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Januar 2018



Freitag, 5. Januar 2018, 20.00 Uhr (Eintritt frei)
10 Jahre hochroth
Verlagsabend



Das internationale Verlagsnetzwerk
hochroth feiert sein 10-jähriges Bestehen und lädt zu seinem traditionellen Jahresauftakt mit Lesungen aus dem aktuellen Programm ein. Mit Niklas Bardeli, Rike Bolte, G. H. H., Melanie Katz, Martina Lisa, Martin Mutschler, Johanna Schwering und Tzveta Sofronieva sowie einem Einblick ins Programm von hochroth München, gelesen von den Verlegern Tim Holland und Tristan Marquardt.

Niklas Bardeli wurde 1983 in Hamburg geboren; er lebt in Berlin. 2016 ist sein Lyrikdebüt „Illustrationen“ bei hochroth Wiesenburg erschienen. Er liest aus seinem zweiten Gedichtband bei hochroth, der pünktlich zum Verlagsabend erscheint. Niklas Bardeli: Illustrationen, hochroth Wiesenburg 2016.

Rike Bolte ist promovierte Literaturwissenschaftlerin, Mitbegründerin des mobilen lateinamerikanischen Poesiefestivals Latinale und Übersetzerin aus dem Spanischen und Französischen. Sie liest Gedichte von Roxana Crisólogo.

Roxana Crisólogo Correa ist eine peruanisch-finnische Lyrikerin, Kulturaktivistin und Reisende. Sie lebt und arbeitet in Helsinki. Von ihr liegen bislang vier Gedichtbände vor. Roxana Crisólogo: Eisbrecher, aus dem peruanischen Spanisch von Rike Bolte, hochroth, Berlin 2017.

G. H. H. liest Gedichte von Isabelle Sbrissa.

Isabelle Sbrissa (*1971), Dichterin und Theaterautorin, lebt in Genf und Undervelier (Schweizer Jura). Seit 2012 betreibt sie einen Selbstverlag, die Éditions disdill. Als Erweiterungen ihres Schreibens sieht sie das Zeichnen und Stricken, alles Möglichkeiten des Flechtens von Form und Sinn. Isabelle Sbrissa: LES RÉSUMÉS DE KURZGEFASSTE BÜCHEREI LITTÉRATURE, aus dem Französischen von G. H. H., hochroth Berlin 2017.

Melanie Katz studierte Deutsche Literaturwissenschaft und Sozialpsychologie an der Universität Hannover. Anschließend promovierte sie an der Universität Basel / Zentrum Gender Studies. Sie ist Mitglied des Autor*innenkollektivs index und Initiatorin diverser Lesereihen. "Silent Syntax" ist ihr erster Gedichtband. Melanie Katz: Silent Syntax, hochroth Wiesenburg 2018 (erscheint zum 5.01.2018).

Martina Lisa (*1981 in Prag), lebt als Übersetzerin und Dozentin für Deutsch als Fremdsprache in Leipzig. Sie übersetzt geisteswissenschaftliche, journalistische und literarische Texte für Radio, Film, Online- und Printmedien. Martina Lisa liest Gedichte von Natálie Paterová, die in der tschechischen Reihe von hochroth Leipzig erscheinen werden.

Natálie Paterová (*1991) studierte Tschechische Philologie in Olomouc. Aktuell studiert sie Europäische Kulturgeschichte in Prag. Sie veröffentlicht in Literaturzeitschriften und Anthologien, 2012 erschien ihr Lyrikdebüt.

Martin Mutschler (*1986), ist Dramaturg, Autor, Übersetzer und Musiker. Er studierte Slavistik, Romanistik und Kunstgeschichte in Tübingen und Prag, und dann Musiktheater-Regie an der Musikakademie Hamburg. Seitdem arbeitet er an internationalen Theaterprojekten und -festivals wie den Salzburger Festspielen mit. Martin Mutschler liest Gedichte von Jaromír Typlt, die in der tschechischen Reihe von hochroth Leipzig erscheinen werden.

Jaromír Typlt (*1973) lebt als Schriftsteller und Performer in Prag. Er studierte Tschechisch und Philosophie an der Karlsuniversität und promovierte dort über surrealistische tschechische Poesie. Danach arbeitete er als Kurator und Dramaturg. In seinen künstlerischen Porjekten kooperiert er mit Musikern und visuellen Künstlern.

