Programmarchiv

Seit 2006 finden in der Lettrétage ca. 120 öffentliche Literaturveranstaltungen jährlich statt – Lesungen, Workshops, Diskussionsrunden, literarische Performances und Formate dazwischen. Bekannte und unbekannte Autor*innen und Künstler*innen verschiedener Sprachen und Nationalitäten sind hier schon aufgetreten.

Seit 2013 liegt der Programmfokus u.a. auf neuen Wegen der literarischen Präsentation und Live-Produktion: Dazu zählen u.a. die internationalen bzw. transnationalen Literaturfestivals „Soundout!“, „¿Comment!“, „Berlinisi“ und „Syn_Energy“, aber auch das viel beachtete Netzwerkprojekt „CROWD“ und multimediale Projekte wie die Reihe „CON_TEXT“ oder das „Poetry Audio Lab“. Eine vollständige Liste der Lettrétage-Projekte finden Sie hier.

Als Ankerinstitution für die freie Literaturszene Berlins stellt die Lettrétage außerdem ihre Räume für Literaturveranstaltungen aller Art zur Verfügung. Zahlreiche freie Veranstalter*innen nutzen unsere Infrastruktur regelmäßig – für Literatur-Workshops, Lesereihen in verschiedenen Sprachen und Buchpräsentationen. Mehr zu den Möglichkeiten der kostenlosen Raumnutzung erfahren Sie hier.

Auf dieser Seite präsentieren wir einen nicht vollständigen Einblick in unser vergangenes Programm.


Veranstaltungen

Termin Informationen:

  • Do.
    20
    Nov.
    2025

    Richtig anders, anders Richtig! Selbstbewusst neurodivergent

    19:30Lettrétage in der Veteranenstraße 21, Eintritt auf Spendenbasis

    Interaktive Lesung und Gespräch mit Kathrin Köller und Irmela Schautz

    Buchcover von Richtig anders - anders richtig.Selbstbewusst neurodivergent. von Kahtrin Köller und Irmela Schautz
    (c) Hanser

    Der Druck, zu funktionieren, ist in unserer Gesellschaft groß. Wer irgendwie anders tickt, hat leider schnell das Gefühl, nicht ganz richtig zu sein. Und bekommt das auch vermittelt: Menschen mit ADHS sollen sich einfach mal ein bisschen mehr anstrengen, und autistische Personen sollen bitte nicht so empfindlich sein. Mit Lese-Rechtschreib-Störungen und Dyskalkulie braucht es viel Glück, um nicht früh auf dem Abstellgleis zu landen.

    Dabei wissen wir doch heute, wie neurodivergente Hirne ticken: anders, aber richtig! Die Jugendliteraturpreisträgerinnen Kathrin Köller und Irmela Schautz erklären die spannende Welt der Neurodiversität und werfen in der interaktiven Veranstaltung einen positiven Blick auf die Vielfalt unserer Gehirne. Denn egal, ob neurotypisch oder neurodivergent: Wir alle sind genau richtig, so wie wir sind!

    Foto von Irmela Schautz und Kathrin Köller
    (c) Oliver Look

    Kathrin Köller [she/her], selbst selbstbewusst neurodivergent, glaubt daran, dass alle Gehirne gebraucht werden. Dafür gilt es, Barrieren abzubauen und Anderssein zu umarmen. Lustvoll aufzuklären und Komplexes knackig zu erzählen ist Kathrin Köllers Spezialgebiet. Die Autorin und Übersetzerin lebt in Berlin.

    Irmela Schautz [she/her] liebt Themen, die inhaltlich und illustrativ herausfordern. Wenn sie sich so richtig der Recherche hingeben und dann mit kreativen Lösungen wieder aufschlagen kann, ist sie ganz in ihrem Element. Die freie Illustratorin studierte Malerei, Grafik sowie Bühnen- und Kostümbild. Seit 2012 lehrt sie an der Akademie für Illustration und Design in Berlin.

    Svenja von Döhlen [she/her] ist Grafikdesignerin, Creative Direktorin und Mitgründerin von Formdusche-Studio für Gestaltung in Berlin. Sie gestaltet seit 2004 mit dem Formdusche-Team konzeptionell-typographische Lösungen für Kultur und Wirtschaft. Ihre Leidenschaft für Schriften, Magazine und Bücher gibt sie auch als Dozentin für Typographie und Editorial weiter. Ihr Lieblings-Powerwort ist BÄM!


Workshops & Infoabende

Termin Informationen:

  • Mi.
    18
    Dez.
    2019

    Die ersten vier Seiten

    19:00Eintritt frei

    Workshop mit Gisela Lehmeier und Hans Peter Roentgen

    Vier Seiten, mehr lesen Lektor*innen und Agent*innen oft nicht von Manuskripten. Denn schon die ersten vier Seiten verraten viel über einen Text. Und auch die Leser*innen in der Buchhandlung oder bei Amazons Leseproben gehen so vor.

    Ob der Anfang spannend ist, ob die Dialoge und der Stil stimmen, und, und, und ...

    Im Berliner Lektorat wollen wir Ihnen zeigen, wie das geht. Wie Lektor*innen arbeiten, wie sie Texte einschätzen und – ganz wichtig! – was unterschiedliche Fachleute zu Ihrem Text zu sagen haben.

    Sie können uns Ihre ersten vier Seiten (max. 7.000 Anschläge) vorab an lektorat@textkraft.de zuschicken, wir wählen dann nach dem Zufallsprinzip drei bis vier pro Abend aus. Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden werden aber gern gesehen.

    Moderiert wird die Veranstaltung von:

    © Helen Nicolai

    Gisela Lehmeier, Lektorat Feinschliff, arbeitet als freie Lektorin und Texterin für Autor*innen und Unternehmen. Ihr Angebot umfasst auch Schreibcoaching, Manuskriptberatung und Recherche. Sie ist Sprecherin der Berliner Regionalgruppe des Verbandes der freien Lektorinnen und Lektoren (VfLL), Homepage: www.lektoratlehmeier.de.

    © Frank Gerigk

    Hans Peter Roentgen, Lektorat Textkraft, hat mehrere Schreibratgeber verfasst (u. a. Vier Seiten für ein Halleluja, Spannung, der Unterleib der Literatur) und ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS) und Koordinator für die AG Selfpublishing im Verband freier Lektorinnen und Lektoren (VfLL). Homepage: www.hproentgen.de

    Info zu Workshops in der Lettrétage:

    Sämtliche Inhalte der Workshops werden von den Workshop-Leiter*innen verantwortet. Die Teilnahmebeiträge gehen nicht an die Lettrétage, sondern sind direkt an den Veranstalter des Workshops zu zahlen.