The Difference between F. & F.

Wir freuen uns immer, wenn wir in der Lettrétage Veranstaltungen Raum geben können, die sich schwer einordnen lassen und in denen sich verschiedene Konzepte verschränken. Deshalb freuen wir uns auch auf “The Difference between F. & F.” am Sonntag (24. Februar). Dort lädt Shannon Sullivan zu einem Abend mit “physical poetry” ein. Gesprochenes Wort trifft auf Gitarre und Schlagzeug. Inhaltlich geht es um die Exzesse unserer Gesellschaft und ihre selbstzerstörerischen Tendenzen. Wer sich einen Eindruck verschaffen will, was sie*ihn am Sonntag erwartet – hier ist ein Video-Mitschnitt einer Performance aus dem letzten Jahr.

Der Stadtraum wird zum Klanglabor

Das PoetryAudioLab verwandelt im Sommer 2019 den Stadtraum in ein Klanglabor!

Mit dem Projekt bringen wir im Sommer 2019 poetisches Sprechen in Form von Interventionen und klanglichen Installationen in den Stadtraum. Ausgesuchte Ecken Berlins werden dabei in Laboratorien neuer literarischer Präsentationsformate verwandelt. Mit dem PoetryAdioLab verlässt Poesie die engen Grenzen des Literaturhausbetriebs, lässt Mikrophon und Wasserglas hinter sich und spaziert mitten hinein ins tägliche Leben.

„Der Stadtraum wird zum Klanglabor“ weiterlesen

Die Lettrétage als Arbeitsraum

Kennt ihr eigentlich schon unser Workshop-Programm? Falls nicht, wird es Zeit, es kennenzulernen. Die gesamte Liste findet ihr hier. Verschiedene Initiativen nutzen die Lettrétage regelmäßig, um Workshops, Infoabende, Textwerkstätten und ähnliche Formate anzubieten. Diese Woche zum Beispiel das Berliner Lektorat und der Berliner Autorensalon. Ein Blick ins Programm lohnt sich immer mal wieder.

„Die Lettrétage als Arbeitsraum“ weiterlesen

Rainer Stolz im Gespräch über den Workshop “Buchstabenmusik”

Rainer Stolz ist Lyriker und in der Erwachsenenbildung tätig. Am 2. Februar leitet er einen ganztägigen Workshop mit dem Titel “Buchstabenmusik” in der Lettrétage. Anmeldungen für den Workshop sind noch bis zum 27. Januar per Mail möglich. Mehr dazu erfahrt ihr hier. Wir haben mit Rainer Stolz über das Konzept hinter dem Workshop gesprochen.

„Rainer Stolz im Gespräch über den Workshop “Buchstabenmusik”“ weiterlesen

Letzte Klassikerlesung vor der Pause

Morgen geht die Klassikerlesung in die (vorerst!) letzte Runde. Denis Abrahams liest gemeinsam mit Wicki Kalaitzi “Die Gebannte” von Jules Barbey D’Aurevilly, erschienen bei Matthes & Seitz – ein “Drama von archaischer Wucht”. Euch bietet sich also noch einmal die Gelegenheit, im Rahmen eines liebevoll gestalteten Abends in der Lettrétage einem Klassiker der französischen Literatur zu lauschen.

Für all die Zögerlichen: Hier ist der Mitschnitt der ersten Klassikerlesung aus der aktuellen Reihe – Denton Welchs “Freuden der Jugend” zum Nachhören und Einstimmen. Über die Skills der Lesenden müssen wir nichts weiter sagen. Darüber hinaus sind unsere Stühle bequem, der Weißwein gut und die Beleuchtung angemessen schummrig.

Zitat der Woche

“Ich bin einer von denen, die atmen. Ich muss mit der Musik atmen, ihr und mir Luft zuführen, damit sie nicht erstickt und ich auch nicht. Nicht jedes Stück braucht viel Luft, aber manche bringen mich völlig außer Atem. Dann schnaufe ich schwer, keusche, zische, seufze.”

Katharina Mevissen: Ich kann dich hören (Wagenbach 2019), S. 7.

Das Buch wird am 26. Januar in der Lettrétage zum ersten Mal vorgestellt.

Open Call für poetische Chapbooks

© Lisa Ann Cassidy (CC BY-NC 2.0)

Schmeißt die Siebdruckmaschinen an, holt die Kopiervorlagen aus der Schublade und fangt an zu tackern! Am 24. Januar wird die Ausstellung Poetisches Chapbook im digitalen Zeitalter mit Lesung und Diskussion durch Kuratorin Nina Medved eröffnet. Die Ausstellung wirft ein Schlaglicht auf die Low- bis No-Budget-Bereiche literarischer Publikationen: Chapbooks, also DIY-Gedichtbände, Selbstkopiertes, Zusammengetackertes, aber auch digitale Formate, Instagram-Gedichte und frei zirkulierende PDFs.

Für die Ausstellung gibt es auch einen Open Call. Wenn ihr also selbst interessante Wege abseits der gängigen Publikationsrouten gefunden habt um eure Gedichte zu verbreiten, dann schickt sie uns bis zum 18. Januar. Analog oder digital – ganz egal. Hier ist der vollständige Call:

Lettrétage – das Literaturhaus in Berlin Kreuzberg invites poets to display their print and digital chapbooks! Poetic chapbooks will be presented at an exhibition held in Berlin, which will be accompanied by a public multilingual reading on January 24th 2019. „Open Call für poetische Chapbooks“ weiterlesen

Die Lettrétage wünscht einen guten Start ins neue Jahr


Die Korken sind geknallt, die Feiertage vorbei. Wir freuen uns auf ein spannendes Literaturjahr 2019 und wünschen euch allen ein “frohet Neuet”.

Wir starten in den Januar mit alten Freund*innen und neuen Bekannten: Wie in den Jahren zuvor feiert der hochroth-Verlag seinen Geburtstag bei uns, die Klassiker-Lesereihe geht in die nächste Runde mit einer Lesung der “Gebannten” und wir dürfen gleich zwei Buchpremieren (mit Raquel Erdtmann und Katharina Mevissen) beheimaten. Dazu kommen Marathonlesungen, Piano- und Salonabende. Es gibt Anglophones mit Literally Speaking und Obszönes mit der Schlaflosreihe. Und dazu ist noch eine spannende Ausstellung zu den Low-Budget-Bereichen künstlerischer Publikation geplant.

Auch die WiSU-Beratungen gehen natürlich weiter: Im Januar können sich Autor*innen, Übersetzer*innen, Veranstalter*innen und Lektor*innen kostenfrei in der Lettrétage beraten lassen. Hier geht’s zur Anmeldung. „Die Lettrétage wünscht einen guten Start ins neue Jahr“ weiterlesen

Das war der Dritte Branchentreff Literatur

Vielen Dank an alle, die beim Dritten Branchentreff Literatur mitgewirkt haben! Es war ein tolles Wochenende voller Input, Diskurs, Vernetzung. Andrew Grauman hat den Branchentreff mit seiner Kamera begleitet. Hier sind seine Eindrücke.

Alle Fotos: © Andrew Grauman