ÿþ<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitorial//EN"> <html> <head> <title>Lettrétage - Das Literaturhaus für Junge</title> </head> <body bgcolor=#FFFFFF link="#BE1222" vlink="#BE1222" alink="#BE1222"><font size="2" font face="Arial,Helvetica,Verdana"> <table align="center" border="0" width="750" height="135" bgcolor=#FFFFFF cellpadding="7"> <tr> <td width="70" height="10" valign="top"><a href="Programm.html"><img src="Programm6.jpg" border="0"></a></td> <td rowspan="8" valign="top" width="630" bgcolor=#FFFFFF><img src="Programm_Gross.jpg"><p><a href="Programm09.html"> September 2008 </a>/<a href="Programm10-08.html"> Oktober 2008 </a>/ <a href="Programm.html"> November 2008</a> / Dezember 2008 / <a href="lesereihen.html">Lesereihen</a><p> <p><br> <p><b><font size="4"> Dezember 2008 </font></b><br><br><br> <a name="TEXTEM"><b>Mittwoch, 3. Dezember 2008, 20 Uhr, Eintritt: 5 Euro</a><br> <font color="red">TEXTEM</font><br> Frank Witzel liest aus seinem neuen Roman  Vondenloh </b><br><br> Eine komische Kombination des Literaturbetriebskrimis mit der (zu Unrecht) anstaubenden Gattung der Dorfgeschichte: eine Jugendliebe, ein gigantischer Wal, der beginnt, gehörig zu stinken, außerdem entkommen die Psychoanalytiker Ernest Jones, Jacques Lacan und Wilhelm Reich knapp einem gefährlichen Sturz, und eine riesige Wachsstatue des Reichsführers Himmler offenbart ihr Innenleben, was alles zusammenhängt mit der extravaganten Schriftstellerin, die offensichtlich gehörige Probleme mit dem Älterwerden hat.<br> Als Bonbon gibt es im Anschluss an die Lesung von Frank Witzel noch eine Kurzgeschichte, verfasst und vorgeführt von Martin Lechner.<br><br> <i>Wer wissen will, wie verrückt die junge deutsche Literaturszene ist, sollte Frank Witzels  Vondenloh lesen</i>, rät Hadayatullah Hübsch.<br> <i>Der in Offenbach lebende Autor Frank Witzel, trotz zweier Romane bislang Geheimtipp, zieht auf faszinierend-überkandidelte Art das Getue um Autoren durch den Kakao. Immer wieder überschreitet er die Grenzen zwischen realistischer und satirischer Darstellung.</i><br><br> Ingo Schulze in 3Sat Kulturzeit (14. 8. 2008): <i>Lesen Sie Frank Witzel!</i><br><br> <b>Frank Witzel,</b> 1955 in Wiesbaden geboren, ist u.a. Autor der Romane Bluemoon Baby (2001) und Revolution und Heimarbeit (2003). Nähere Auskünfte über Autor und Werk enthält der dokumentarische Anhang des neuesten Romans <i>Vondenloh</i>.<br><br> <i>SANKT REMONDIS,</i> Erzählung von Martin Lechner<br> Statt aufzustehen, will er lieber liegenbleiben, auch wenn es ein Müllkäfig ist, in dem er eben erwachte, und er nicht mehr weiß, woher er kam, noch wer er war. Liegenbleiben, aber wie lange denn? Nun, vielleicht so lang, bis ihm Gott, der ihn womöglich aufgelesen und wo auch immer wieder niedergeworfen hat auf die Erde, vielleicht zur Prüfung, mitteilt, was genau die Aufgabe ist, seine persönliche Aufgabe. Dann aber kommt die Müllabfuhr, zieht ihn auf die Straße.<br><br> <b>Martin Lechner,</b> geboren 1974, lebt in Berlin. 2005 Einladung zum Wettbewerb des Literaturfestivals Prosanova. 2006 Alfred-Döblin-Stipendium, Teilnahme am 14. Open Mike. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften (Bella Triste, Entwürfe u.a.) sowie die Erzählung Bilder einer Heimfahrt im Hamburger Textem Verlag.<br><br><br><br> <a name="ElseDez"><b>Samstag, 6. Dezember 2008, 20:00 Uhr, 8/6 Euro<br></a> Sonntag, 7. Dezember, 20:00 Uhr<br><br> <font color="red">Fräulein Else</font><br> Mit Natascha Jeutter, Regie: Johannes Arnold <br>Eine Produktion des Theater 11. August</b><br><br> Fräulein Else, ein Mädchen aus gutem Hause, wird von ihren Eltern zur Prostitution aufgerufen. Einerseits erwägt sie die Möglichkeit sich zu verweigern. Andererseits traut sie sich die Konsequenz der Entscheidung nicht zu: der Verantwortung gegenüber ihrem Vater zu entsagen und sich von einer Familie loszulösen, mit der sie sich längst nicht mehr identifiziert. In der Fremde, dem Kurhotel, in dem sie auf Kosten ihrer Tante logiert, hat sie dabei weder sozialen noch beruflichen Halt: Was bleibt, ist ihre Gedankenwelt, in der sie sich immer neu erfinden kann. Ganz auf sich gestellt muss Else eine Entscheidung treffen.