Programmarchiv

Seit 2006 finden in der Lettrétage ca. 120 öffentliche Literaturveranstaltungen jährlich statt – Lesungen, Workshops, Diskussionsrunden, literarische Performances und Formate dazwischen. Bekannte und unbekannte Autor*innen und Künstler*innen verschiedener Sprachen und Nationalitäten sind hier schon aufgetreten.

Seit 2013 liegt der Programmfokus u.a. auf neuen Wegen der literarischen Präsentation und Live-Produktion: Dazu zählen u.a. die internationalen bzw. transnationalen Literaturfestivals „Soundout!“, „¿Comment!“, „Berlinisi“ und „Syn_Energy“, aber auch das viel beachtete Netzwerkprojekt „CROWD“ und multimediale Projekte wie die Reihe “CON_TEXT” oder das „Poetry Audio Lab“. Eine vollständige Liste der Lettrétage-Projekte finden Sie hier.

Als Ankerinstitution für die freie Literaturszene Berlins stellt die Lettrétage außerdem ihre Räume für Literaturveranstaltungen aller Art zur Verfügung. Zahlreiche freie Veranstalter*innen nutzen unsere Infrastruktur regelmäßig – für Literatur-Workshops, Lesereihen in verschiedenen Sprachen und Buchpräsentationen. Mehr zu den Möglichkeiten der kostenlosen Raumnutzung erfahren Sie hier.

Auf dieser Seite präsentieren wir einen nicht vollständigen Einblick in unser vergangenes Programm.


Veranstaltungen

Termin Informationen:

  • Fr
    27
    Apr
    2018
    So
    29
    Apr
    2018

    Europas Traum vom Anderen

    18:00Eintritt frei

    Kolloquium für Hans Holländer mit Barbara Holländer, Manfred Speidel, Gert Ueding u.a.

    Veranstaltungsort: Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der FU Berlin, Kunsthistorisches Institut, Hörsaal B, Koserstraße 20, 14195 Berlin, Lageplan siehe hier

    © privat

    Freitag, 27.4.18

    18:00:  Barbara Holländer, Der Maler, der in seinem Bild verschwindet – Hans Holländers letztes Buch

    18:45 : Uraufführung einer Komposition von Adrian Koje (Berlin)

    19:00 :  Manfred Speidel (Aachen), Das Andere und das Eigene. Japan aus europäischer Sicht

     

    Samstag, 28.4.18

    11:00 : Gert Ueding (Tübingen), Geträumte Fremde. Literarische Ausflüge ins Unbekannte

    Mittagspause

    14.00-15.30 :  Runder Tisch I mit Beiträgen von Rüdiger Ganslandt (Schalksmühle), Through a glass darkly – Joseph Cornells Shadow Boxes als Motiv bei William Gibson; Sebastian Giesen (Hamburg), Hugo Simon (1880-1950), ein Leben der Extreme: Bankier, Kommunist, Sammler und Landwirt; Heide Klinkhammer (Aachen), Ägyptenrezeption am ottonischen Kaiserhof? Die Legendenkonstruktion der Sitzbestattung Karls des Großen; Paulus Rainer (Wien), Im Gleichen das Andere. Die Kunstkammer als Kosmos hybriden Wohlklangs.

    16.00-17.30 : Runder Tisch II mit Beiträgen von Mario Kramp (Köln), Ein Kölner im Orient: Die abenteuerliche Expedition des Franz Christian Gaus, Reisen nach Ägypten, Nubien und Palästina, 1818-1820; Gregor Wessels (Hongkong), „Öst-Westlicher Divan“ - Regelbruch in Burma; Astrid Mania (Hamburg) „Auratisches Hintergrundrauschen“ - Bildwerke zwischen ethnologischen Sammlungen und Kunstmuseum; Ernst Strouhal (Wien), Hans Holländer und das Schachspiel.

    Moderation des Runden Tischs: Barbara Holländer und Manfred Speidel

    18.00:  Vortrag von Manuela Vergoossen (Dresden): Hintereinander - Aufeinander. Labyrinth und Pyramide als Bewußtseinsmetaphern in Alfred Hitchcocks Spielfilm 'Spellbound'.

    Sonntag, 29.4.18

    Um 11.00 Uhr gibt es ein Abschlussgespräch, bei dem noch einmal zu Wort kommen soll, wer am Runden Tisch nicht beteiligt war oder seine Fragen oder Antworten noch nicht fertig formuliert hatte.

     


Workshops & Infoabende

Termin Informationen:

  • Mo
    23
    Mrz
    2020

    Selbstfürsorgliches Schreiben – monatliche Gruppe

    18:00 - 21:00Beitrag: 30/20 €

    Workshop mit Rainer Stolz

    © Lars-Arvid Brischke

    Im Selbstfürsorglichen Schreiben lernen die Teilnehmer*innen verschiedene Wege und Methoden schreibender Selbstzuwendung, Selbstklärung und Selbstbegleitung kennen, um sich sowohl im Alltag als auch in besonderen Situationen schreibend zu unterstützen und die Freundschaft mit sich selbst zu pflegen.

    Mit Hilfe von Übungen aus dem kreativen und literarischen Schreiben, Ansätzen aus dem Selbstcoaching und der Empathischen Kommunikation schreiben die Teilnehmenden sich in Räume innerer Bewegungen hinein. Sie wenden sich zum Beispiel ihren Gefühlen, Bedürfnissen und Werten zu, vergegenwärtigen sich Ressourcen in ihrem Leben oder kommen mit inneren Anteilen ins Gespräch.

    Über die angeleiteten Erkundungen und Schreibprozesse hinaus, denen sich jede*r für sich im Rahmen der Gruppentreffen widmet, gibt es auch Übungen und Spiele im Miteinander sowie Raum, um sich über die Erfahrungen auszutauschen und einander zu inspirieren. Auch Spür- und Körperübungen fließen hin und wieder ein, um den Aspekt der verkörperten Erfahrung (Embodiment) auch im Schreiben einzubeziehen.

    So entsteht ein regelmäßiges Forum für schreibende Lebensforschung, sowohl individuell als auch gemeinsam, und dies auf der Basis von Vertrauen und Verbindung in einer Gruppe, in der vielerlei Facetten von Lebendigkeit eingebracht werden können.

    Mit dem Selbstfürsorglichen Schreiben möchte Workshopleiter Rainer Stolz dazu anregen, Schreiben als ein Lebenselixier zu erfahren, das entlasten, in Fluss bringen und Energien freisetzen kann. Sprache soll zu einem Kraftfeld aus Worten und Bildern werden, die sowohl erden als auch beflügeln können. Dabei helfen Neugier, Experimentierfreude und Humor.

    Einstieg nach Absprache möglich

    Kontakt & weitere Infos: hallo@rainerstolz.de, www.rainerstolz.de

     

    Info zu Workshops in der Lettrétage:

    Sämtliche Inhalte der Workshops werden von den Workshop-Leiter*innen verantwortet. Die Teilnahmebeiträge gehen nicht an die Lettrétage, sondern sind direkt an den Veranstalter des Workshops zu zahlen.