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Dezember 2016



Freitag, 2. Dezember 20:00 - Samstag, 3. bis Sonntag, 4. Dezember 10:00 Uhr
BERUF LITERATUR – Von und mit Literatur leben
Erster Berliner Branchentreff Literatur: Workshops, Diskussionsrunden, Beratungsangebote und Vorträge von und für FreiberuflerInnen der Literaturbranche. Im Rahmen des Projekts „WiSU – Wirtschaftliche Stärkung der UrheberInnen der freien Literaturszene Berlin“ der Lettrétage

Mag ich, was ich mache, und mache ich, was ich mag? Bis zu 10.000 freie AutorInnen, LektorInnen und ÜbersetzerInnen in Berlin werden dies mehrheitlich bejahen – leisten sie sich doch den Luxus, ihr Berufsleben mit etwas zu verbringen, dass sie als erfüllend und relevant betrachten – mit Literatur. Das enthebt sie nicht der Notwendigkeit, Lebensmittel zu kaufen, ihre Miete zu bezahlen und sich fürs Alter abzusichern. Und dies ist für die FreiberuflerInnen der Literaturbranche schwieriger als in anderen Bereichen. Zeit also, sich zusammenzutun, sich auszutauschen, Allianzen zu bilden, neue Ideen zu verwirklichen, von den anderen zu lernen und die anderen von den eigenen Erfahrungen lernen zu lassen! Für all das gibt es jetzt den Branchentreff Literatur. Dieser bringt die literarischen UrheberInnen zusammen, stiftet Kooperationen und bietet in einem vielseitigen Programm aus Workshops, Diskussionsrunden, Beratungsangeboten und Vorträgen zahllose Anregungen, wie LiteratInnen den Fährnissen des Alltags und den Mühen der Ebene etwas entgegensetzen können. Von KSK bis Kundenakquise, von Preisgestaltung bis Profilschärfung, von Stipendien bis Selfpublishing.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl zu den Workshops ist begrenzt. Um Anmeldung unter
www.literaturszene.berlin wird gebeten.

Das Projekt WiSU und der Branchentreff Literatur 2016 werden von dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union (EFRE) und der Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten gefördert.



Programmübersicht

Freitag, 02.12.2016
20:00 Uhr Eröffnung des Ersten Branchentreffs Literatur
Mit Moritz Malsch (Begrüßungsworte), Birgit Kreipe (Lesung), Forde / Spallati / Mingarelli (Jazz-Trio, Klavier/Bass/Schlagzeug) & Networking

Samstag, 03.12.2016
10:00-11:00 Uhr | Networking-Kaffee
11:00-13:00 Uhr |
Panel 1: Where are we now? Stand der Dinge in der freien Literaturszene, Networking, Lobbying, Vorstellung Verbände
Mit: Britta Jürgs (AvivA Verlag), Aurélie Maurin (freie Übersetzerin und Kuratorin), Laura Seifert (Kulturförderpunkt Berlin), Eric Schumacher (Netzwerk freie Literaturszene Berlin e. V.), Michael-André Werner (freier Autor) und Andreas Schmiedecker (Moderation)
13:00-14:00 Uhr | Mittagspause
14:00-15:30 Uhr | Impulsworkshop 1: Projektmittelakquise mit Katharina Deloglu
16:00-17:30 Uhr | Impulsworkshop 2: Preisgestaltung, Angebotsstellung, Kundeakquise mit Jörg-Peter Riekert
18:00-19:30 Uhr | Impulsworkshop 3: Marktpositionierung, Profilschärfung und Kooperationen mit Andrea Margitics
20:00-21:30 Uhr | Impulsworkshop (Neu): VG Wort mit Henry Steinhau

Einzelberatungen: 14:00-18:00 Uhr (Anmeldung vor Ort)

Die Teilnahme am gesamten Veranstaltungsangebot ist kostenlos.
Die Teilnahme an den Impulsworkshops ist begrenzt, bitte melden Sie sich hier an!
Barrierefreier Zugang zu allen Räumlichkeiten.



















