Sylvia Geist: Weißes Wasser. Roman

Lesung und Gespräch mit Sylvia Geist und Margitt Lehbert

(c) Sylvia Geist

Robert ist als Siebzehnjähriger nach Kanada ausgewandert. Seine Herkunft hat er abgestreift. Seine Tochter Karen, die er nach 25 Jahren Funkstille in dem Städtchen Boyard besucht, glaubt, ihren Vater hinter sich gelassen zu haben. Der ehemalige Börsenmakler Aidan widmet sich nun dem vermeintlich gesunden Leben auf der Spirit Farm. Liu ist vaterlos in einem Gitxsan-Dorf aufgewachsen und hat ihren Namen gegen einen chinesischen getauscht. Fast jeder hier wollte einmal neu beginnen. Als ein Kind verschwindet, finden sich alle zurückgeworfen: nicht auf Anfang, aber auf sich selbst.

Von Herkunft und Erinnern, Identität und Verschwinden und davon, wie sie zusammenhängen, erzählt dieser Roman.

„Sylvia Geist spielt nicht mit Worten, sie zielt mit ihnen.“ Gabriele von Arnim

Der Eintrittspreis kann bei Kauf eines Buches dem Kaufpreis angerechnet werden.

(c) Arne Rautenberg

Sylvia Geist, *1963 in Berlin, publiziert vorwiegend Gedichte und übersetzt aus dem Englischen. Ihre Arbeit wurde vielfach gewürdigt, u.a. mit den Lyrikpreis Meran, der Adolf-Mejstrik-Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung und dem Stipendium zum Rainer-Malkowksi Preis. Sie lebt in der Uckermark und in Vancouver.

 

(c) Michael Augustin

Margitt Lehbert ist Übersetzerin und Verlegerin der Edition Rugerup und wird den Abend moderieren.