Johanna Schwering (*1981 in Hamburg) hat Lateinamerikanistik und Komparatistik studiert. Sie lebt als freie Lektorin in Berlin und übersetzt aus dem Spanischen. Johanna Schwering liest Gedichte von Maricela Guerrero.

Maricela Guerrero Reyes (*1977 in Mexiko-Stadt) schreibt Gedichte und anderes und arbeitet nebenher in einer Behörde. Bisher hat sie vier Lyrikbände veröffentlicht und erhielt für ihr Werk diverse Stipendien. Ihre Texte wurden in fünf Sprachen übersetzt. Maricela Guerrero: Reibungen, aus dem mexikanischen Spanisch von Johanna Schwering, hochroth Berlin 2017.

Tzveta Sofronieva wurde in Sofia, Bulgarien, geboren, und lebt heute, nach Aufenthalten in vielen Landern, in Berlin. Sie schreibt auf Deutsch, Bulgarisch und Englisch. Neben ihrem eigenen literarischen Schaffen ist sie als Übersetzerin, Kulturkorrespondentin und Dozentin tätig gewesen. Tzveta Sofronieva: Anthroposzene, hochroth Bielefeld 2017 Tzveta Sofronieva: selected affordable studio apartments, hochroth Berlin 2015.









Donnerstag, 11. Januar 2018, 19:00 Uhr (Eintritt frei)
Chancen für Self-Publisher am Beispiel Sachbuch
Autoren-Abend des Selfpublisher-Verbandes e.V. mit Ruprecht Frieling















Der
Selfpublisher-Verband lädt Mitglieder sowie interessierte AutorInnen zu seinem monatlichen Regionaltreffen. Thema des Abends ist »Chancen für Self-Publisher am Beispiel Sachbuch«. Ruprecht Frieling, erfolgreicher Sachbuchautor und 2. Vorsitzender des Selfpublisher-Verbandes, berichtet von den enormen Möglichkeiten, die sich Sachbuchautoren im Bereich des Self-Publishings bieten. Nach einer Diskussion des Themas werden aktuelle Fragen des Self-Publishing erörtert.

So wie immer ist auch diese Veranstaltung des Selfpublisher-Verbandes offen für alle, die sich für das Thema Schreiben und die Welt der Schreibenden interessieren.









Dienstag, 16. Januar 2018, 19:00 Uhr (Eintritt frei)
Gefühle schreiben – weg vom Klischee
Veranstaltung mit der Gruppe Berliner Lektorat


Immer wieder sitzt man als Lektorin vor solchen Texten: eine starke Geschichte, interessante Figuren, der Einstieg in den Roman hat einen gepackt. Es kommt die erste emotionale Szene – und plötzlich wimmelt es im Text von sprachlichen und inhaltlichen Klschees. Von Wörtern wie Herz, Schmerz, Seele und Liebe und beinahe, leise, fast und sanft. Die Figuren werfen einander bedeutungsschwangere Blicke zu, die Wörter Augen, blicken, schauen, sehen häufen sich. Die Dialoge werden steif und unglaubwürdig. Gefühle schreiben ist nicht einfach. Oft sind es genau die emotionalen Szenen, die die AutorInnen besonders gut machen wollen und dabei die Leichtigkeit verlieren. So entstehen Texte, die nicht das erreichen, was sie sollen: bei den LeserInnen Emotionen auslösen.
An diesem Abend spricht Lisa Kuppler darüber, wie man Gefühle gut und wirkungsvoll schreiben kann, wie man sprachliche Klischees vermeiden und das Setting einer Szene nutzen kann, um Gefühle bei den LeserInnen zu erzeugen. Wer einen kurzen Text einreichen möchte (höchstens 2 Normseiten), bitte bis zum 14. Januar an lisa.kuppler@krimilektorat.de senden. Im Textausschnitt soll es um starke Gefühle (Angst, Liebe, Freude, Horror etc.) gehen. Es werden zwei Texte zur Besprechung ausgewählt.