Montag, 5. Dezember 10:00 Uhr bis Dienstag, 6. Dezember 17:00 Uhr, Eigenbetrag 24 Euro
Wort.Kunst.Markt - Rund um die Selbstständigkeit
Workshop mit Martin Jankowski und Dr. Patrick Baumgärtel.

Aus der Zeit der Romantik wurde er uns überliefert: Der Traum vom Künstler, der in einsamer Genialität ein Meisterwerk erschafft und daraufhin auf ewig in die Ruhmeshallen der Weltkultur aufsteigt… und auch wenn wir heute längst ahnen, dass es irgendwie anders läuft, finden wir diese Idee immer noch reizvoll. Dass Literatur in erster Linie harte Teamarbeit ist, merkt jeder, der sich professionell auf dieses Berufsfeld einlässt. Welche Arbeitsschritte sind existenziell wichtig, welche Verbündeten braucht ein Autor und vor allem – wie findet man sie? Die persönlichen Ansätze der Teilnehmer sollen hierbei (soweit gewünscht) berücksichtigt werden und für die jeweiligen Zielsetzungen konkrete Umsetzungsschritte erarbeitet werden. Wir besprechen die wichtigsten Aspekte literarischer Teamarbeit und geben praktische Empfehlungen, wie man als Autor damit umgehen sollte, um beruflich erfolgreich sein zu können.

1.Tag - Martin Jankowski - Autor und Leser: Braucht es mehr?
- Wie präsentiere und positioniere ich mich?
- Wie gehe ich mit der Öffentlichkeit um?
- Vermarkter: Verlage, Gestalter (Grafik), Webportale (PR)
- Leserbriefe, Pressekritiken, Internet-Kommentare etc.
- Exkurs: Strategien kollektiven Schreibens

2. Tag - Dr. Patrick Baumgärtel - Erstleser und wie man mit ihnen umgeht: Agenten, Lektoren, Beta-Leser
- Was macht der Lektor mit meinem Text? Wozu ist es gut?
- Agenten und Agenturen: Wer sie sind, was sie bringen.
- Öffentlichkeitsarbeit im Verlag und beim Selfpublishing

Anmeldungen bitte bis 15.11.2016 unter weiterbildung@foerderband.org oder 030 28 49 387-0/-27.

Martin Jankowski, geb. 1965 in Greifswald lebt seit 1995 als freier Autor, Herausgeber und Kulturkurator in Berlin. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher (Lyrik, Prosa, Sachthemen), gehört zu den Mitbegründern des „internationalen literaturfestivals berlin“, des „Netzwerks freie Literaturszene Berlin“ und leitet seit 2005 die „Berliner Literarische Aktion“. Als Autor und Projektleiter realisiert er zahlreiche internationale Literaturprojekte; als Literaturdozent war er an zahlreichen Universitäten weltweit zu Gast, aktuell an der Portland State University (Oregon, USA).
www.martin-jankowski.de

Nach einem Germanistikstudium, einer Promotion über W.G. Sebald an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der Arbeit bei der amerikanischen Literaturagentur S.J. Greenburger (New York) stellte sich Dr. Patrick Baumgärtel 2009 der Herausforderung, in sich wandelnden Zeiten eine Full-Service-Literaturagentur (inkl. PR-Arbeit und Lektorat) zu gründen. Der Krimimarathon, Berlin-Brandenburgs größtes Krimifestival, den Patrick Baumgärtel seit 2012 leitet, ist Teil dessen. Patrick Baumgärtel ist Juror des Seume-Literaturpreises und Vorsitzender des Lesekultur Berlin e.V. Patrick Baumgärtel gibt Kurse zum Thema Verlagsbranche und Kreatives Schreiben und arbeitet als Lektor und Schreibcoach. www.schoneburg.de

Dieser Workshop ist Teil des Programms „Wort.Kunst.Markt“, welches Förderband e.V. in enger Verbindung mit dem Netzwerk Freie Literaturszene Berlin für in Berlin lebende freiberuflich arbeitende Autoren, Lektoren und Übersetzer konzipiert hat. Gefördert wird das Programm aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds im Programm Qualifizierung Kulturwirtschaft (KuWiQ). Für die Kofinanzierung ist ein Eigenbetrag von 2,00€/Stunde und Teilnehmenden nötig.



