Programmarchiv

Seit 2006 finden in der Lettrétage ca. 120 öffentliche Literaturveranstaltungen jährlich statt – Lesungen, Workshops, Diskussionsrunden, literarische Performances und Formate dazwischen. Bekannte und unbekannte Autor*innen und Künstler*innen verschiedener Sprachen und Nationalitäten sind hier schon aufgetreten.

Seit 2013 liegt der Programmfokus u.a. auf neuen Wegen der literarischen Präsentation und Live-Produktion: Dazu zählen u.a. die internationalen bzw. transnationalen Literaturfestivals „Soundout!“, „¿Comment!“, „Berlinisi“ und „Syn_Energy“, aber auch das viel beachtete Netzwerkprojekt „CROWD“ und multimediale Projekte wie die Reihe “CON_TEXT” oder das „Poetry Audio Lab“. Eine vollständige Liste der Lettrétage-Projekte finden Sie hier.

Als Ankerinstitution für die freie Literaturszene Berlins stellt die Lettrétage außerdem ihre Räume für Literaturveranstaltungen aller Art zur Verfügung. Zahlreiche freie Veranstalter*innen nutzen unsere Infrastruktur regelmäßig – für Literatur-Workshops, Lesereihen in verschiedenen Sprachen und Buchpräsentationen. Mehr zu den Möglichkeiten der kostenlosen Raumnutzung erfahren Sie hier.

Auf dieser Seite präsentieren wir einen nicht vollständigen Einblick in unser vergangenes Programm.


Veranstaltungen

Termin Informationen:

  • Mi
    10
    Okt
    2018

    Anleitungen zum Atmen

    20:00Eintritt: 4/5€

    Gespräch und Lesung mit Anja Golob

    Bis zum Ehrengastauftritt Sloweniens auf der Buchmesse 2022 dauert es noch ein wenig. In der Zwischenzeit nimmt uns Anja Golob (*1976) mit auf eine literarische Entdeckungsreise durch ihr Heimatland, wo sie bereits zu den renommiertesten Lyrikerinnen gezählt wird. In der Lettrétage bietet sich die Möglichkeit, frische Luft im Bereich der Literatur Sloweniens zu schnappen. Golob liest aus ihrem neuen Band "Anleitungen zum Atmen" und lädt anschließend zum Gespräch ein.

    Moderation: Linde Nadiani

    © Jost Franko
     

    Anja Golob studierte Philosophie und Komparatistik in Ljubljana und arbeitet heute als Autorin, Übersetzerin, Publizistin und Herausgeberin des Graphic-Novel Verlags VigeVageKnjige, den sie 2013 mitgründete. Bisher veröffentlichte sie vier Gedichtbände, davon sind "ab und zu neigungen" und "Taubentext, Vogeltext" auch in deutscher Sprache erhältlich (Hochroth Wien/München). Im Herbst 2018 erscheint bei Edition Korrespondenzen die Übersetzung ihres dritten Gedichtbandes, "Anleitungen zum Atmen", der den Preis für die beste Gedichtsammlung des Jahres in Slowenien bekommen hat. NZZ hat schon in der ersten Rezension von ab und zu neigungen in 2015 geschrieben, sie besitze "eine schwindelerregende Begabung".


Workshops & Infoabende

Termin Informationen:

  • Mi
    13
    Jun
    2018

    Berliner Lektorat: Rückblenden

    19:00Eintritt frei

    Referent: Hans Peter Roentgen

    Rückblenden springen aus der Erzählzeit in die Vergangenheit. Sie erzählen, was vorher geschah. Mit Rückblenden kann man den Leser*innen Details über das Leben der Held*innen erzählen, warum sie wurden, was sie sind, warum sie bestimmte typische Handlungsweisen haben. Oder über den Ort, die Historie und die Vorgeschichte des Plots erzählen. Das kann aber auch leicht in die Hose gehen, wenn es die Leser*innen aus der eigentlichen Geschichte herausreißt. Welche Techniken es für Rückblenden gibt, wie man sie so einbaut, dass sie die Spannung nicht killen und wie man feststellt, welche Rückblenden überhaupt nötig sind, darum geht es in dieser Veranstaltung.