Programmarchiv

Seit 2006 finden in der Lettrétage ca. 120 öffentliche Literaturveranstaltungen jährlich statt – Lesungen, Workshops, Diskussionsrunden, literarische Performances und Formate dazwischen. Bekannte und unbekannte Autor*innen und Künstler*innen verschiedener Sprachen und Nationalitäten sind hier schon aufgetreten.

Seit 2013 liegt der Programmfokus u.a. auf neuen Wegen der literarischen Präsentation und Live-Produktion: Dazu zählen u.a. die internationalen bzw. transnationalen Literaturfestivals „Soundout!“, „¿Comment!“, „Berlinisi“ und „Syn_Energy“, aber auch das viel beachtete Netzwerkprojekt „CROWD“ und multimediale Projekte wie die Reihe „CON_TEXT“ oder das „Poetry Audio Lab“. Eine vollständige Liste der Lettrétage-Projekte finden Sie hier.

Als Ankerinstitution für die freie Literaturszene Berlins stellt die Lettrétage außerdem ihre Räume für Literaturveranstaltungen aller Art zur Verfügung. Zahlreiche freie Veranstalter*innen nutzen unsere Infrastruktur regelmäßig – für Literatur-Workshops, Lesereihen in verschiedenen Sprachen und Buchpräsentationen. Mehr zu den Möglichkeiten der kostenlosen Raumnutzung erfahren Sie hier.

Auf dieser Seite präsentieren wir einen nicht vollständigen Einblick in unser vergangenes Programm.


Veranstaltungen

Termin Informationen:

  • Fr.
    20
    Juni
    2025

    Jute-Bücher-Party mit zoraLit und Otto Ritter

    19:30Lettrétage in der Veteranenstraße 21, Eintritt frei

    Gespräch, Quiz & Feier

    © privat

    Das NachwuchsNetzwerk »NaNe« lädt ein!

    Einmal im Jahr feiert das NachwuchsNetzwerk »NaNe« des Börsenvereins Berlin-Brandenburg seine Jute-Bücher-Party. Wenn du gerade eine Ausbildung in einer Buchhandlung machst, angefangen hast, im Verlag zu arbeiten oder dich einfach für die Buchbranche interessierst, ist das dein place to be! Wir bieten dir Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre mit Gleichgesinnten zusammenzukommen und zu plaudern.

    Außerdem haben wir auch dieses Jahr wieder Ehrengäste mit an Bord: Alyssa Fenner und Sabina Everts von der neu gegründeten Genossenschaft zoraLit und Otto Ritter, Buchhändler und Zukunftssprecher des Börsenvereins, werden sich und ihre Projekte, Ideen und Pläne für die Weiterentwicklung der Branche im Gespräch mit Fabian Thomas vorstellen. Neben Snacks & Getränken gibt es anschließend noch unser legendäres Buchhandels-Quiz, bei dem du mit deinem Team einen ganzen Beutel voller »Juter Bücher« gewinnen kannst.

    © Amelie Amei Kahn-Ackermann

    © privat

    Komm uns feiere mit uns in der Lettrétage!

    Ob Ausbildung, Volontariat oder Young Professional: Wer gerade in die Buchbranche einsteigt, ist beim NachwuchsNetzwerk »NaNe« an der richtigen Stelle. Wir organisieren spannende Abendveranstaltungen vom Druckereibesuch bis zum Hörbuchverlag und haben im Blick, was die Branche umtreibt.

    Das NachwuchsNetzwerk »NaNe« setzt sich zusammen aus einem ehrenamtlichen Team und wird von Fabian Thomas im Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. koordiniert.

    Wir freuen uns auf deine Anmeldung bis zum 18. Juni unter fabian.thomas@berlinerbuchhandel.de.

     


Workshops & Infoabende

Termin Informationen:

  • Di.
    19
    Sep.
    2023

    AI Talks: Cybersetzen und Maschinenliteratur

    19:30Lettrétage in der Veteranenstraße 21, Eintritt: frei

    Gespräch mit Josefine Haubold, Andreas G. Förster, Heide Franck und Martina Wildner

    (c) Kollektive Intelligenz

    Bestseller-Analyse, automatisierte Logistik und maschinelles Übersetzen – in der Buchbranche soll es viele Optionen für KI geben. Mit dem KI-Hype des Jahres 2023 ist die Zeit endgültig reif für eine tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Maschinenübersetzung.

    Im Projekt Kollektive Intelligenz – Übersetzungsmaschinen und Literatur haben 14 professionelle Literaturübersetzer*innen getestet, wie sie mit DeepL arbeiten könnten und zu welchem Ergebnis sie das führt.

    Eins ist klar: Es geht nicht ohne "machine translation literacy", also Kompetenz im Umgang mit maschineller Übersetzung. Dazu gehören nicht nur das Wissen um die technische Funktionsweise von neuronalen Übersetzungsmaschinen und die typischen Herausforderungen des sogenannten Post-Editing-Prozesses, sondern auch ein Überblick über die rechtliche Situation, die sich aus der Verwendung von generativen Sprach-KI ergibt.

    Im Gespräch mit Josefine Haubold (Literaturübersetzerin) stellen Andreas G. Förster und Heide Franck (Leitungsteam »Kollektive Intelligenz«) die Projektergebnisse vor. Martina Wildner (Kinder- und Jugendbuchautorin sowie Vorstandsmitglied des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller Berlin) gibt eine Einschätzung des aktuellen Buchmarkts in Hinblick auf generative KI aus Perspektive der Autor:innen.