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Juli 2008
Mittwoch, 2. Juli 2008, 19:30 Uhr
Unkostenbeitrag 7,50 Euro
Seemannsgarn
Lesung mit Musik von Susanne Opitz und Stefan Plepp
Möwen segeln lautlos dahin. Ab und zu ein Schrei. Und das Rauschen der See. Schiffe schnauben dumpf am Horizont.
Oder war das ein Walfisch? Wind im Gesicht. Die Sonne erhebt sich über das Meer. Weite. Ferne. Sehnsucht.
Wer liebt sie nicht, die Verheißungen des Matrosenlebens? Die Freiheit, die salzigen Stürme, die winkenden Mädchen
am Hafen. Lauschen Sie Geschichten von kühner Seefahrt. Von Schiffbrüchigen, Visionen und Schlangenbissen.
Von sagenhaften Inseln, die noch kein Mensch zuvor gesehen hat. Von tollkühnen Piraten, die so klein sind,
dass niemand sie bemerkt. Und von einem Gesicht, das mitten im Sumpf von Madagaskar... Tauchen Sie ein in die
nautische Welt, lassen Sie sich benetzen. Kleine Meere führen wir alle mit uns. Lassen wir sie fließen, die
salzigen Wasser, egal ob durch Lachen oder Weinen. Hier kommen Sie dem Wasser näher! Denn kein Genre vereint
auf so kraftvolle Weise Poesie, Dramatik, Phantasie und Humor, kein Garn ist so bestrickend wie Seemannsgarn.
Susanne Opitz entschloss sich erst 1997, nach dem Studium von Pädagogik, Kultur- und, Theaterwissenschaften
für die künstlerische Karriere als Tänzerin und Schauspielerin. Nach Butoh-Performances und Bewegungstheater
arbeitete sie vor allem mit dem „sprachbesessenen“ Dramatischen Theater Berlin, realisierte hier zuletzt das
„Ilias-Projekt“ als Theater und Film. Als freie Schauspielerin bearbeitet sie Texte u.a. in Lesungen für das
Jüdische Museum Berlin, singt, spielt und tanzt in freien Produktionen, wie denen von DRAMATEAM,
Atze-Kindermusiktheater…
Außerdem unterrichtet sie Tango und Kommunikation in Berlin.
Stefan Plepp begann seine Schauspielerkarriere schon mit 12, unterbrach diese allerdings kurzfristig,
um sieben Jahre Physik in Dresden, Heidelberg und Berlin zu studieren. Während seiner anschließenden zweijährigen
Lehrtätigkeit an der FU Berlin als Diplomphysiker schloss er seine unterbrochene Schauspielausbildung ab.
1998 wurde er in Halle/Saale am Theater engagiert, danach folgten Engagements am Theater am Kurfürstendamm
Berlin und am Winterhuder Fährhaus in Hamburg, wo er mit Herbert Herrmann und Edith Hanke spielte. Seither
arbeitete er an vielen Theatern sowohl in Engagements als auch als Gast.
www.seemannsgarn.claranet.de
Susanne Opitz: www.tangotanzenmachtschoen.de
Stefan Plepp: www.stefan-plepp.de
Mittwoch, 9. Juli 2008, 19:30 Uhr
Unkostenbeitrag 5 Euro
wegen gestern
Autorenlesung von Moritz Waldhauser und Tom Bresemann
Moritz E.K. Waldhauser liest Passagen aus seinem Debut-Roman Notizen eines
Einzelgängers und aus seinem bisher unveröffentlichten Roman "Emanuel -
ein utopisches Schicksal".
http://mekwaldhauser.host4free.de/
Moritz Emanuel Konstantin Waldhauser, geboren in Pullach (bei München) am 7. Februar 1984,
wenige Minuten nach seiner Zwillingsschwester. Lebt seit 2001 in Berlin. Jobs als Programmierer,
im Wachschutz und als Call-Center-Agent. Entschied sich 2003 für ein Leben als freier Schriftsteller.
„Ich wollte meinen Geist freihalten für die gelebte Literatur meiner Zukunft. Anfang 2007 war meine
autodidaktische Ausbildung soweit gereift, dass ich meinen ersten Roman fertig geschrieben hatte und ihn im
Plenarsaal des Bundestags im Reichstagsgebäude veröffentlichte. Daraufhin wurde ich von der Bundestagspolizei
festgenommen und nach kurzem Verhör freigelassen. Die Ordnungswidrigkeit „Störung einer Bundestagssitzung“ hatte
außerdem keinerlei rechtliche Konsequenzen für mich. Im persönlichen Bereich war aber es ein enormer
Befreiungsschlag von mir selbst, der eben live im Fernsehen (Phoenix) übertragen wurde. „Damit die
Abgeordneten mal etwas zu lesen bekämen, das nicht von einem Lobbyisten stammt, sondern aus der Unterschicht“,
sagte ich damals, und die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die taz, Hannoversche Allgemeine, der Münchner Merkur,
der Berliner Kurier, etc berichteten über meine Aktion. So machte ich im Jahr 2007 viele Kontakte, wertvolle
Erfahrungen und weitere Veröffentlichungen, die mich nun immer mehr in meinem damaligen Entschluss bestätigten
Schriftsteller zu sein.“
"Tom Bresemann ist Zyniker, Schwächensucher und Spötter [...]
Tom Bresemann ist ein liebevoller Chronist von Alltagsvorgängen, ein Harmoniesüchtiger und Idealist [...]
Bresemann ist vieles. Wie vielseitig der Lyriker ist, [...] zeigt er auch in seinem Gedichtband Makellos [...].
Gedichte, in denen Bresemann zeigt, dass er das Leben nicht verstehen will - damit er seine Neugier behält,
immer weiter beobachten kann, zerstören und versöhnen."
Sassan Niasseri, TIP Nr.11/2008
Tom Bresemann liest aus seinem Gedichtband und unveröffentlichte Texte.
www.makellos-gedichte.de
Samstag, 12. Juli 2008, 19:00 Uhr
Eintritt frei
Das Sommerfest der Lettrétage
Abschluß der zweiten Saison des jungen Literaturhauses Berlin Kreuzbergs
Zum Ende der zweiten Saison freuen wir uns, Sie und euch einladen zu können, mit uns zu feiern. Aber es besteht
nicht nur die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu blicken und die OrganisatorInnen der Lettrétage kennen zu lernen
- darüber hinaus werden viele der beteiligten Autoren, Musiker und Künstler der letzten Saison erwartet: Eine
wunderbar unkomplizierte Möglichkeit, mit lieben und liebgewonnenen Schaffenden ins Gespräch zu kommen.
Und: NICHT ZULETZT bietet uns das Sommerfest eine schöne Gelegenheit, allen Beteiligten zu danken, den Schaffenden,
den Journalisten und Kulturbetrieblern und vor allem EUCH/IHNEN. Neben einem Imbiss und dem gewohnt erfrischenden
Getränkeangebot des Hauses, wird zur Labung Live Musik von SYLVESTER,
Poesie vom Beamer und ein DJ-Set kredenzt.
Es ist Sommer - juchhee!
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