Das Branchentreff-ABC Teil 1: A bis F

Branchentreff Literatur
Noch zweieinhalb Wochen, dann startet der dritte Branchentreff Literatur! Drei Tage lang kommen die literarischen Urheber*innen Berlins im Haus der Kulturen der Welt zusammen. Es gibt Workshops, Beratungen, Roundtables, Panels und noch viel mehr. Werft gerne mal einen Blick ins Programm. Und wer noch nie beim Branchentreff dabei war: Hier ist das Branchentreff-ABC für euch. Heute von A bis F,von Austausch bis Freie Szene. Viel Spaß! (Und vergesst nicht, euch rechtzeitig für die Workshops anzumelden.)

A wie Austausch: Let’s get together! Niemand muss allein sein. Niemand muss alleine kämpfen. Lernt von anderen, schließt euch zusammen. Bringt eure Vorstellungen, Visionen und Ideen mit. Einer der wichtigsten Aspekte des Branchentreffs ist der Austausch zwischen Selbstständigen in der Literaturszene. Es hilft, versprochen!

B wie Buch: Gehört seit Jahrzehnten zu den bedrohten Arten und ist trotzdem immer noch da. Auf dem Branchentreff vertreten auf dem Büchermarkt Berlindependent, wo ihr all die Bücher findet, die bei Thalia sonst eher selten die Regale schmücken. “Das Branchentreff-ABC Teil 1: A bis F” weiterlesen

Der dritte Branchentreff Literatur steht an!

© Andrew Grauman

Es ist wieder soweit: Der dritte Branchentreff Literatur steht vor der Tür! Vom 30. November bis 2. Dezember 2018 kommt die Berliner Literaturszene im Haus der Kulturen der Welt zusammen. Drei Tage mit vollem Programm von und für literarische Urheber*innen.

Dieses Jahr geht es um das Thema “Literatur sichtbar machen”. Es geht um Literaturarbeit, die meist im Verborgenen stattfindet, um Wege zu mehr Öffentlichkeit, um neue Möglichkeiten der Verbreitung von Literatur. Konkret: Was tun, damit die Literatur sichtbarer wird, damit sich die Literatur-Arbeiter*innen der Öffentlichkeit mehr in den Weg stellen? “Der dritte Branchentreff Literatur steht an!” weiterlesen

Die Lettrétage unterstützt die Berliner Erklärung der Vielen

Heute wurde auf einer Pressekonferenz im Max-Liebermann-Haus die Berliner Erklärung der Vielen vorgestellt – eine gemeinsame Erklärung von 140 Berliner Kulturinstitutionen, die sich für die Freiheit der Kunst und gegen die Angriffe rechtspopulistischer Parteien und Gruppierungen auf Kultureinrichtungen aussprechen.

Die Lettrétage gehört zu den Unterzeichner*innen der Erklärung und unterstützt die Kampagne für eine offene, solidarische Gesellschaft und gegen die Instrumentalisierung von Kulturveranstaltungen durch rechtsnationale Kräfte.

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Die Klassiker-Lesereihe findet wieder statt

© Verlag Klaus Wagenbach

In der gut beheizten Lettrétage begegnen wir dem stürmischen Herbst mit guten Lesungen. Denton Welchs 1943 erschienener Roman Freuden der Jugend wurde 2016 beim Verlag Klaus Wagenbach neu aufgelegt und bildet am 9. Oktober den Auftakt zur diesjährigen Klassiker-Lesereihe. Wir stellen einen Autor vor, der hierzulande noch weitestgehend unbekannt ist. Ein Klassiker des Alters wegen? Nein: „Weil Welch […] ein Meister der Bildsprache [ist]“, sagt Daniel Grabner im Österreichischen Rundfunk. „Mal aus naheliegenden und sich doch nicht abnützenden, dann wiederum aus weit entfernten Bildbereichen setzt er seine Metaphern zusammen.“ “Die Klassiker-Lesereihe findet wieder statt” weiterlesen

Zitat der Woche

“Und immer wieder die Befragung des Körpers. Bereits in der Kindheit faszinierte die Beschäftigung mit den eigenen Krankheiten. Auf der Suche nach somatischen Symptomen, die eine Kartografie der Krankheiten zeichneten: Angina-Komplex, Rippfell-Verschwörung, Wirbelembargo etc.”

Florian Labitsch: “Der abdominale Alarm” in Lichtungen – Zeitschrift für Literatur, Kunst und Zeitkritik, No. 153. (Heute Abend ist Labitsch mit Kathrin Liess für die Lesung Krankheit als Einstiegsdroge in der Lettrétage zu Gast.)

BERLINISI Tag 3

Mirko Lux hat auch den dritten Tag des Festivals mit seiner Kamera begleitet. Hier sind Aufnahmen von den offenen Schreibsessions und der Carte Blanche am Freitagabend.

Alle Fotos: © Mirko Lux