ÿþ<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitorial//EN"> <html> <head> <title>Lettrétage - Das junge Literaturhaus</title> <style type="text/css"> a:link { text-decoration:none; color:brown; } a:visited { text-decoration:none; color:brown; } </style> </head> <body bgcolor=#FFFFFF link="#BE1222" vlink="#BE1222" alink="#BE1222"><font size="2" font face="Arial,Helvetica,Verdana"> <table align="center" border="0" width="750" height="135" bgcolor=#FFFFFF cellpadding="7"> <tr> <td width="70" height="10" valign="top"><a href="Programm.html"><img src="Programm6.jpg" border="0"></a></td> <td rowspan="8" valign="top" width="630" bgcolor=#FFFFFF><img src="Programm_Gross.jpg"><p><a href="Programm1-10.html">Januar 2010</a> / <a href="Programm2-10.html">Februar 2010</a> / <a href="Programm3-10.html"> März 2010</a> / <a href="Programm4-10.html">April 2010</a> / <a href="lesereihen.html">Lesereihen</a><p> <br><br><p><b><font size="4">März</font></b><br><br><br><br> <a name="Rimbaud"><b>Samstag, 6. März 2010, 19:30 Uhr, Eintritt 5,- Euro<br> <font color="red">Arthur Rimbaud. Der entfesselte Dichter</font><br> Rezitation in französisch und deutsch<br> Von und mit Matthias Müller-Lentrodt</b><br><br> Rimbaud, ein Dichter, der an die Grenzen ging, ein Schwarzkünstler des Wortes, der mit Farben, Klängen und Düften halluzinatorische Versgebilde wie das <i>Trunkene Schiff</i> geschaffen hat, das zu den großartigsten Gedichten der französischen Literatur gehört. Der Dichter,Übersetzer und Rezitator Matthias Müller-Lentrodt stellt an diesem Abend das abenteuerliche Leben und die visionäre Poesie des "Poète maudit" vor.<br><br><br><br> <a name="Kohan"><b>Donnerstag, 11. März 2010, 19.30 Uhr, Eintritt: 5,- Euro<br> <font color="red">Autoren aus Lateinamerika I. Zweisprachige Lesungen - lecturas bilingües<br> Martín Kohan (Argentinien): <i>Sittenlehre.</i> Roman-Preview</font></a><br> Es lesen der Autor Martín Kohan (spanisch) und Schauspieler Denis Abrahams (deutsch)<br>Moderation: Peter Kultzen (Übersetzer). In Zusammenarbeit mit dem <a href="http://www.suhrkamp.de" target="blank">Suhrkamp Verlag</a>.</b> <br><br>Martín Kohan zählt zu den angesehensten Autoren der argentinischen Gegenwartsliteratur. Sein Roman <i>Zweimal Juni</i> über die Ereignisse der argentinischen Militärdiktatur hat im deutschsprachigen Feuilleton großen Beifall ausgelöst: Die FAZ bezeichnete <i>Zweimal Juni</i> als  eine Todesfuge, die Kohan mit stilistischer Meisterschaft spielt. Die Zeit verglich ihn mit Hanna Arendts Überlegungen zur <i>Banalität des Bösen</i> und mit Walter Benjamins <i>Kritik der Gewalt</i>. Im Herbst wird Kohans neuer Roman <i>Sittenlehre</i> in der Übersetzung von Peter Kultzen auf deutsch erscheinen. Vorab wird Martín Kohan erstmals in Deutschland aus diesem Text lesen und mit dem Berliner Publikum diskutieren. <br><br>Der Roman <i>Sittenlehre</i> spielt in Buenos Aires Anfang 1982: Im streng traditionellen Elitegymnasium Colegio Nacional hat die aus einfachen Verhältnissen stammende María Teresa ihre Stelle als Aufseherin angetreten. Im Land herrschen die Militärs, der Falkland-Krieg, zu dem auch der Bruder der Protagonistin eingezogen wurde, ist in vollem Gange. María Teresas Aufgabe ist es, in dem zur Drillanstalt verkommenen, wahnhaft auf Patriotismus ausgerichteten Colegio die strikte Einhaltung der Disziplin zu