Mittwoch, 7. Dezember 20:00 Uhr (Eintritt 5,-/erm. 4,- Euro)
Wann waren Sie zuletzt im Paradies?
Ein Abend über die Sucht nach dem Himmel auf Erden mit Autorinnen und Autoren der Literaturzeitschrift WORTSCHAU.

Wir legen Ihnen Pradiesvorstellungen vor die Augen und in die Ohren. Fragen nach den Gärten des Glücks und der Ferne. Den Träumereien, die der Apfelbaum symbolisiert. Mit Lyrik von Aline Wollmer, Kathrin Schadt, Christian Ingenlath, Frank Norten. Mit Gedichtfilmen von Patrick Müller, einem Film-Brief an Heinrich Heine von Elena Hill und Cartoons von meta bene. Und mit den Herausgebern der Literaturzeitschrift WORTSCHAU Johanna Hansen und Wolfgang Allinger.

Die Wortschau ist eine literarische Achterbahn, kopfüber herzunter, doch mit Bodenhaftung. Ein Magazin für Gegenwartsliteratur, in dem poetische Luftsprünge ebenso Platz haben wie tiefschürfende Essays. Seit 2007 schauen wir dem Wort auf's Maul und sondieren Tendenzen und Sentenzen. Denn der wichtigste Indikator für das Verstehen der Welt ist die Sprache. Lassen Sie sich überraschen!










Neun Jahre WORTSCHAU - Neun Jahre Verborgene Paradiese In Zusammenhang mit dem Kultursalon Madame Schoscha.

Wortschau



Donnerstag, 8. Dezember 20:00 Uhr (Eintritt 5,-/erm. 4,- Euro)
Mit euch nicht in einem Atemzug III
Autorenlesung mit mit Franz Tettinger, Christian Vater, T. G. Vömel, Bastian Winkler und Titus Meyer

Titus Meyer arbeitet gerne mit Buchstaben- und Silbenanordnungen. Er schreibt hauptsächlich Anagramm- und Palindrom-Gedichte, die stets versuchen, menschliche Körperteile aus der Wirklichkeit heraus zu amputieren um sie anschließend zu ganz neuen textlichen Gebilden und Bedeutungen zusammenzusetzen. Es mündet in Gedankenskulpturen und Dekors, die sich aber ebenso wie ihre Ausgangsmodelle dem Verbleib in der Lebenswirklichkeit verpflichtet fühlen. Er wird heute Texte lesen, die seinem geplanten Gedichtband entstammen. Es handelt sich um düstere, naturverbundene Themen aus der Feder eines fiktiven, wahnsinnigen Einsiedlers.







Bastian Winkler dichtet sich frei von schlechter Atmosphäre. Er sucht das Weite durch Ahnenflucht, steigt nicht ins Auto von Vertrauten und fährt 0,5-herzig den Berg der Verwerfung hinauf.




















Franz Tettinger lebt in Wien als selbständiger Grafikdesigner, Texter und Lektor. Er schreibt Lyrik und Kurzprosa und arbeitet an transmedialen Projekten mit Schriftstellern und Künstlern aus anderen Medien.

Christian Vater lebt seit 2001 in Berlin, wo er derzeit als Gymnasiallehrer tätig ist. Autor und Verleger, hat er u.a. schon mit dem Fotografen Andreas W. Rausch und dem Grafiker und Autor Franz R. Tettinger zusammengearbeitet.

T. G. Vömel lebt seit 1995 in Berlin. 1999 gründete er mit dem Kunstkritiker Sven Grünwitzky den Künstlersalon „Der Blaue Salon“ und hat in Literaturzeitschriften wie z. B. „Lauter Niemand“, „Intendenzen“, „Feigenblatt“ u.a. Texte veröffentlicht. Zurzeit ist er als Gymnasiallehrer, Autor und Verleger tätig.



