einführung werden wir gemeinsam ungarische Haikus in Übersetzungen und Nachdichtungen lesen und diskutieren, bevor wir selbst tätig werden und uns an eigenen Übertragungen und Fortschreibungen versuchen – mithilfe von Interlinearversionen oder in ungarisch-deutschen Tandems.

    Ungarisch-Kenntnisse sind nicht erforderlich, können und sollen aber sehr gerne eingebracht werden, wenn vorhanden.

    Die Ergebnisse der Werkstatt können nach Wunsch zusammen mit den Teilnehmer*innen am darauffolgenden Abend in den ungarischen Haiku-Abend „So groß ist der Mond“ eingebracht werden. „So groß ist der Mond“ ist eine mehrsprachige, literarisch-performative Reise durch 100 Jahre ungarischer Haiku-Dichtung zum Hieronymustag, dem internationalen Tag der Übersetzung, am 30. September um 19 Uhr im Collegium Hungaricum (Dorotheenstraße 12, 10117 Berlin). Mehr Informationen hier.