Programmarchiv

Seit 2006 finden in der Lettrétage ca. 120 öffentliche Literaturveranstaltungen jährlich statt – Lesungen, Workshops, Diskussionsrunden, literarische Performances und Formate dazwischen. Bekannte und unbekannte Autor*innen und Künstler*innen verschiedener Sprachen und Nationalitäten sind hier schon aufgetreten.

Seit 2013 liegt der Programmfokus u.a. auf neuen Wegen der literarischen Präsentation und Live-Produktion: Dazu zählen u.a. die internationalen bzw. transnationalen Literaturfestivals „Soundout!“, „¿Comment!“, „Berlinisi“ und „Syn_Energy“, aber auch das viel beachtete Netzwerkprojekt „CROWD“ und multimediale Projekte wie die Reihe „CON_TEXT“ oder das „Poetry Audio Lab“. Eine vollständige Liste der Lettrétage-Projekte finden Sie hier.

Als Ankerinstitution für die freie Literaturszene Berlins stellt die Lettrétage außerdem ihre Räume für Literaturveranstaltungen aller Art zur Verfügung. Zahlreiche freie Veranstalter*innen nutzen unsere Infrastruktur regelmäßig – für Literatur-Workshops, Lesereihen in verschiedenen Sprachen und Buchpräsentationen. Mehr zu den Möglichkeiten der kostenlosen Raumnutzung erfahren Sie hier.

Auf dieser Seite präsentieren wir einen nicht vollständigen Einblick in unser vergangenes Programm.


Veranstaltungen

Termin Informationen:

  • Sa.
    31
    Mai
    2025

    Presentación de El Último Montano. Una novela berlinesa de J. A. Menéndez-Conde.

    19:00Lettrétage in der Veteranenstraße 21, Admission free

    Reading & Discussion

    (c) weRstories

    weRstories invites you to the reading and discussion of Mexican author J. A. Menéndez-Conde’s latest novel: "El Último Montano" , moderated by Andrea Betti.

    Nacho has written only three things in his life: his diaries, which he burns upon finishing; a lost collection of short stories about his years in Mexico; and the characters of Power Quest, a video game he’s creating with his best friend, Susana. His quiet life in Berlin with his wife, Helga, is shattered when a disturbing photograph reveals a dark secret.

    As reality and fiction blur in his new diary, the everyday merges with the world of Power Quest: memories, secrets, and jokes intertwine with villains and magical unicorn horns.

    (c) weRstories

    "El Último Montano" is an unconventional novel that blends metafiction, humor, and unease, exploring resilience in the face of deep pain—because even in the darkest tunnels, light finds a way in.

    The event will be held in Spanish.

    (c) weRstories

    J. A. Menéndez-Conde was born in Tlaquepaque, Jalisco, in 1984. Despite having lived between Spain and Germany for more than half his life and holding two passports, he asserts that his sole nationality is Mexican. Over the years, he has briefly worked in a wide range of professions: lawyer, call center operator, assistant to visual artists, baker, art handler in contemporary art galleries, and librarian. He holds a degree in Law and Political Science from Universidad Carlos III de Madrid and began a Master's in German and European Law at Humboldt University in Berlin, which he never completed. Instead of writing his thesis, he became obsessed with reading and writing short stories.

    One of his stories received an honorable mention in the IX Bonaventuriano Prize for Poetry and Short Stories. He attended the writing workshop of Samanta Schweblin for four years. In 2022, he debuted at the Guadalajara International Book Fair (FIL) with his first novel, "Pocket Bones" (ES). In 2024, he returned to FIL with "The Last Montano" (ES), his second novel.

    (c) Giulia Fiume

    Andrea Betti studied Communication, Linguistics, Literature, and Cultural Studies across Rome, Berlin, Havana, and La Plata. He is a Pre-Doctoral researcher in Linguistics at Humboldt University and University of Rostock. His research focuses on Spanish Atlantic dialectal varieties, particularly Cuban Spanish, as well as the representation of fictional orality in literary and audiovisual media. He moderates literary events in Berlin.

    weRstories is an Art & Literature Laboratory and an independent publishing house based in Berlin. We publish and promote high-quality literature written in Spanish, Italian, and English. Passionate about exploring storytelling in fresh, postmodern ways, we experiment with the convergence of words and images in innovative formats. We also give voice to the numerous and vibrant non-native communities that have settled in Germany. Whether it’s a children’s tale, a gripping novel, or a thought-provoking essay, weRstories is about what stirs the heart and sparks the mind.


Workshops & Infoabende

Termin Informationen:

  • Mo.
    13
    Jan.
    2020

    Selbstfürsorgliches Schreiben – Treffen einer regelmäßigen Gruppe in Gründung

    18:00 - 21:00Eintritt 30€ (erm. 20€)

    Workshop mit Rainer Stolz

    © Lars-Arvid Brischke

    Der Autor, Dozent und Schreibanstifter Rainer Stolz gründet eine Gruppe, die sich einmal im Monat trifft und dem Selbstfürsorglichen Schreiben widmet. Dieses Treffen ist offen für alle Interessierten und Neugierigen, die „hineinschnuppern“ möchten! Vorerfahrungen sind nicht erforderlich.

    Anmeldungen und Fragen bitte an: hallo@rainerstolz.de; www.rainerstolz.de

    Im Selbstfürsorglichen Schreiben lernen Sie verschiedene Wege und Methoden schreibender Selbstzuwendung, Selbstklärung und Selbstbegleitung kennen, um sich sowohl im Alltag als auch in besonderen Situationen schreibend zu unterstützen und die Freundschaft mit sich selbst zu pflegen.

    Mit Hilfe von Übungen aus dem kreativen und literarischen Schreiben, Ansätzen aus dem Selbstcoaching und der Empathischen Kommunikation schreiben Sie sich in Räume innerer Bewegungen hinein. Sie wenden sich zum Beispiel Ihren Gefühlen, Bedürfnissen und Werten zu, vergegenwärtigen sich Ressourcen in Ihrem Leben oder kommen mit inneren Anteilen ins Gespräch.

    Über die angeleiteten Erkundungen und Schreibprozesse hinaus, denen sich jede*r für sich im Rahmen der Gruppentreffen widmet, gibt es auch Übungen und Spiele im Miteinander sowie Raum, um sich über die Erfahrungen auszutauschen und einander zu inspirieren. Auch Spür- und Körperübungen fließen hin und wieder ein, um den Aspekt der verkörperten Erfahrung (Embodiment) auch im Schreiben einzubeziehen.

    So entsteht ein regelmäßiges Forum für schreibende Lebensforschung, sowohl individuell als auch gemeinsam, und dies auf der Basis von Vertrauen und Verbindung in einer Gruppe, in der wir vielerlei Facetten unserer Lebendigkeit einbringen können.

    "Mit dem Selbstfürsorglichen Schreiben möchte ich dazu anregen, Schreiben als ein Lebenselixier zu erfahren, das entlasten, in Fluss bringen und Energien freisetzen kann, und Sprache als ein Kraftfeld aus Worten und Bildern, die sowohl erden als auch beflügeln können. Dabei helfen Neugier, Experimentierfreude und Humor." - Rainer Stolz, Workshopleiter

    Info zu Workshops in der Lettrétage:

    Sämtliche Inhalte der Workshops werden von den Workshop-Leiter*innen verantwortet. Die Teilnahmebeiträge gehen nicht an die Lettrétage, sondern sind direkt an den Veranstalter des Workshops zu zahlen.