überwachen. Währenddessen beginnt sich allmählich das Ende der Militärdiktatur abzuzeichnen. <br> <br> <img src="/bilder/kohan.gif" width="120" align="left" hspace="7"><font size="1">Bild (c) Alejandra López</font><br><br> <b>Martín Kohan</b> wurde 1967 in Buenos Aires geboren und lebt dort bis heute. Er hat fünf Romane, zwei Erzählbände und zwei große Essays (über Evita Perón und über Walter Benjamin) veröffentlicht. Mehrmals im Monat fliegt er von Buenos Aires in den Süden, wo er an der Universität von Patagonien - ebenso wie in der Hauptstadt - literarische Theorie lehrt. Auf deutsch hat er die Romane <i>Sekundenlang</i> und <i>Zweimal Juni</i> im Suhrkamp Verlag veröffentlicht. Im Herbst 2010 wird sein neuer Roman <i>Sittenlehre</i> erscheinen.</b><br><br> Rezensionen von <i>Zweimal Juni</i> in der <a href="http://www.buecher.de/shop/argentinien/zweimal-juni/kohan-martn/products_products/content/prod_id/25550138/#faz" target="blank"> Frankfurter Allgemeinen Zeitung </a>und in der <a href="http://www.buecher.de/shop/argentinien/zweimal-juni/kohan-martn/products_products/content/prod_id/25550138/#sz" target="blank"> Süddeutschen Zeitung</a><br><br> <img src="da2.jpg" valign="top" border="1" border="1" width="80" height="117" align="left" hspace="7"><b>Denis Abrahams</b> geboren 1974 in Wiesbaden, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Bereits während des Studiums spielte er am Staatstheater Mainz. Weitere Stationen waren u.a. das Staatstheater Wiesbaden, die Oper Frankfurt, Stuttgart und das Theater der Stadt Koblenz. Seit Mitte der Neunziger Jahre tritt Denis Abrahams als Rezitator und Vorleser auf und hat sich seither ein breites Repertoire erarbeitet. Seit 2004 lebt und arbeitet Denis Abrahams als freier Sprecher und DJ in Berlin und hat bereits in zahlreichen Hörspielen mitgewirkt.<br><br> <br><br></b> <br><br><br> <a name="Anjel"><b>Mittwoch, 17. März 2010, 19.30 Uhr, Eintritt: 5,- Euro<br> <font color="red">Autoren aus Lateinamerika II. Zweisprachige Lesungen - lecturas bilingües<br> Memo Anjel (Kolumbien): Mindeles Liebe </font></a><br> Es lesen der Autor Memo Anjel (spanisch) und Schauspieler Denis Abrahams (deutsch)<br>Dolmetscherin: Diana Grothues. In Zusammenarbeit mit dem <a href="http://www.rotpunktverlag.ch" target="blank">Rotpunktverlag</a></b> <br><br>Vor fünf Jahren lebte der kolumbianische Autor Memo Anjel als Stipendiat des DAAD ein Jahr lang in Berlin. Nun kehrt er zurück, um erstmals in Berlin seinen neuen Roman <i>Mindeles Liebe</i> vorzustellen. Der Esstisch einer sephardischen Familie ist der Nabel dieser Romanwelt, die Anjel in den 50er Jahren im jüdischen Viertel der Drogenmetropole Medellín, Kolumbien, ansiedelt. Auf ihn kommen nicht nur die Schüsseln, Teller, Bestecke des oft kargen Mahls, sondern auch die Träume, Ideen, Verrücktheiten, Pläne, Tränen, Kräche, Ängste und Glück. <br><br>Aus der Perspektive eines 13-Jährigen schildert Memo Anjel eine Familie, die nur nebensächlich mit Flucht und Vertreibung beschäftigt ist, hauptsächlich aber mit Aufbau und Überleben. Der Vater ist ein liebenswerter Tüftler, dessen genialen Erfindungen sich zumeist in Luft auflösen, statt das Familienbudget zu vergrößern. Die Mutter - unterstützt von der schwarzen Haushälterin Zoila und deren spiritischem Zugang zu Pflanzen, Vögeln und dem Leben überhaupt - hält den Laden am Laufen. Acht Kinder haben sie, ein neuntes ist unterwegs. Als eines Tages Reuvén Toledo, ein Freund des Vaters, sich an den Esstisch setzt, gerät die familiäre Ordnung ins Wanken. <br><br><i>Die große erzählerische Kunst Memo Anjels (...) besteht darin, dass er es absolut gekonnt vermeidet, seine (...) poetische Weltsicht ins Rührselige oder gar Kitschige abdriften zu lassen.