<br><br> Wie in einem Kaleidoskop zeigen sich in Schnitzlers berühmtem Inneren Monolog immer wieder ganz unterschiedliche Facetten von Elses Innenleben. Todessehnsucht, exhibitionistische Wünsche, Liebesbedürftigkeit und Emanzipationsstreben reihen sich ungefiltert, in einer assoziativen Spontaneität zu einem fließenden Strom unterschiedlichster Bewusstseins- und Gefühlszustände. <br><br><br><br> <a name="Elsner"><b>Mittwoch, 10. Dezember 2008, 20:00 Uhr, 5 Euro</a><br><br> <font color="red">Gisela Elsner</font><br> Lesung und Gespräch<br> Jörg Sundermeier liest aus dem Werk Gisela Elsners </b><br><br> Gisela Elsner beschreibt in ihren Romanen gesellschaftliche Normalität und Ausnahmezustände. Einige Romane erschienen nie zu ihren Lebzeiten. In  Das Berührungsverbot wollen sich einige Paare in Gruppensex üben, um der Spießigkeit ihres bisherigen Lebens zu entfliehen. Der vermeintliche Ausbruch endet jedoch in einem Akt unglaublicher Rohheit, die versuchte Befreiung von der bürgerlichen Enge wird zur Gewalttat.<br>  Heilig Blut nimmt die national geprägte Jägerkultur aufs Korn. Ältere Herren nehmen den Sohn eines erkrankten Kameraden mit in ihre Jagdhütte, um ihn das Leben zu lehren - eine Geschichte mit tödlichen Folgen... Deutsche Gemütlichkeit wird in ihrer ganzen Grauenhaftigkeit gezeigt.<br> In  Otto, der Großaktionär glaubt der ältere Arbeiter Otto Rölz, ihm könne nichts Schlimmes passieren, weil er einige wenige Aktion an der Chemiefirma hält, in der er bei Tierversuchen zuarbeitet. Doch schon bald reicht das Geld nicht mehr. Um den Lebensstandard halten zu können, muss er sich lebensgefährlichen Medikamentenversuchen aussetzen, was nicht verhindert, dass er bald die erste seiner wenigen Aktien verkaufen muss...<br><br> <b>Gisela Elsner</b> wurde 1937 in Nürnberg geboren, 1992 nahm sie sich das Leben. Sie war Mitglied im PEN und der DKP. <br><b>Jörg Sundermeier</b> ist Verleger, Journalist und Herausgeber diverser Bücher im Verbrecher Verlag.<br><br><br><br> <a name="Baudelaire"><b>Mittwoch, 17. Dezember 2008, 20:00 Uhr, 5 Euro</a><br><br> <font color="red">Baudelaire-Abend in der Lettrétage</font><br> Es lesen Tom Bresemann und Matthias Müller-Lentrodt</b><br><br> 1857, mit 36, veröffentlichte Baudelaire das Werk, mit dem er in die Literaturgeschichte eingehen sollte: Les Fleurs du Mal (Die Blumen des Bösen), eine Sammlung von 100 Gedichten, die ab ca. 1840 entstanden.<br> Die Schriftsteller Matthias Müller-Lentrodt und Tom Bresemann gestalten für die Lettrétage einen Abend ganz im Zeichen der bösen Blumen und des Pariser Spleen. Zwischen verwesender Schönheit und blühender Hässlichkeit werden Texte stattfinden, die nicht nur Licht auf die Figur des Dichters Baudelaire werfen, sondern auch auf die Rolle dieser Figur im internationalen Lyrikdiskurs bis heute. Seien es Motive oder Bilder, sei es der fruchtbare Umgang mit Sprache als Material ýÿ ohne Baudelaire wäre die (literarische) Welt nicht die Welt, die sie heute ist. Was zu beweisen wäre.<br> Ein Teil der Lesung wird auf Französisch sein.<br><br> <b> Tom Bresemann,</b> geb. 1978, Gedichtband: <i>Makellos.Gedichte</i> (²2008), zuletzt in LYRIK VON JETZT zwei, NEUBUCH <br><b>Matthias Müller-Lentrodt,</b> geb. 1964 , beschäftigte sich intensiv mit französischer Lyrik und schrieb eine Magisterarbeit über "Rilke und Baudelaire". Er publizierte einen Gedichtband "Ikonen"(1999) und lehrte deutsche Literatur an der Pariser Sorbonne.<br><br><br><br> <font color="red">Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und ein gesundes und glückliches 2009!</font><br> </td> </tr> <tr> <td valign="top" bgcolor=#FFFFFF><a href="Ueberuns.html"><img src="Ueberuns.jpg" border="0"></a></td> </tr> <tr> <td bgcolor=#FFFFFF><a href="Presse.html"><img src="Presse.jpg" valign="top" border="0"></a></td> </tr> <tr> <td bgcolor=#FFFFFF><a href="Freunde.html"><img src="Freunde.jpg" valign="top" border="0"></a></td> </tr> <tr> <td bgcolor=#FFFFFF><a href="Archiv.html"><img src="Archiv.jpg" valign="top" border="0"></a></td> </tr> <tr> <td bgcolor=#FFFFFF><a href="Kontakt.html"><img src="Kontakt6.jpg" valign="top" border="0"></a></td> </tr> <tr><td valign="top" height="6000"><a href="Grundgeruest.html"><img src="Startseite.jpg" border="0"></a></td> </tr> </table></font> </body> </html>