Der SYN_ENERGY Sammelband ist erschienen

Das griechisch-deutsche Literatursymposium SYN_ENERGY BERLIN_ATHENS versammelte vom 17. bis 21. Oktober 2018 über 20 Lyriker*innen, Prosaautor*innen, Dramatiker*innen, Übersetzer*innen, Essayist*innen und Verleger*innen aus Griechenland, Zypern, Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es war ein großer transnationaler, transdisziplinärer und vor allem spannender Literaturdialog – organisiert von Diablog Vision e.V. in Kooperation mit der Lettrétage.

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The Difference between F. & F.

Wir freuen uns immer, wenn wir in der Lettrétage Veranstaltungen Raum geben können, die sich schwer einordnen lassen und in denen sich verschiedene Konzepte verschränken. Deshalb freuen wir uns auch auf “The Difference between F. & F.” am Sonntag (24. Februar). Dort lädt Shannon Sullivan zu einem Abend mit “physical poetry” ein. Gesprochenes Wort trifft auf Gitarre und Schlagzeug. Inhaltlich geht es um die Exzesse unserer Gesellschaft und ihre selbstzerstörerischen Tendenzen. Wer sich einen Eindruck verschaffen will, was sie*ihn am Sonntag erwartet – hier ist ein Video-Mitschnitt einer Performance aus dem letzten Jahr.

Der Stadtraum wird zum Klanglabor

Das PoetryAudioLab verwandelt im Sommer 2019 den Stadtraum in ein Klanglabor!

Mit dem Projekt bringen wir im Sommer 2019 poetisches Sprechen in Form von Interventionen und klanglichen Installationen in den Stadtraum. Ausgesuchte Ecken Berlins werden dabei in Laboratorien neuer literarischer Präsentationsformate verwandelt. Mit dem PoetryAdioLab verlässt Poesie die engen Grenzen des Literaturhausbetriebs, lässt Mikrophon und Wasserglas hinter sich und spaziert mitten hinein ins tägliche Leben.

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Die Lettrétage als Arbeitsraum

Kennt ihr eigentlich schon unser Workshop-Programm? Falls nicht, wird es Zeit, es kennenzulernen. Die gesamte Liste findet ihr hier. Verschiedene Initiativen nutzen die Lettrétage regelmäßig, um Workshops, Infoabende, Textwerkstätten und ähnliche Formate anzubieten. Diese Woche zum Beispiel das Berliner Lektorat und der Berliner Autorensalon. Ein Blick ins Programm lohnt sich immer mal wieder.

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Rainer Stolz im Gespräch über den Workshop “Buchstabenmusik”

Rainer Stolz ist Lyriker und in der Erwachsenenbildung tätig. Am 2. Februar leitet er einen ganztägigen Workshop mit dem Titel “Buchstabenmusik” in der Lettrétage. Anmeldungen für den Workshop sind noch bis zum 27. Januar per Mail möglich. Mehr dazu erfahrt ihr hier. Wir haben mit Rainer Stolz über das Konzept hinter dem Workshop gesprochen.

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Letzte Klassikerlesung vor der Pause

Morgen geht die Klassikerlesung in die (vorerst!) letzte Runde. Denis Abrahams liest gemeinsam mit Wicki Kalaitzi “Die Gebannte” von Jules Barbey D’Aurevilly, erschienen bei Matthes & Seitz – ein “Drama von archaischer Wucht”. Euch bietet sich also noch einmal die Gelegenheit, im Rahmen eines liebevoll gestalteten Abends in der Lettrétage einem Klassiker der französischen Literatur zu lauschen.

Für all die Zögerlichen: Hier ist der Mitschnitt der ersten Klassikerlesung aus der aktuellen Reihe – Denton Welchs “Freuden der Jugend” zum Nachhören und Einstimmen. Über die Skills der Lesenden müssen wir nichts weiter sagen. Darüber hinaus sind unsere Stühle bequem, der Weißwein gut und die Beleuchtung angemessen schummrig.

Zitat der Woche

“Ich bin einer von denen, die atmen. Ich muss mit der Musik atmen, ihr und mir Luft zuführen, damit sie nicht erstickt und ich auch nicht. Nicht jedes Stück braucht viel Luft, aber manche bringen mich völlig außer Atem. Dann schnaufe ich schwer, keusche, zische, seufze.”

Katharina Mevissen: Ich kann dich hören (Wagenbach 2019), S. 7.

Das Buch wird am 26. Januar in der Lettrétage zum ersten Mal vorgestellt.

Open Call für poetische Chapbooks

© Lisa Ann Cassidy (CC BY-NC 2.0)

Schmeißt die Siebdruckmaschinen an, holt die Kopiervorlagen aus der Schublade und fangt an zu tackern! Am 24. Januar wird die Ausstellung Poetisches Chapbook im digitalen Zeitalter mit Lesung und Diskussion durch Kuratorin Nina Medved eröffnet. Die Ausstellung wirft ein Schlaglicht auf die Low- bis No-Budget-Bereiche literarischer Publikationen: Chapbooks, also DIY-Gedichtbände, Selbstkopiertes, Zusammengetackertes, aber auch digitale Formate, Instagram-Gedichte und frei zirkulierende PDFs.

Für die Ausstellung gibt es auch einen Open Call. Wenn ihr also selbst interessante Wege abseits der gängigen Publikationsrouten gefunden habt um eure Gedichte zu verbreiten, dann schickt sie uns bis zum 18. Januar. Analog oder digital – ganz egal. Hier ist der vollständige Call:

Lettrétage – das Literaturhaus in Berlin Kreuzberg invites poets to display their print and digital chapbooks! Poetic chapbooks will be presented at an exhibition held in Berlin, which will be accompanied by a public multilingual reading on January 24th 2019. „Open Call für poetische Chapbooks“ weiterlesen