Programmarchiv

Seit 2006 finden in der Lettrétage ca. 120 öffentliche Literaturveranstaltungen jährlich statt – Lesungen, Workshops, Diskussionsrunden, literarische Performances und Formate dazwischen. Bekannte und unbekannte Autor*innen und Künstler*innen verschiedener Sprachen und Nationalitäten sind hier schon aufgetreten.

Seit 2013 liegt der Programmfokus u.a. auf neuen Wegen der literarischen Präsentation und Live-Produktion: Dazu zählen u.a. die internationalen bzw. transnationalen Literaturfestivals „Soundout!“, „¿Comment!“, „Berlinisi“ und „Syn_Energy“, aber auch das viel beachtete Netzwerkprojekt „CROWD“ und multimediale Projekte wie die Reihe „CON_TEXT“ oder das „Poetry Audio Lab“. Eine vollständige Liste der Lettrétage-Projekte finden Sie hier.

Als Ankerinstitution für die freie Literaturszene Berlins stellt die Lettrétage außerdem ihre Räume für Literaturveranstaltungen aller Art zur Verfügung. Zahlreiche freie Veranstalter*innen nutzen unsere Infrastruktur regelmäßig – für Literatur-Workshops, Lesereihen in verschiedenen Sprachen und Buchpräsentationen. Mehr zu den Möglichkeiten der kostenlosen Raumnutzung erfahren Sie hier.

Auf dieser Seite präsentieren wir einen nicht vollständigen Einblick in unser vergangenes Programm.


Veranstaltungen

Termin Informationen:

  • Mi.
    31
    Mai
    2023

    Our Wives Under the Sea

    19:00Lettrétage in der Veteranenstraße 21, Eintritt: frei

    Reading and discussion with Julia Armfield, Lizzy Yarwood and Mikaella Clements

    (c) Sophie Davidson

    "Part bruisingly tender love story, part nerve-clanging submarine thriller" (The Times), OUR WIVES UNDER THE SEA is Julia Armfield's chilling and tragic debut novel.

    Miri thinks she has got her wife back, when Leah finally returns after a deep-sea mission that ended in catastrophe. It soon becomes clear, though, that Leah is not the same. Whatever happened in that vessel, whatever it was they were supposed to be studying before they were stranded on the ocean floor, Leah has brought part of it back with her, onto dry land and into their home.

    On May 31 The Reader Berlin is thrilled to invite you to OUR WIVES UNDER THE SEA at Lettrétage. Julia Armfield will be in conversation with Mikaella Clements about the overlap between horror and romance, queer love stories, and the frightening depths of oceans (and marriage). The night will open with short fiction from emerging Berlin writer Lizzy Yarwood, and after the reading will be an audience Q&A followed by a book signing.

    Julia Armfield is a fiction writer, based in London. Her work has been published in Granta, The White Review, Best British Short Stories 2019 and 2021, Lighthouse and various other publications. She was longlisted for the Deborah Rogers Prize 2018 and was the winner of The White Review Short Story Prize 2018. In 2019, she was shortlisted for the Sunday Times Young Writer of the Year award. Her debut collection, SALT SLOW, was longlisted for the Polari Prize 2020 and the Edge Hill Prize 2020 and was shortlisted for the London Magazine Prize for Debut Fiction 2020. OUR WIVES UNDER THE SEA was shortlisted for the Foyles Fiction Book of the Year Award 2022. Her story LONGSHORE DRIFT won a Pushcart Prize in 2020.

    Mikaella Clements is a writer and journalist based in Berlin. With her wife Onjuli Datta, she is the author of THE VIEW WAS EXHAUSTING (Grand Central Publishing, 2021).


Workshops & Infoabende

Termin Informationen:

  • Di.
    19
    Sep.
    2023

    AI Talks: Cybersetzen und Maschinenliteratur

    19:30Lettrétage in der Veteranenstraße 21, Eintritt: frei

    Gespräch mit Josefine Haubold, Andreas G. Förster, Heide Franck und Martina Wildner

    (c) Kollektive Intelligenz

    Bestseller-Analyse, automatisierte Logistik und maschinelles Übersetzen – in der Buchbranche soll es viele Optionen für KI geben. Mit dem KI-Hype des Jahres 2023 ist die Zeit endgültig reif für eine tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Maschinenübersetzung.

    Im Projekt Kollektive Intelligenz – Übersetzungsmaschinen und Literatur haben 14 professionelle Literaturübersetzer*innen getestet, wie sie mit DeepL arbeiten könnten und zu welchem Ergebnis sie das führt.

    Eins ist klar: Es geht nicht ohne "machine translation literacy", also Kompetenz im Umgang mit maschineller Übersetzung. Dazu gehören nicht nur das Wissen um die technische Funktionsweise von neuronalen Übersetzungsmaschinen und die typischen Herausforderungen des sogenannten Post-Editing-Prozesses, sondern auch ein Überblick über die rechtliche Situation, die sich aus der Verwendung von generativen Sprach-KI ergibt.

    Im Gespräch mit Josefine Haubold (Literaturübersetzerin) stellen Andreas G. Förster und Heide Franck (Leitungsteam »Kollektive Intelligenz«) die Projektergebnisse vor. Martina Wildner (Kinder- und Jugendbuchautorin sowie Vorstandsmitglied des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller Berlin) gibt eine Einschätzung des aktuellen Buchmarkts in Hinblick auf generative KI aus Perspektive der Autor:innen.