Aktuelles Programm

  • So
    03
    Jun
    2018
    14:00Eintritt frei

    Bücherfest mit Maria Topali, Torsten Israel und Alki Zei

    Die Edition Romiosini ist einer der wichtigsten Vermittler anspruchsvoller griechischer Literatur bzw. Literatur über Griechenland in deutscher Sprache. Das Universitätsprojekt der FU, das von der Stavros-Niarchos-Stiftung finanziert wird, feiert am Sonntag, dem 3. Juni 2018, sein fünftes Bücherfest. Mit den Autorinnen Maria Topali und Alki Zei sowie dem Übersetzer und Literaturwissenschaftler Torsten Israel. Im Fokus stehen drei neue Publikationen: Der mittlerweile fünfte „Offene Brief“ der Edition Romiosini, diesmal von der Lyrikerin und Übersetzerin Maria Topali an Rainer Maria Rilke, eine Anthologie zeitgenössischer Lyrik, Hg. von Maria Topali und übersetzt von Torsten Israel, sowie der Roman Die Verlobte des Achilles von Alki Zei, übersetzt von Birgit Hildebrand.

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  • So
    03
    Jun
    2018
    So
    17
    Jun
    2018
    14:00Eintritt frei

    Ein Hörspaziergang mit Hör-Regenschirmen von  Stephanie Green (GB) und Sonja Heyer (D) im Viktoria Park, Berlin Kreuzberg

    Ort: Viktoria-Park Berlin Kreuzberg, entlang des Wasserlaufs, Beginn: Café Golgatha. Zeit: 3./10./17. Juni 14:00-18:00 Uhr

    © Sonja Heyer

    Berlin UMBRELLA ist ein poetischer Soundwalk mit Hörregenschirmen durch den Viktoria-Park in Berlin Kreuzberg. In einem Gedicht der englischen Poetin Stephanie Green, vertont von der Berliner Klangkünstlerin Sonja Heyer, wird die Spree von ihren drei Quellen bis zu ihrer Mündung akustisch eingefangen und erzählt  vom eiszeitlichen Ursprung in der Oberlausitz über die Entwicklung des Radialsystems, vom Mord an Rosa Luxemburg an der Lichtensteinbrücke 1919 bis zum Fall der Mauer 1989, von der wechselvollen Geschichte und Gegenwart der Stadt. Berlin UMBRELLA umfasst sechs Verse, die - gleich einem Haiku – in selbstgewählter Reihenfolge gehört werden können. BesucherInnen können Hörregenschirme im Café Golgatha leihen und damit durch den Park spazieren, verweilen und Schirme mit anderen BesucherInnen tauschen. Hörprobe hier

    Siehe auch UMBRELLA BLOG

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  • Mo
    04
    Jun
    2018
    20:00Eintritt 7 €

    Improvisation klassischer iranischer Musik

    © Elshan Ghasimi

    In ihren Kompositionen greift Ghasimi u.a. immer wieder literarische Themen auf (Gilgamesch, Der kommende Gott) und sucht in genreübergreifenden Kollaborationen (Alte Musik, Jazz, elektronische Musik), die klassische persische Musik mit westlichen Paradigmen zu verschmelzen. Zudem schreibt sie für wissenschaftliche Journale über persische Musik.

     

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  • Do
    07
    Jun
    2018
    20:00Eintritt 5/4 €

    Lesung und Gespräch mit Pedro Kadivar. Moderation Gernot Krämer

    In seinem literarischen Essay setzt sich Pedro Kadivar mit der Thematik der inneren und äußeren Migration auseinander. Strukturierendes Element ist die Biographie des Autors: Einst im Iran geboren, emigrierte er erst nach Paris, später nach Berlin. Radikal in seiner Form der Integration, legte er die Muttersprache gänzlich ab und unterdrückte so die eigene Herkunft. Neben persönlichen Einblicken in das Leben eines Migranten bietet der Essay Überlegungen über die Bedeutung der Migration in der Kunst und bezieht sich auf wichtige Figuren der Kunst- und Literaturgeschichte, wie Dürer, Giorgione, Proust, Beckett und Hedayat, den Ausgangspunkt des Werks: „Er verkörpert in seiner Person die Einwanderung, die Literatur und das Exil, Iran und Europa, die Brücken zwischen Okzident und Orient.“.

