Seit 2006 finden in der Lettrétage ca. 120 öffentliche Literaturveranstaltungen jährlich statt – Lesungen, Workshops, Diskussionsrunden, literarische Performances und Formate dazwischen. Bekannte und unbekannte Autor*innen und Künstler*innen verschiedener Sprachen und Nationalitäten sind hier schon aufgetreten.
Seit 2013 liegt der Programmfokus u.a. auf neuen Wegen der literarischen Präsentation und Live-Produktion: Dazu zählen u.a. die internationalen bzw. transnationalen Literaturfestivals „Soundout!“, „¿Comment!“, „Berlinisi“ und „Syn_Energy“, aber auch das viel beachtete Netzwerkprojekt „CROWD“ und multimediale Projekte wie die Reihe „CON_TEXT“ oder das „Poetry Audio Lab“. Eine vollständige Liste der Lettrétage-Projekte finden Sie hier.
Als Ankerinstitution für die freie Literaturszene Berlins stellt die Lettrétage außerdem ihre Räume für Literaturveranstaltungen aller Art zur Verfügung. Zahlreiche freie Veranstalter*innen nutzen unsere Infrastruktur regelmäßig – für Literatur-Workshops, Lesereihen in verschiedenen Sprachen und Buchpräsentationen. Mehr zu den Möglichkeiten der kostenlosen Raumnutzung erfahren Sie hier.
Auf dieser Seite präsentieren wir einen nicht vollständigen Einblick in unser vergangenes Programm.
Veranstaltungen
Termin Informationen:
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Fr.13Dez.202420:00Lettrétage in der Veteranenstraße 21, Admission free
Salon Schelf: Bohämm, bumm, bumm
Lesung und Musik mit Gerhard Gschlößl, Maike Hilbig, Marc Ottiker und Klaus Ungerer

(c) Salon Schelf Es ist vorbei – das Jahr, die Welt, Salon Schelf. Dichter stürzen kichernd von den Brücken. Die Dezember-Ausgabe von Salon Schelf lädt zum gemeinsamen Feiern ein.Mit Texten der Bohämm-Beender Klaus Ungerer und Marc Ottiker sowie wild hupfenden Tönen des Jazzduos „Von Z bis A“: Maike Hilbig am Kontrabass, Gerhard Gschlößl an der Posaune! Sie lesen und spielen, bis die Altwelt einstürzt und eine neue, noch albernere, sich dahinter erhebt. Der Eintritt ist frei, jedoch werdet Ihr uns freiwillig alles geben, was Ihr habt.
Gerhard Gschlößl ist in Deutschland aufgewachsen, hat in Würzburg Posaune und Komposition studiert und lebt seit 2004 in Berlin. Der Posaunist & Sousaphonist gehört zu einer neuen Szene, die sich erfolgreich von den traditionellen Etiketten des Jazz befreit hat und sich in einem weiten Feld der improvisierten Musik bewegt.
Maike Hilbig hat zwar Kontrabass studiert, aber man hört es nicht. Mit ihrem individuellen Zugang zu Spiel und Komposition hat sie die grauen Säle der Akademien weit hinter sich gelassen und ist ihrem eigenen Weg gefolgt. Musikalisch bewegt sie sich zwischen kontemporärem Jazz made in Germany und traditioneller freier Improvisation. Ihre Kompositionen sind beeinflusst von den frühen Anfängen Lil Hardins bis zur AACM Bewegung der späten 60er Jahre.
Marc Ottiker wurde im Jahr 1967 in Schweiz geboren. Er ist Autor und Regisseur, bekannt für Halbe Miete (2002), Flüchtig (1993) und Wir haben die Musik - Unterwegs mit Tom Liwa (2008).
Klaus Ungerer, Jahrgang 1969, war Feuilletonredakteur der F.A.Z. und Textchef beim „Freitag“. Er lebt als Autor in Berlin, ist Mitgründer der Independent-Buchreihe „edition schelf“ und leitet den „Salon Schelf“. Seine Liebesnovelle „Wir sagen einfach alles, wovor wir Angst haben“ war für die „Welt am Sonntag“ das „beste Buch des Jahres 2022“.
Wir möchten darauf hinweisen, dass der Fahrstuhl im Gebäude leider momentan nicht funktioniert. Aus diesem Grund ist der Zugang zurzeit eingeschränkt. Dafür möchten wir um Entschuldigung bitten.
Workshops & Infoabende
Termin Informationen:
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Do.02Mai2024Sa.04Mai2024Refugio, Lenaustraße 3-4, 12047 Berlin, Teilnahme kostenfrei
Achter Branchentreff Literatur: „ÖFFENTLICH – Publikation, Publicity, Public Persona“
Drei Tage voller berufspraktischer Workshops, Diskussionsrunden, dem Branchentreff-Barcamp und einem Speed-Dating mit Lektor:innen und Agent:innen

(c) Natalia Reich Die Interaktion mit der Öffentlichkeit steht im Zentrum des Achten Branchentreffs Literatur. Wie präsentiere ich mich Verlagen und Agenturen, um überhaupt veröffentlicht zu werden? Was muss, darf, sollte ich als Autor*in tun, um öffentlich wahrgenommen zu werden? Im Erfolgsfall werde ich dann zur „öffentlichen Person“. Wie kann ein Teil von mir trotzdem Privatperson bleiben? Wie entwickle ich eine öffentliche Persona und schütze den privaten Bereich? Wie arbeite ich mit der Öffentlichkeit und welche Fehler sollte ich besser nicht begehen, wenn alles, was ich tue, in Echtzeit kommentiert und multipliziert werden kann?
Zu diesen und anderen Fragen wird eine breite Palette an Workshops, Diskussionsrunden und Austauschformaten angeboten. Neben berufspraktisch orientierten Workshops auf Deutsch und Englisch werden ein Speed-Dating mit Agent:innen und Lektor:innen sowie das zweite Branchentreff-Barcamp sicherlich besondere Farbtupfer auf dieser Palette sein. Speziell für Übersetzende sind außerdem die Themen KI und Sensitivity Translating im Programm.Für Kinderbetreuung und Verpflegung ist gesorgt.
Das vollständige Programm des diesjährigen Branchentreffs Literatur sowie die Möglichkeit zur Anmeldung für die verschiedenen Programmpunkte finden Sie hier.