</i></b> <br>Florian Hunger, Jüdische Zeitung <br><br><i>In dem leichten, beinahe arglosen Erzählton des Romans und seiner bilderreichen Sprache verschmilzt die große jüdische Erzähltradition eines Isaac B. Singer mit dem magischen Realismus Lateinamerikas, der das Geheimnisvolle in der Wirklichkeit aufleuchten lässt. </i></b> <br>Andrea Neuhaus, FAZ <br><br> <img src="/bilder/memo.gif" width="90" align="left" hspace="7"> <b>Memo Anjel</b>, Jahrgang 1954, seit 17 Jahren Professor für soziale Kommunikation in seiner Heimatstadt Medellin, ist in Lateinamerika bekannt als Autor zahlreicher Romane und Erzählbände, wurde aber erst 2005 mit seinem Roman <i>Das meschuggene Jahr</i> zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt. Als Stipendiat des Berliner Künstlerprogramms des DAAD verbrachte er ein Jahr in Berlin, wo die Erzählbände <i>Das Fenster zum Meer</i> und <i>Geschichten vom Fenstersims</i> (erschienen 2007) entstanden sind. </b><br><br><br><br> <img src="da2.jpg" valign="top" border="1" border="1" width="80" height="117" align="left" hspace="7"><b>Denis Abrahams</b> geboren 1974 in Wiesbaden, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Bereits während des Studiums spielte er am Staatstheater Mainz. Weitere Stationen waren u.a. das Staatstheater Wiesbaden, die Oper Frankfurt, Stuttgart und das Theater der Stadt Koblenz. Seit Mitte der Neunziger Jahre tritt Denis Abrahams als Rezitator und Vorleser auf und hat sich seither ein breites Repertoire erarbeitet. Seit 2004 lebt und arbeitet Denis Abrahams als freier Sprecher und DJ in Berlin und hat bereits in zahlreichen Hörspielen mitgewirkt.<br><br> <b>Mit freundlicher Unterstützung des <a href="http://www.berliner-kuenstlerprogramm.de" target="blank"> Berliner Künstlerprogramms des DAAD</a> und der <a href="http://www.embajada-colombia.de/de_index.html" target="blank"> kolumbianischen Botschaft</a>. <img src="/bilder/Daadlogo.jpg" width="50" align="left" hspace="7"> </b><br><br> <br><br><br><br><br><br><br><br> <a name="Kook"><b>Mittwoch, 24. März 2010, 19:30 Uhr, Eintritt: 5,- Euro<br> <font color="red">KOOKspezial: Der Unterschied zwischen Champagner und fleischfarben</font></a><br> Präsentation der Anthologie <i>Ny tysk poesi  13 tyske lyrikere</i> (Kopenhagen 2009)<br> Mit Ann Cotten, Daniel Falb, Steffen Popp, Monika Rinck und Ron Winkler<br> In Zusammenarbeit mit dem Texttonlabel KOOK</b><br><br> Im Herbst 2009 erschien im Kopenhagener Arena-Verlag die zweisprachige Anthologie <i>Ny tysk poesi  13 tyske lyrikere</i>, herausgegeben von Alexander Gumz und Moritz Schramm. Sie versammelt 13 deutschsprachige Dichter im Alter zwischen 27 und 40. Ihre unterschiedlichen Ansätze breiten ein Panorama deutschsprachiger Gegenwartslyrik in Einzelbildern aus. An diesem Abend lesen fünf Dichter aus der Anthologie und neue Texte. Alexander Gumz vom Texttonlabel KOOK moderiert.