FAUN UND ZERFALL

... abkratzen, einfärben, abstempeln, überschreiben, kaschieren, aufkleben, beflecken, radieren, zerschneiden, retuschieren, bedrucken, schwärzen und weißen ... Worte schreiben sich ein, lösen sich ab, Spruchbänder reißen Lücken, öffnen Räume. Bilder suchen sich, fliehen weiter, werfen Schatten, verlieren Kontur und Raum. Was heißt das konkret? Drei Autoren schicken sich sechs Postkarten im Kreis. Du weißt: Du bekommst eine Postkarte. Du beschreibst, überschreibst, schreibst sie fort und schickst sie an einen weiter, der sie wiederum beschreibt, überschreibt, fortschreibt, bemalt, beklebt und weiterschickt. Du weißt: Deine Karte, die du gerade geschrieben hast, gibt es bald nicht mehr. Sie wird aufgegriffen, weitergeführt, überformt. Was heißt das: Jede neue Schicht wird zum Sediment und du fragst dich am Ende: Was trägt und bleibt?

Trailer: Faun und Zerfall

In Zusammenhang mit dem im Februar 2016 gegründete vauvau-verlag für interaktive lyrik. www.vauvau-verlag.com



Sonntag, 11. Dezember 11:00 Uhr (Eintritt&Essen frei)
Literarischer Brunch mit Davorin Lenko (Slowenien)
Lesung, Gespräch und leckeres Essen mit Periskop e.V. und Davorin Lenko

„Das wagst du nie!“, sagte sie. Doch. Er wagt es: ein Sonntagmittag wie noch nie.

Am 11. Dezember organisiert Periskop e.V. einen tollen literarischen Brunch! Eine Lesung und Gespräch mit Davorin Lenko: eine Welt zwischen Barthes und Bukowski, ein Roman, ein Überraschungs-Debüt. 
Körper im Dunkel. Sexualität, Literaturtheorie und Selbstreflexion. Und dazu noch leckeres Essen!

„Davorin Lenko hat mit Körper im Dunkeln ein neues Kapitel das Romanschriftstellerei eröffnet,“ betont Literaturkritikerin Tina Kozin. „Soweit ich weiß, hat es bei uns bislang im Bereich der Belletristik noch keinen Text gegeben, der relativ tabuisierte Formen der sexuellen Praxis so deftig thematisiert und zugleich die ganze Zeit über gekonnt das Abgleiten in die Pornografie beziehungsweise in die Darstellung der unterschiedlichsten „Exzessivitäten“ und „Ekelhaftigkeiten“ nur des Darstellens wegen, also aus einer Art voyeuristischen Genusses heraus, vermeidet. Wobei ist Körper im Dunkeln  auch unser erstes Buch, das bestimmte theoretische Voraussetzungen in einem solchem Maße verinnerlicht hat, dass man es als (überzeugende!) literarisierte Theorie lesen kann.“




Davorin Lenko (1984, Slovenj Gradec, Slowenien), beschäftigt sich seit 2010 aktiv mit Literatur. Seitdem hat er Kurzprosa und gelegentlich auch Poesie und Essays in allen wichtigeren slowenischen Literaturzeitschriften veröffentlicht. Er machte auch Musikkritik und Musikjournalismus für verschiedene Online- und Printmedien. Ursprünglich erforschte er vor allem Black Metal, mit der Zeit ging er jedoch von der düsteren zu einer helleren Musiksphäre über. Auch ansonsten stellen Musik und musikalische Bezüge ein wichtiges Kommunikationsmittel in seinem Texten dar.

Lenkos Buchdebüt, der Roman Körper im Dunkeln, erhielt im Juni 2014 den Kresnik-Preis für den besten original slowenischen Roman des Jahres. Im November desselben Jahres erhielt er außerdem den Preis „Kritisches Sieb“, der vom Verband der slowenischen Literaturkritiker für das beste Buch des vergangenen Jahres nach Wahl der slowenischen Literaturkritiker vergeben wird.







Montag, 12. Dezember 20:00 Uhr (Eintritt frei)
54stories
Lesung mit Annelyse Gelman, Gerasimos Bekas, Ruth Herzberg, Sarah Berger und Svenja Viola Bunggarten.

