Programmarchiv

Seit 2006 finden in der Lettrétage ca. 120 öffentliche Literaturveranstaltungen jährlich statt – Lesungen, Workshops, Diskussionsrunden, literarische Performances und Formate dazwischen. Bekannte und unbekannte Autor*innen und Künstler*innen verschiedener Sprachen und Nationalitäten sind hier schon aufgetreten.

Seit 2013 liegt der Programmfokus u.a. auf neuen Wegen der literarischen Präsentation und Live-Produktion: Dazu zählen u.a. die internationalen bzw. transnationalen Literaturfestivals „Soundout!“, „¿Comment!“, „Berlinisi“ und „Syn_Energy“, aber auch das viel beachtete Netzwerkprojekt „CROWD“ und multimediale Projekte wie die Reihe “CON_TEXT” oder das „Poetry Audio Lab“. Eine vollständige Liste der Lettrétage-Projekte finden Sie hier.

Als Ankerinstitution für die freie Literaturszene Berlins stellt die Lettrétage außerdem ihre Räume für Literaturveranstaltungen aller Art zur Verfügung. Zahlreiche freie Veranstalter*innen nutzen unsere Infrastruktur regelmäßig – für Literatur-Workshops, Lesereihen in verschiedenen Sprachen und Buchpräsentationen. Mehr zu den Möglichkeiten der kostenlosen Raumnutzung erfahren Sie hier.

Auf dieser Seite präsentieren wir einen nicht vollständigen Einblick in unser vergangenes Programm.


Veranstaltungen

Termin Informationen:

  • Mi
    16
    Jan
    2019

    Sasha Pushkin - Piano

    20:00Eintritt 8€

    Exprovisational Metamorphism (Piano-Improvisation)

    ©Sasha Pushkin

    Ähnlich der Cut-Up Technik von William S. Borroughs zerreißt, zerschneidet und restrukturiert Sasha Pushkin virtuos verschiedenste Elemente aus Klassik, Jazz, Avantgarde, Minimal, Rock und Ethnoklängen zu einem Fluss von interagierenden Klang-Kaleidoskopen.

    Das Publikum wird beim Konzert unmittelbar Zeuge eines verdichteten Kompositionsprozesses, nämlich einer einmaligen „Exprovisation“. Gleichsam eines atemberaubend dynamischen  Drahtseilaktes erleben die Zuschauer*innen mit der actio und reactio von aufwogenden Klangwellen bis zu nuanciertesten Pianissimo-Sequenzen die immense Bandbreite des virtuosen Klangakrobaten, dessen unverwechselbares Spiel – wenn man denn einen Vergleich ziehen möchte - z.B. an Bartok, Gershwin, Keith Jarrett, Tschaikowski oder Rachmaninow erinnert. Dazu gehören rhythmische, melodische und bisweilen eruptive bis atonale Improvisationen, die neben dem Piano in Anlehnung an das „Prepared piano“ von John Cage auch weitere Klangerlebnisse einschließen können. Einen musikalischen Widerhall finden bei den Improvisationen von Sasha Pushkin auch seine vielfältigen Aktivitäten, u.a. als Zeichner, Dichter und als Komponist bei Kooperationen für modernen Tanz, Multimedia-Projekte und Filmmusik.

    Facebook event: https://www.facebook.com/events/565482357247040

    Weitere Infos und Höreindrücke:
    http://www.sashapushkin.com
    http://www.youtube.com/sashapushkin
    https://soundcloud.com/sasha-pushkin-creator
    https://www.facebook.com/sasha.pushkin.creator


Workshops & Infoabende

Termin Informationen:

  • Fr
    22
    Mrz
    2019

    Die Al–Khanakah Samisatieh Bibliothek in Damaskus zur Zeit der Ayyubiden und Mamluke

    18:00Eintritt gegen Spende

    Vortrag mit Dr. Saeed Al-Joumani

    Im Rahmen der Vortragsreihe Aabaq lädt der Verein SIMAT e.V. zu einem Vortrag von Dr. Saeed Al-Joumani ein. Der Vortrag befasst sich mit der Gründung und der Geschichte der Al-Khanakah Samisatieh Bibliothek in Damaskus. Ein Teil der in der Bibliothek aufbewahrten Schriften beschäftigt sich mit den Lehren des Sufismus.
    Erzählt wird von den Büchern der Bibliothek, deren Aufbewahrung, die Einzigartigkeit ihrer Bestände, von ihrem Ausleihsystem sowie ihren Besuchern und Mitarbeitern.

    Der Vortrag findet in arabischer Sprache statt und wird in die deutsche Sprache übersetzt.

    Dr. Saeed Al-Joumani ist ein syrischer Wissenschaftler mit einem Master-Abschluss in Bibliothekswissenschaften. Seine Doktorarbeit befasste sich mit Manuskripten und Verzeichnissen von der Universität Kairo. Er ist derzeit Gastwissenschaftler am Institut für Islamwissenschaft an der Freien Universität Berlin.