Programmarchiv

Seit 2006 finden in der Lettrétage ca. 120 öffentliche Literaturveranstaltungen jährlich statt – Lesungen, Workshops, Diskussionsrunden, literarische Performances und Formate dazwischen. Bekannte und unbekannte Autor*innen und Künstler*innen verschiedener Sprachen und Nationalitäten sind hier schon aufgetreten.

Seit 2013 liegt der Programmfokus u.a. auf neuen Wegen der literarischen Präsentation und Live-Produktion: Dazu zählen u.a. die internationalen bzw. transnationalen Literaturfestivals „Soundout!“, „¿Comment!“, „Berlinisi“ und „Syn_Energy“, aber auch das viel beachtete Netzwerkprojekt „CROWD“ und multimediale Projekte wie die Reihe „CON_TEXT“ oder das „Poetry Audio Lab“. Eine vollständige Liste der Lettrétage-Projekte finden Sie hier.

Als Ankerinstitution für die freie Literaturszene Berlins stellt die Lettrétage außerdem ihre Räume für Literaturveranstaltungen aller Art zur Verfügung. Zahlreiche freie Veranstalter*innen nutzen unsere Infrastruktur regelmäßig – für Literatur-Workshops, Lesereihen in verschiedenen Sprachen und Buchpräsentationen. Mehr zu den Möglichkeiten der kostenlosen Raumnutzung erfahren Sie hier.

Auf dieser Seite präsentieren wir einen nicht vollständigen Einblick in unser vergangenes Programm.


Veranstaltungen

Termin Informationen:

  • Do.
    18
    Sep.
    2025

    How to make a Song

    19:30Lettrétage in der Veteranenstraße 21, Eintritt 15/12 €

    Konzert

    (c) Harald Sylvester Wolf

    "How to make a Song" gewährt Einblicke in den Songschreibe-Prozess. Die drei unterschiedlichen Musik-Acts aus Berlin, Sylvester (Ornamental Hermits), Andreas Albrecht und der Ukulelenprediger verraten anhand ihrer ausgewählten und live aufgeführten Songs ihre Tücken, Tricks und Inspirationsquellen.

    Moderation: Tom Bresemann von der Lettrétage.

    18.9.2025, Einlass 19.00, Beginn: 19.30 Uhr.

    (c) privat

    Andreas Albrecht ist seit Ende der Achtziger Jahre Teil der Berliner Musikszene. Er ist Songschreiber, Sänger, Schlagzeuger, Pianist und viel beschäftigter Produzent. Unter anderem saß er für die letzten zehn Alben von Manfred Maurenbrecher hinter dem Mischpult, die vielfach mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik und auch mit dem Jahrespreis der Liederbestenliste ausgezeichnet wurden. Auch Musikerlegende Lüül engagierte ihn für seine CD "Wanderjahre" und den darauf befindlichen Berliner Radiohit "West-Berlin". 2022 produzierte er "Gundermanns Lieder in Europa" mit in mehrere Sprachen übersetzten Liedern von Gerhard Gundermann.

    (c) privat

    Samuel Beck alias Ukulelenprediger wurde schon früh mit Musik konfrontiert, da sein Vater Gitarrenlehrer war. Mit 15 spielte er in seinen ersten Bands und im Alter von 33 Jahren wurde er musikalischer Leiter beim Zirkus FlicFlac. 2010 entdeckte er seine Liebe zur Ukulele und kombinierte diese mit seinem schon immer bestehenden Interesse an Philosophie. Seit 2011 steht er als Ukulelenprediger auf der Bühne. Dabei bereist er sowohl solistisch als auch mit Band die ganze Republik.

    (c) privat

    Harald Sylvster Wolf
    Als Texter für viele Bands meditiere ich meist auf der Gitarre oder privat am Drum. Ich komponiere überwiegend deutschsprachige Songs seit über 30 Jahren und leite viele musikalische Vorproduktionen. Als Sänger und Gitarrist beim Pop-Duo ORNAMENTAL HERMITS und Kies & Schotter buche ich die Konzertreihen meiner beiden Bands und arbeite eng im Networking mit vielen DIY-Artists zusammen.


Workshops & Infoabende

Termin Informationen:

  • Di.
    19
    Sep.
    2023

    AI Talks: Cybersetzen und Maschinenliteratur

    19:30Lettrétage in der Veteranenstraße 21, Eintritt: frei

    Gespräch mit Josefine Haubold, Andreas G. Förster, Heide Franck und Martina Wildner

    (c) Kollektive Intelligenz

    Bestseller-Analyse, automatisierte Logistik und maschinelles Übersetzen – in der Buchbranche soll es viele Optionen für KI geben. Mit dem KI-Hype des Jahres 2023 ist die Zeit endgültig reif für eine tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Maschinenübersetzung.

    Im Projekt Kollektive Intelligenz – Übersetzungsmaschinen und Literatur haben 14 professionelle Literaturübersetzer*innen getestet, wie sie mit DeepL arbeiten könnten und zu welchem Ergebnis sie das führt.

    Eins ist klar: Es geht nicht ohne "machine translation literacy", also Kompetenz im Umgang mit maschineller Übersetzung. Dazu gehören nicht nur das Wissen um die technische Funktionsweise von neuronalen Übersetzungsmaschinen und die typischen Herausforderungen des sogenannten Post-Editing-Prozesses, sondern auch ein Überblick über die rechtliche Situation, die sich aus der Verwendung von generativen Sprach-KI ergibt.

    Im Gespräch mit Josefine Haubold (Literaturübersetzerin) stellen Andreas G. Förster und Heide Franck (Leitungsteam »Kollektive Intelligenz«) die Projektergebnisse vor. Martina Wildner (Kinder- und Jugendbuchautorin sowie Vorstandsmitglied des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller Berlin) gibt eine Einschätzung des aktuellen Buchmarkts in Hinblick auf generative KI aus Perspektive der Autor:innen.