<br><br> <img src="/bilder/cotten.gif" width="120" align="left" hspace="7"> <img src="/bilder/winkler.gif" width="120" align="left" hspace="7"> <img src="/bilder/falb.gif" width="120" align="left" hspace="7"><br><br><br><br><br><br><br><br><br><font size="1">Bild (c) Stahl-productions</font><br><br> <i>Eine Goldgrube exzellenter Dichtung, allen Lyrikfans empfohlen.</i><br> Peter Stein Larsen, Kristeligt Dagblad<br><br> Eine Veranstaltung des <a href="http://www.kook-label.de" target="blank">Texttonlabels KOOK</a> mit freundlicher Unterstützung der Schriftstellerschule Kopenhagen.<br><br><br><br> <a name="Botenstoffe"><b>Dienstag, 23. März 2010, 19:30 Uhr (Instituto Cervantes); Donnerstag, 25. März 2010, 19:30 Uhr (Lettrétage); Freitag, 26. März 2010, 19:30 Uhr (Lettrétage) Eintritt: jeweils 5,- Euro<br> <font color="red">Botenstoffe | 1. Argentinisch-Deutsche Schriftstellerkonferenz in der Léttretage Berlin</font></a><br> Öffentliche Lesungen:<br> Dienstag, 19.30 Uhr im Instituto Cervantes, Rosenstr. 18-19: Sergio Raimondi, Felix Bruzzone, Julia Zange, Daniel Falb, Laura Alcoba, Lola Arias<br> Donnerstag, 19.30 Uhr in der Lettrétage: Sergio Raimondi, Nora Bossong, Laura Alcoba, Felix Bruzzone, Juliane Liebert<br> Freitag, 19.30 Uhr in der Lettrétage: Lola Arias, Tilman Rammstedt, Pablo Ramos<br><br></b> <img src="/bilder/blogo.jpg" width="120" align="left" hspace="7"> Im März findet in dem jungen Literaturhaus in Berlin-Kreuzberg die erste Argentinisch-Deutsche Schriftstellerkonferenz statt. <br><br> Die fünf geladenen Autoren aus Argentinien (Lola Arias, Pablo Ramos, Laura Alcoba, Felix Bruzzone und Sergio Raimondi) werden am 23. und 25. und 26. März auf fünf deutsche Autoren treffen (Tilman Rammstedt, Nora Bossong, Juliane Liebert, Julia Zange und Daniel Falb). <br><br> An den drei Abenden gibt es Lesungen und Podiumsdiskussionen, die für das Publikum geöffnet sind. <br> Die Lesungen finden sowohl in deutscher als auch spanischer Sprache statt.<br><br><br> Gefördert wird die Schriftstellerkonferenz vom Haupstadtkulturfonds. <br> Veranstalter ist der Lettrétage e.V. in Zusammenarbeit mit dem Organisationskomitee für die Teilnahme Argentiniens an der Frankfurter Buchmesse 2010 -COFRA-, dem Instituto Cervantes Berlin und der argentinischen Botschaft.<br><br> Projektleitung: Tom Bresemann und Timo Berger <br><br> Weitere Informationen zu den AutorInnen: <a href="http://botenstoffe.wordpress.com/" target="blank">Botenstoffe-Webseite</a> <!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitorial//EN"> <html> <head> <title>Lettrétage - Das junge Literaturhaus</title> <style type="text/css"> a:link { text-decoration:none; color:brown; } a:visited { text-decoration:none; color:brown; } </style> </head> </td> </tr> <tr> <td valign="top" bgcolor=#FFFFFF><a href="Ueberuns.html"><img src="Ueberuns.jpg" border="0"></a></td> </tr> <tr> <td bgcolor=#FFFFFF><a href="Presse.html"><img src="Presse.jpg" valign="top" border="0"></a></td> </tr> <tr> <td bgcolor=#FFFFFF><a href="Freunde.html"><img src="Freunde.jpg" valign="top" border="0"></a></td> </tr> <tr> <td bgcolor=#FFFFFF><a href="Archiv.html"><img src="Archiv.jpg" valign="top" border="0"></a></td> </tr> <tr> <td bgcolor=#FFFFFF><a href="Kontakt.html"><img src="Kontakt6.jpg" valign="top" border="0"></a></td> </tr> <tr><td valign="top" height="6000"><a href="Grundgeruest.html"><img src="Startseite.jpg" border="0"></a></td> </tr> </table></font> </body> </html>