Lisa Kuppler arbeitet seit 20 Jahren als freie Lektorin mit Schwerpunkt Genreliteratur. Sie unterrichtet Creative Writing (Nordkolleg Rendsburg, Bücherfrauen eAkademie) und coacht Autor_innen. In ihrer Freizeit schreibt sie selbst Fanfiction. Mehr bei:
krimilektorat.de/lisa221b

Weitere Veranstaltungen im ersten Quartal 2018:

20. Februar 2018: „Exposé und Klappentext" mit Hans Peter Röntgen.

20. März 2018: „Dialoge schärfen: Infodump raus, Subtext rein" mit Karla Schmidt.









Donnerstag, 18. Januar 2018, 19:00 Uhr (Eintritt 5,-/ erm. 4,-)
BRUETERICH PRESS proudly presents: Mara Genschel & Catherine Hales
Mit Mara Genschel, Catherine Hales und ihrem Übersetzer Konstantin Ames


Die Schöneberger BRUETERICH PRESS präsentiert an diesem Abend in der Lettrétage zwei nagelneue Gedichtbände: Catherine Hales' "08/15-hegemonien" (aus dem Englischen übertragen von Konstantin Ames) und Mara Genschels "Gablenberger Tagblatt" - zweimal schwierige Lyrik zu einem sehr hohen Preis!



Mara Genschel, geboren 1982 in Bonn, lebt in Stuttgart und Berlin. Dichterin und Musikerin. Zuletzt erschienen: Cute Gedanken; Berlin / Schupfart: roughbooks 2017















Catherine Hales, geboren 1956 in Egham / UK, lebt in Berlin. Dichterin und Übersetzerin. "08/15-hegemonien" ist ihre erste eigenständige Veröffentlichung in deutscher Sprache.














Konstantin Ames, geboren 1979 in Völklingen. Dichter und Übersetzer. Zuletzt erschienen: sTiL.e(zwi) Schenspiele. Poesien; Saarbrücken: Edition Saarländisches Künstlerhaus 2016







Freitag, 19. Januar 2018, 19:00 Uhr (Eintritt frei)
Moshabak Nächte
Lesung mit Bassam Dawood und Elske Brault und Konzert mit Mevan Younes und Anastasia Suvorov


Nawras, 2016 in Berlin als gemeinnützige Organisation gegründet mit dem Ziel, die Kontinuität der syrischen Kunst und Kultur zu fördern, lädt ein zum zweiten Abend der Moshabak Nächte! Diese sind eine Serie kultureller Veranstaltungen, die einmal im Monat syrische, deutsche, arabische und internationale Künstler zusammenbringt und präsentiert, die mit neuen Kunst- und Kulturformen die Gesellschaft bereichern. So soll ein Treffpunkt für regelmäßige Begegnungen zwischen syrischen und internationalen Künstlern, Produzenten und Aktivisten geschaffen werden.

Bassam Dawood ist ein syrischer Schauspieler, der seinen Abschluss 2001 in Damaskus gemacht hat und seit 2013 in Berlin lebt. Als Schauspieler und als Regieassistent und Regisseur hat er an zahlreichen Theaterstücken und TV-Sendungen mitgewirkt. Am Theaterinstitut Damaskus war er als Theaterpädagoge tätig. 2012 begann er syrische Geschichten, die in den Medien nicht in Erscheinung treten, zu sammeln und zu dokumentieren. Diese Geschichten erzählt Bassam im Radio Surreal mittels des fiktiven Geschichtenerzählers Abu Faker. Er ist Mitbegründer dieses Radios und betreut den Fachbereich der Schauspiel- und Sprecherausbildung. Er nahm an zahlreichen Literaturfestivals und Lesungen quer durch Europa teil und organisierte viele Workshops mit Kindern und Jugendlichen. Er ist Gründer des Projekts „the house of syrian stories“, einem Ort des Sammelns und Teilens syrischer Geschichten mit dem deutschen Publikum und der Welt.

