Programmarchiv

Seit 2006 finden in der Lettrétage ca. 120 öffentliche Literaturveranstaltungen jährlich statt – Lesungen, Workshops, Diskussionsrunden, literarische Performances und Formate dazwischen. Bekannte und unbekannte Autor*innen und Künstler*innen verschiedener Sprachen und Nationalitäten sind hier schon aufgetreten.

Seit 2013 liegt der Programmfokus u.a. auf neuen Wegen der literarischen Präsentation und Live-Produktion: Dazu zählen u.a. die internationalen bzw. transnationalen Literaturfestivals „Soundout!“, „¿Comment!“, „Berlinisi“ und „Syn_Energy“, aber auch das viel beachtete Netzwerkprojekt „CROWD“ und multimediale Projekte wie die Reihe „CON_TEXT“ oder das „Poetry Audio Lab“. Eine vollständige Liste der Lettrétage-Projekte finden Sie hier.

Als Ankerinstitution für die freie Literaturszene Berlins stellt die Lettrétage außerdem ihre Räume für Literaturveranstaltungen aller Art zur Verfügung. Zahlreiche freie Veranstalter*innen nutzen unsere Infrastruktur regelmäßig – für Literatur-Workshops, Lesereihen in verschiedenen Sprachen und Buchpräsentationen. Mehr zu den Möglichkeiten der kostenlosen Raumnutzung erfahren Sie hier.

Auf dieser Seite präsentieren wir einen nicht vollständigen Einblick in unser vergangenes Programm.


Veranstaltungen

Termin Informationen:

  • Mi.
    26
    Nov.
    2025

    Kilmé talks with Basma al-Sharif

    19:30Lettrétage e.V. in der Veteranenstraße 21, Eintritt frei

    Talk series

    Poster von kilmé talks mit Portraitfoto von Basma al-Sharif
    (c) Amelia Read BFMAF

    Kilmé is a monthly talk series dedicated to Palestinian artists, intellectuals, and academics; a platform to present their work and speak about subjects that are important to them. Kilmé means word in Arabic. The organizers are dedicated to presenting palestinian voices in all of their diversity and creativity, thus contributing to the cultural landscape of Berlin, a city with the largest Palestinian population in Europe.

    In the November issue of kilmé talks, Basma al-Sharif will be the guest. The evening will be moderated by Tyme Khleifi and Michael Barenboim.

    Palestinian artist/filmmaker Basma al-Sharif explores cyclical political histories and conflicts. In films and installations that move backward and forward in history, between place and non-place, she confronts the legacy of colonialism through satirical, immersive, and lyrical works.

    She received an MFA from the University of Illinois at Chicago in 2007, was a resident of the Fondazione Antonio Ratti in 2009, the Pavillon Neuflize OBC at the Palais de Tokyo in 2014-15. She received a Jury prize at the Sharjah Biennial in 2009, was awarded a Visual Arts of the Fundación Botín in 2010, Mophradat’s Consortium Commissions in 2018, she was a fellow of the Berlin Artistic Research Grant Programme for 2022-2023 and was nominated for the Prix Aware for 2024.

    Al-Sharif’s Major exhibitions include: Pompidou Metz, De Appel, the Ruttenberg Contemporary Photography Series for the Museum of the Art Institute of Chicago, Modern Mondays at MOMA, CCA Glasgow, SALT Galata, the Whitney Biennial, Here and Elsewhere at the New Museum, Berlin Documentary Forum, and Manifesta 8. Her films have screened in the international film festivals of Locarno, Berlin, Mar del Plata, Milan, London, Toronto, New York, Montreal, and Yamagata amongst others. Basma is based in Berlin and represented by Galerie Imane Farés in Paris.

     


Workshops & Infoabende

Termin Informationen:

  • Di.
    19
    Sep.
    2023

    AI Talks: Cybersetzen und Maschinenliteratur

    19:30Lettrétage in der Veteranenstraße 21, Eintritt: frei

    Gespräch mit Josefine Haubold, Andreas G. Förster, Heide Franck und Martina Wildner

    (c) Kollektive Intelligenz

    Bestseller-Analyse, automatisierte Logistik und maschinelles Übersetzen – in der Buchbranche soll es viele Optionen für KI geben. Mit dem KI-Hype des Jahres 2023 ist die Zeit endgültig reif für eine tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Maschinenübersetzung.

    Im Projekt Kollektive Intelligenz – Übersetzungsmaschinen und Literatur haben 14 professionelle Literaturübersetzer*innen getestet, wie sie mit DeepL arbeiten könnten und zu welchem Ergebnis sie das führt.

    Eins ist klar: Es geht nicht ohne "machine translation literacy", also Kompetenz im Umgang mit maschineller Übersetzung. Dazu gehören nicht nur das Wissen um die technische Funktionsweise von neuronalen Übersetzungsmaschinen und die typischen Herausforderungen des sogenannten Post-Editing-Prozesses, sondern auch ein Überblick über die rechtliche Situation, die sich aus der Verwendung von generativen Sprach-KI ergibt.

    Im Gespräch mit Josefine Haubold (Literaturübersetzerin) stellen Andreas G. Förster und Heide Franck (Leitungsteam »Kollektive Intelligenz«) die Projektergebnisse vor. Martina Wildner (Kinder- und Jugendbuchautorin sowie Vorstandsmitglied des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller Berlin) gibt eine Einschätzung des aktuellen Buchmarkts in Hinblick auf generative KI aus Perspektive der Autor:innen.