„Auch Männer müssen ihre Rolle neu definieren“ – Interview mit Isobel Markus

(c) privat

In diesem Jahr hat Isobel Markus das Lettrétage-Programm mit ihrer Veranstaltungsreihe FRAUENART – BACK, NOW & THEN geprägt. Am 18. November steht sie nun mit MÄNNERART – ALTE UND NEUE MÄNNERBILDER auf der Bühne, um Themen wie den Wandel des Männerbilds, toxische Maskulinität und moderne Ideale zu thematisieren und Anreize, die in der Frauenart aufgeworfen wurden, aufzugreifen und zu vertiefen.

Aber keine Sorge, die FRAUENART ist noch längst nicht ausgereizt, wie Isobel Markus uns im Interview versichert. Wir hatten die Möglichkeit, mit ihr über die kommende Veranstaltung, ihr Fazit und ihre Erwartungen mit Blick auf die bisherige Frauenart-Reihe und natürlich über Männerbilder zu reden. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken!

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Die Lettrétage im Oktober

Was wäre das Oktoberprogramm der Lettrétage auf einer Skala von 1 bis 10? Im Prinzip alles und noch viel mehr – jedenfalls im Hinblick auf die personellen Konstellationen, denen wir dank der freien Literaturszene einmal mehr eine Bühne bieten dürfen: Solo-, Doppel- und Tripellesungen sind genauso dabei wie Podien, Performances und Literatursalons mit bis zu acht Beteiligten, on top eine internationale Preisverleihung, bei der mehr künstlerische Acts zu sehen sein werden, als man an zwei Händen abzählen kann.

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Uraufführung von The Poets‘ Sounds im Livestream

Wer es am 11. Juni um 19 Uhr nicht ins Collegium Hungaricum Berlin schaffen sollte, kann die Premiere unseres Projektes The Poets‘ Sounds bequem von zu Hause oder unterwegs im Livestream verfolgen. Zu sehen sein wird ein literarisches Sprechkonzert des SprachKunstTrios sprechbohrer, das dreistimmige Stücke von sechs internationalen Autorinnen und Autoren zur Aufführung bringt. Und wenn es am 11. Juni nicht passt, gibt es am 12. Juni in Köln eine zweite Chance:

Die Lettrétage im Juni

Nach mehreren Monaten Vorarbeit ist es am 11. Juni so weit: Dann steigt im Berliner Collegium Hungaricum die Premiere von The Poets‘ Sounds, unserem internationalen Projekt, das sich aus dem Grenzbereich zwischen Literatur und Musik entfaltet. Für die Erschließung dieses Niemandslands hat die Lettrétage in Zusammenarbeit mit dem Kölner SprachKunstTrio sprechbohrer sechs europäische Autorinnen und Autoren gewinnen können. Sie haben je ein sprachmusikalisches Werk für drei Sprechstimmen geschrieben, die durch die sprechbohrer musikalisch interpretiert werden. Wie diese Stücke unterschiedliche Phänomene fassen und zur Darstellung bringen, macht eine ihrer Qualitäten aus. Denn sie sind lebendige Literatur, die durch die Live-Interpretation auf der Bühne mehrere Sinne zugleich anspricht. Und das nicht nur in einer Sprache: Neben Deutsch und Englisch kommen z. B. auch Finnisch, Katalanisch und Ungarisch zum Einsatz. Der Eintritt ist frei! Wir bitten jedoch um die Buchung eines Tickets. Etwaige Berührungsängste nimmt vielleicht dieser Podcast mit dem Ensemble sprechbohrer. Wer nicht hören will, kann in diesem Fall aber auch sehen:

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Die Lettrétage im Mai

Alles neu macht der Mai, heißt es. Dieser Mai macht – wenn auch wortspielerisch riskant – Berlinclusive! Das ist nicht nur der Titel einer von der Lettrétage angestoßenen und öffentlich geförderten Veranstaltungsreihe, sondern auch Programm: Es geht um nichts Geringeres als die Feier einer gemeinsamen Vision diverser Berliner Literaturen und derjenigen, die sie machen, mitsamt ihren Praktiken und Öffentlichkeiten. Die Themen und Impulse kommen aus der freien Literaturszene. Auf Einladung der Lettrétage leuchten drei Kurator*innen gemeinsam mit Berliner Literaturschaffenden und im Gespräch mit dem Publikum die Dimensionen von Literatur als sozialer Praxis aus. Im Blickpunkt stehen Barrieren im Literaturbetrieb wie Alter, Gender und Digitalität. Und: Wie kann die Berliner Kunst- und Literaturszene abseits von Nischen und Paralleldiskursen einen Resonanzraum für ihre diversen künstlerischen Praktiken erhalten, der ihre Vielfalt widerspiegelt? Welcher Strukturen, Kenntnisse und Kompetenzen bedarf es, um langfristig Sichtbarkeit, Partizipation und gesellschaftliche Reflexion zu ermöglichen?

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Die Lettrétage im April

Als ein „mehrstufiges Monster“ hat der aus Berlin stammende Lyriker Sebastian Unger den Krieg in der Ukraine in einem Interview mit Deutschlandfunk Kultur bezeichnet. Er hat dieses Monster in Kiew, wo er zeitweise lebt, am eigenen Leib erfahren. Nachdem er sich nach Berlin in Sicherheit bringen konnte, hat er zusammen mit befreundeten Künstler*innen, die aus der Ukraine stammen oder mit ihr auf die eine oder andere Weise verbunden sind, ein ambitioniertes Programm für einen guten Zweck auf die Beine gestellt: Ukraine. Art, Video and Poetry Benefit Event bietet am 2. April die Möglichkeit, eine breite Palette unterschiedlichster künstlerischer Beiträge zu erleben, sowohl vor Ort als auch per Livestream aus der Ukraine. Um Spenden wird gebeten. Sie kommen einer humanitären Initiative zugute, die Hilfsgüter ins Kriegsgebiet liefert.

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Ukraine. Art, video and poetry benefit event

2. April, 16-22 Uhr in der Lettrétage (Veteranenstr. 21)

(c) Yevgenia Belorusets

This is a warm invitation to a cultural  benefit to collect donations for Ukraine. For this purpose, the organizers have put together an interdisciplinary programme with artists and writers from Ukraine or with a connection to Ukraine or dealing in their work with the current war and crisis in Europe. The programme will be realized as a hybrid format live on stage and transmitted via screen from Ukraine. The participants, wherever they are, will be given each a 10-minute time slot to read a text, show a video work, present art works along with a short self-introduction, say something about their situation, or simply situate themselves in the current overall events and show themselves in terms of „Standing with Ukraine“.

You can drop by at any time and stay as long as you want for a drink and a chat.

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