Seit 2006 finden in der Lettrétage ca. 120 öffentliche Literaturveranstaltungen jährlich statt – Lesungen, Workshops, Diskussionsrunden, literarische Performances und Formate dazwischen. Bekannte und unbekannte Autor*innen und Künstler*innen verschiedener Sprachen und Nationalitäten sind hier schon aufgetreten.
Seit 2013 liegt der Programmfokus u.a. auf neuen Wegen der literarischen Präsentation und Live-Produktion: Dazu zählen u.a. die internationalen bzw. transnationalen Literaturfestivals „Soundout!“, „¿Comment!“, „Berlinisi“ und „Syn_Energy“, aber auch das viel beachtete Netzwerkprojekt „CROWD“ und multimediale Projekte wie die Reihe „CON_TEXT“ oder das „Poetry Audio Lab“. Eine vollständige Liste der Lettrétage-Projekte finden Sie hier.
Als Ankerinstitution für die freie Literaturszene Berlins stellt die Lettrétage außerdem ihre Räume für Literaturveranstaltungen aller Art zur Verfügung. Zahlreiche freie Veranstalter*innen nutzen unsere Infrastruktur regelmäßig – für Literatur-Workshops, Lesereihen in verschiedenen Sprachen und Buchpräsentationen. Mehr zu den Möglichkeiten der kostenlosen Raumnutzung erfahren Sie hier.
Auf dieser Seite präsentieren wir einen nicht vollständigen Einblick in unser vergangenes Programm.
Veranstaltungen
Termin Informationen:
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Di.09Dez.202519:00Lettrétage e.V. in der Veteranenstraße 21, Eintritt frei
textOUR next generation: pictures & poetry
Lesung & Ausstellung mit dem ad hoc Lyrikkollektiv & Schüler:innen des Neuköllner Albert-Einstein-Gymnasiums

(c) textOUR Zum Abschluss der Lesereihe textOUR trifft das ad hoc Lyrikkollektiv die nächste Generation junger Schreibender: Anja Engst und Luise John tauschen sich mit Schüler:innen des Kreativen Schreiben-Kurses des Neuköllner Albert-Einstein-Gymnasiums aus. Die Achtklässler:innen entwickelten in Resonanz auf Texte des von Lesung zu Lesung und online wachsenden kollektiven textOUR-Gedichtgewebes eigene Texte und Fotografien, welche sie am Abend präsentieren.
In Lesung und Gespräch geben alle Einblicke in ihre Schreiberfahrungen, die entstandenen Texte und Fotografien. Zudem stellen die Jugendlichen ausgewählte Bilder, die sie mit Einwegkameras aufgenommen haben, aus.
Den Abend moderiert die Jugend-Literaturvermittlerin Sara Hauser, die die Entstehung der Werke gemeinsam mit der Lehrkraft Christian Gröschel und der Fotografin Sina Niemeyer begleitet hat.
Dieses Projekt wird gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Schüler:innen
tba
(c) @petite.machine_photography Anja Engst lebt in Berlin und studierte Philosophie, Kulturreflexion und Literaturwissenschaften in Witten/Herdecke, Frankfurt (Oder) und Warschau. Aktuell studiert sie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig Literarisches Schreiben. Ihre Prosa und Lyrik erschienen u.a. in Jenny und Kapsel. Derzeit forscht sie zum Verhältnis von Immunität und Literatur in der deutschsprachigen Corona-Literatur. Sie ist Teil des Lyrikkollektivs das ad hoc.

(c) Erlendt Rose Luise John ist ausgebildete Ergotherapeutin und studiert Freie Kunst an der HBK Braunschweig in der Klasse Majewski. Sie widmet sich vor allem der Malerei, dem Text und der Fotografie. Sie ist Mitglied des Lyrikkollektivs das ad hoc.

(c) privat Sara Hauser ist Lyrikerin & Literaturvermittlerin und schreibt seit 2019 mit Jugendlichen in selbst initiierten Formaten mehrsprachig und kreativ. Sie leitet(e) Schreibworkshops und Fortbildungen u.a. für wortbau e.V., das Internationale Literaturfestival Berlin und The Poetry Project. Seit 2024 co-kuratiert sie die Lesereihe textOUR. Für die Arbeit an ihrem Manuskript stuck erhält Sara 2026 das Arbeitsstipendium für deutschsprachige Literatur.
Workshops & Infoabende
Termin Informationen:
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So.18Feb.201811:00 - 18:0060,-/ erm. 50,-
Selbstfürsorgliches Schreiben
Workshop mit Rainer Stolz
Dieser Tagesworkshop dient dem Kennenlernen verschiedener Wege und Methoden schreibender Selbstzuwendung, Selbstklärung und Selbstbegleitung – um sich sowohl im Alltag als auch in besonderen Situationen schreibend zu unterstützen und die Freundschaft mit sich selbst zu pflegen.
In Übungen und Schreibprozessen werden z. B. folgende Themengebiete erkundet:
· Schreiben als sinnlich-leibliche Tätigkeit
· schreibende Wertschätzung unserer Lebendigkeit
· „Wortschatzbildung“ (Wie spreche ich mit mir selbst? Wie kleide ich mich und mein Leben in Sprache? Welche Worte und Wendungen ziehe ich mir an? In welchen Bildern und Metaphern bewege ich mich?)
· Möglichkeiten des konstruktiven, integrativen Selbstgesprächs
· Selbstfürsorgliches Notieren und Journalführen
Dieser Workshop möchte dazu anregen, Schreiben als Lebenselixier zu erfahren, sich ebenso mit der Feinheit wie mit der Kraft der Sprache zu verbinden, zu erforschen, wie Worte und Sprachbilder sowohl erden als auch beflügeln können – und dabei Neugier, Experimentierfreude und Humor walten zu lassen. Anmeldung bis 09. Februar 2018 an hallo@rainerstolz.de und nähere Informationen unter www.rainerstolz.de.