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  • Fr
    08
    Jun
    2018
    10:00Eintritt frei

    Tamara Bach liest aus „Vierzehn“. Gespräch  mit der Autorin ab 13 Uhr (8. -10. Klasse).  Anmeldung an  info@lesart.org

    Die 14-jährige Beh betrachtet ihre Welt am ersten Schultag nach den Sommerferien wie Bilder einer Ausstellung. Manches fehlt: die Erfahrung der Klassenfahrt, an der sie wegen Krankheit nicht teilnehmen konnte; der Vater, der jetzt woanders wohnt; eine echte Nähe zur Mutter und zu den Freundinnen, die ihr fremd geworden sind. Aber: Beh wurde zum ersten Mal geküsst! Tamara Bach schreibt Geschichten vom Aufbruch in die Erwachsenenwelt, in der die jugendlichen Hauptfiguren wenig Halt finden und erste, für ihr Leben gravierende Entscheidungen treffen wollen oder müssen. Erzählerisch dicht und kunstvoll schildert die Autorin in ihren Büchern die Verwirrung ihrer Heldinnen und Helden. Dabei rückt sie ungewöhnlich nah an die Leser*innen heran. Bachs literarische Momentaufnahmen halten widersprüchliche Gedanken, Gefühle und Handlungen Heranwachsender unmittelbar fest. Tamara Bach wurde für ihr bisheriges Werk vielfach ausgezeichnet, u. a. erhielt sie für "Marsmädchen" den Deutschen Jugendliteraturpreis; Busfahrt mit Kuhn und Vierzehn waren für diesen nominiert.

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  • Fr
    08
    Jun
    2018
    20:00Eintritt 5 €

    Szenische Lesung und Gespräch. Mit Dorota Stroińska, Eliza Natalia Fort, Dominika Otlewska-Dräger ,  Mustafa Eldino und Martin Pollack. 

    © OstPunkt e.V.

    Das Projekt Lesezyklus – Lektury des Berliner Vereins ostPunkt e.V. lädt Sie herzlich am 08.06.2018 um 20 Uhr in das Kreuzberger Literaturhaus Lettrétage ein. Der Abend widmet sich dem polnischen Schriftsteller Ryszard Kapuściński und seinem Werk Meine Reisen mit Herodot, das von den Kürzungen der PiS-Regierung aus dem polnischen Schulkanon betroffen ist und ab dem Schuljahr 2019/2020 nur noch in Fragmenten auf dem Lehrplan auftauchen wird. In Meine Reisen mit Herodot nimmt der polnischen Schriftstellers Ryszard Kapuściński seine Leser mit auf eine Reise durch sein Reporterleben und verbindet dies mit der Lektüre der Historien von Herodot, seinem treuen literarischen Reisebegleiter. Die Lesung wird durch eine szenische Darbietung der Schauspielerinnen der Reduta Schauspielschule - Eliza Natalia Fort und Dominika Otlewska-Dräger – unter Regie von Wojtek Klemm begleitet. Den musikalischen Rahmen gestaltet der Musiker Mustafa Eldino. Thema der anschließenden Diskussion wird unter anderem die aktuelle politische Situation in Polen sein. Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.

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  • Mo
    18
    Jun
    2018
    20:00Eintritt 5/4 €

    Buchpremiere mit Kerstin Kempker und Denis Abrahams

    © privat

     

    Die Erzählerin, der Bruder, das Herz. Sie spricht, er schweigt, es flimmert. Die Erzählerin hat ihre Gastwohnung in New York bezogen. In der Nacht weckt sie das Herz, Vorhofflimmern, sie kennt das schon, schluckt die Notfallpille. Wohin sie auch schaut, immer ist da ihr Bruder. Seit acht Jahren sprechen die beiden nicht miteinander, seit der Sache damals beim Fest in Caputh, die die Familie spaltete. Doch wer Hand in Hand durch die Kindheit ging, gemeinsam auf der Lauer lag und jeden Samstag im selben Wasser badete, der sagt nicht ohne den anderen Ich.

     

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