Programmarchiv

Seit 2006 finden in der Lettrétage ca. 120 öffentliche Literaturveranstaltungen jährlich statt – Lesungen, Workshops, Diskussionsrunden, literarische Performances und Formate dazwischen. Bekannte und unbekannte Autor*innen und Künstler*innen verschiedener Sprachen und Nationalitäten sind hier schon aufgetreten.

Seit 2013 liegt der Programmfokus u.a. auf neuen Wegen der literarischen Präsentation und Live-Produktion: Dazu zählen u.a. die internationalen bzw. transnationalen Literaturfestivals „Soundout!“, „¿Comment!“, „Berlinisi“ und „Syn_Energy“, aber auch das viel beachtete Netzwerkprojekt „CROWD“ und multimediale Projekte wie die Reihe „CON_TEXT“ oder das „Poetry Audio Lab“. Eine vollständige Liste der Lettrétage-Projekte finden Sie hier.

Als Ankerinstitution für die freie Literaturszene Berlins stellt die Lettrétage außerdem ihre Räume für Literaturveranstaltungen aller Art zur Verfügung. Zahlreiche freie Veranstalter*innen nutzen unsere Infrastruktur regelmäßig – für Literatur-Workshops, Lesereihen in verschiedenen Sprachen und Buchpräsentationen. Mehr zu den Möglichkeiten der kostenlosen Raumnutzung erfahren Sie hier.

Auf dieser Seite präsentieren wir einen nicht vollständigen Einblick in unser vergangenes Programm.


Veranstaltungen

Termin Informationen:

  • Do.
    06
    Nov.
    2025

    SMALLTOWNNOVELLA

    19:30Lettrétage in der Veteranenstraße 21, Admission free

    Book launch with translator Lucy Jones

    (c) Ugly Duckling Presse

    Join Ugly Duckling Presse in the launch of SMALLTOWNNOVELLA by Ronald M. Schernikau, translated into English for the first time by Lucy Jones.

    A classic of the queer German canon, Schernikau’s 1980 KLEINSTADTNOVELLE follows b, a teenage, working-class communist who falls in love with leif, a popular jock. When leif becomes fearful of the consequences of their affair, he instigates a community-wide assault. Written in a brilliant, all-lowercase, stream-of-consciousness, Schernikau’s novella is a radical reimagining of the German Bildungsroman.

    A reading of the novella will be followed by a conversation between translator Lucy Jones and UDP editor C. Bain.

    (c) Oliver Toth

    Lucy Jones is a British writer and literary translator from the German who lives in Berlin. She has translated the work of Anke Stelling, Silke Scheuermann and Ronald M. Schernikau, among others, and was runner-up in the 2023 Schlegel-Tieck Prize for her translation of Die Geschwister (Siblings) by Brigitte Reimann. Her own short creative non-fiction has appeared in SAND, Pigeon Pages NYC, LitroMag and others. She is currently writing her first book.

    (c) privat

    C. Bain is a gender liminal writer and performance artist who works on the interstices of violence, extraction, and the erotic. His plays have been shown at the Tank, Dixon Place, and the LGBT Center in NYC. Previous performances include the Getty Center, MOCA Los Angeles, the Highline, and HKW. The author of the books Debridement and Sex Augury, he makes books with Ugly Duckling Presse, Falschrum Books, and by himself. He has a studio art MFA from CalArts and a social work degree from Hunter College. He was a 2023–24 Fulbright scholar in Leipzig, researching the end of the world.

     


Workshops & Infoabende

Termin Informationen:

  • Di.
    19
    Sep.
    2023

    AI Talks: Cybersetzen und Maschinenliteratur

    19:30Lettrétage in der Veteranenstraße 21, Eintritt: frei

    Gespräch mit Josefine Haubold, Andreas G. Förster, Heide Franck und Martina Wildner

    (c) Kollektive Intelligenz

    Bestseller-Analyse, automatisierte Logistik und maschinelles Übersetzen – in der Buchbranche soll es viele Optionen für KI geben. Mit dem KI-Hype des Jahres 2023 ist die Zeit endgültig reif für eine tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Maschinenübersetzung.

    Im Projekt Kollektive Intelligenz – Übersetzungsmaschinen und Literatur haben 14 professionelle Literaturübersetzer*innen getestet, wie sie mit DeepL arbeiten könnten und zu welchem Ergebnis sie das führt.

    Eins ist klar: Es geht nicht ohne "machine translation literacy", also Kompetenz im Umgang mit maschineller Übersetzung. Dazu gehören nicht nur das Wissen um die technische Funktionsweise von neuronalen Übersetzungsmaschinen und die typischen Herausforderungen des sogenannten Post-Editing-Prozesses, sondern auch ein Überblick über die rechtliche Situation, die sich aus der Verwendung von generativen Sprach-KI ergibt.

    Im Gespräch mit Josefine Haubold (Literaturübersetzerin) stellen Andreas G. Förster und Heide Franck (Leitungsteam »Kollektive Intelligenz«) die Projektergebnisse vor. Martina Wildner (Kinder- und Jugendbuchautorin sowie Vorstandsmitglied des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller Berlin) gibt eine Einschätzung des aktuellen Buchmarkts in Hinblick auf generative KI aus Perspektive der Autor:innen.