Der in der multikulturellen Stadt Al Hassaka im Norden Syriens geborene Musiker Mevan Younes hat sich mit der Buzuq auf ein traditionelles orientalisches Instrument spezialisiert. Bereits im Alter von sieben Jahren begann seine musikalische Ausbildung bei seinem Vater, der ihm anfangs hauptsächlich die kurdische Musik nahebrachte. Später setzte Younes seine musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik in Damaskus (Damascus Higher Institute of Music) fort und beendete sein Studium unter der Betreuung von Professor Askar Ali Akbar im Jahr 2011. In dieser Zeit nahm er auch die Arbeit als Buzuq Lehrer auf. Younes ist Mitglied des syrischen arabischen Nationalorchesters und gastierte bisher bei zahlreichen Events wie zum Beispiel dem Morgenland-Festival in Osnabrück oder dem Roskilde-Festival in Dänemark. Engagements bei internationalen Events führten Younes in diverse Länder wie die Türkei, Tunesien, Ghana, Kurdistan, Dänemark, Frankreich und Deutschland. Seit 2015 lebt Mevan Younes im Großraum Berlin, wo er seine musikalische Ausbildung weiterbetreibt und in verschiedenen Bands und Ensembles aktiv ist. Unter anderem ist er Teil des Ugarit-Trios und des Berlin Orient Ensembles. Außerdem verfolgt er zusammen mit der Pianistin Anastasia Suvorov ein neues klassisches Musikprojekt, bei dem große Meister der Klassik neu interpretiert werden.
http://www.mevanyounes.com/

Die Pianistin und Komponistin Anastasia Suvorov ist in Nowosibirsk (Russland) aufgewachsen, wo sie auch Klavier studiert hat. Mit 19 Jahren kam sie mit ihren Eltern nach Deutschland. Heute lebt sie in Eberswalde, wo sie als Lehrerin, Chorleiterin und Bandmitglied stets auch an Bühnenprogrammen feilt. Mit Mevan Younes bildet sie ein Duo.





Mit dieser Veranstaltungsreihe möchte Nawras Türen für syrische Künstler in Deutschland öffnen und ein anregendes Umfeld schaffen, um die aktive Teilnahme zu ermöglichen und Kollaborationen zu fördern, damit Künstler unabhängig und interaktiv zusammenarbeiten können. Nawras sieht sich als unabhängige kulturelle Stiftung gefordert, den Veränderungen und Herausforderungen der heutigen Zeit zu begegnen, indem sie Kunst und Kultur als grundlegendes Menschenrecht und als ein mächtiges Mittel für den Dialog aufrechterhält. Von diesem Gedanken ausgehend arbeitet Nawras in einer deutschen Umgebung auf verschiedene Art und Weise mit dem Glauben an Gerechtigkeit, Würde und Frieden.




Donnerstag, 25. Januar 2018, 20:00 Uhr (Eintritt 5,-/ erm. 4,-)
Mit euch nicht in einem Atemzug IV
Lyrikerlesung mit Björn Schäfer u. a.


Der Berliner Autor und Filmemacher Björn Schäfer liest aus seiner 2015 veröffentlichten Verserzählung „Moscow River“. Schäfer nimmt den Leser mit auf eine emotionale Reise durch Städte, Wohnungen und Freundschaften, mit dem Zug quer durch Europa bis nach Moskau – in den wilden Osten, wohin es den jungen Erzähler aus Berlin verschlägt, mitten in das pulsierende Herz der russischen Haupstadt um die Jahrtausendwende. In seinen Hoffnungen und Erwartungen enttäuscht sucht er in der aufstrebenden Metropole nach neuen Zielen und Herausforderungen. Die Menschen, die ihm dabei begegnen, vor allem Maxim, verwickeln ihn jedoch zusehends in eine abstruse und zuweilen auch schillernde Szenerie aus Sex, Drogen, Macht und Geld.







Mittwoch, 31. Januar 2018, 20:00 Uhr (Eintritt frei)
Verlagsparty! 5 Jahre mikrotext
Eine Feier mit mikrotext unter der Diskokugel


Was gefeiert wird? Eine halbe Dekade. Vor genau fünf Jahren, am 31. Januar 2013, wurde mikrotext im Gewerbeamt angemeldet, damals noch mit der Produktpalette E-Books (eventuell auch Bücher). Bisher sind daraus über 40 E-Books und bald über 10 Bücher hervorgegangen, mit Novellen, Kurzgeschichten, Essays, Web-Literatur, neuen Reportagen, Anthologien und Romanen, von Autoren im Alter von 24 bis über 90 Jahren. Und unter
www.mikrotext.de gibt es ein Abo zu buchen!

Es wird gute Tanzmusik von Austrian Sounds geben, Autoren und die Verlegerin am DJ-Pult und einen Surprise Act.
SAVE THE DATE! AND SHAKE SHAKE SHAKE.