Es gibt nie genug Geschichten. Unter diesem Grundsatz haben Saskia Trebing und Tilman Winterling auf ihrer Online-Plattform einen Prosa- und Lyrikschatz angehäuft. Ab dem 1. Dezember erscheint dort wieder jeden Tag ein handverlesener Text im literarischen Adventskalender. Am 12.12.2016 verlässt das Projekt das Internet und landet als Lesung in der Lettrétage. Dabei sind die New Yorker Lyrikerin Annelyse Gelman, der Open-Mike Finalist und Theaterautor Gerasimos Bekas, die Berliner Kolumnistin und Bloggerin Ruth Herzberg und die Fotografin und Miniaturenautorin Sarah Berger. Szenisches kommt von Svenja Viola Bunggarten, Redakteurin des STILL Magazins. Gelesen werden Texte aus dem Adventskalender sowie bisher noch ungeöffnete Geschichtenpäckchen. Soweit wir schon mal hineinspionieren durften, könnten sich darin deutsche Taschenuhren, nackte Körper auf Motorhauben und ein Ausflug ans Meer verstecken.

Moderation: Tilman Winterling und Saskia Trebing.

Gerasimos Bekas, geboren 1987, lebt als Autor und Theatermacher in Berlin und Athen. Von zdf.kultur wurde er 2013 als Autor für die Produktion "Radikal Büchner" im Bauhaus Dessau ausgewählt. 2013/14 war er Teil der Bayerischen Akademie des Schreibens des Literaturhauses München. 2014 gewann er den taz-Publikumspreis beim 22. open mike in Berlin. Aktuelle Produktionen: "Glitsch-Gott" (Maxim Gorki Theater, 2015), "G for Gademis" (Griechisches Nationaltheater -1, 2015) und "Das große Wundenlecken" (Theater Augsburg, 2016/17).

© Stefan Loeber



Sarah Berger, geb. 1985, studierte in Heidelberg Philosophie, lebt und arbeitet in Berlin, schreibt Kurzprosa auf ihrem eigenen (www.milchhonig.net) und anderen Blogs und Romane für die Schreibtischschublade. 2016 ist sie die Gewinnerin des Publikumspreises des Wiener Werkstattpreises für junge Literatur.




Svenja Viola Bungarten, 1992 geboren, lebt und arbeitet in Berlin und studiert Szenisches Schreiben an der UdK. Eine ihrer Geschichten wurde in der BELLA triste #42 veröffentlicht. Sie gewann mit ihrem Libretto POST NUCLEAR LOVE den Berliner Opernpreis 2016 und ist für den Retzhofer-Drama-Preis 2017 nominiert.

© Martina Thalhofen




Ruth Herzberg wurde in Berlin geboren. Sie studierte Drehbuch und Filmdramaturgie in Babelsberg. Ruth lebt in Berlin, tritt gelegentlich auf Lesebühnen auf und schreibt regelmäßig auf www.frauruth.de. Sie veröffentlichte Kolumnen in der Berliner Zeitung, auf der Website der Volksbühne und debütierte August 2015 bei mikrotext mit: „Wie man mit einem Mann glücklich wird. Beobachtungen.“





Annelyse Gelman, geboren in Kalifornien, ist Lyrikerin und Musikerin und lebt derzeit in Berlin. Ihre Gedichte sind unter anderem im New Yorker erschienen, ihr Lyrikband „Everyone I know is a Stranger To Someone“ war für den Believer Poetry Award nominiert.












Tilman Winterling (jetzt Hamburg) und Saskia Trebing (jetzt Berlin) stammen beide aus dem hessischen Bad Hersfeld und haben schon im Deutsch-Grundkurs ausgiebig über Literatur debattiert. Seit Dezember 2014 betreiben die beiden die Online-Plattform 54stories, die die namensgebenden 54 Geschichten längst überschritten hat. Tilman ist Rechtsanwalt und bloggt an vielerlei Orten über Literatur. Saskia studiert Kunst und Literaturwissenschaften und schreibt selbst Kurzprosa.

www.54stories.de

www.54books.de



Mittwoch, 14.12.2016, 20 Uhr, Eintritt 5,-/erm. 4,- Euro
Henry James - Bildnis einer Dame
Lesung und Gespräch mit Denis Abrahams und Verena Auffermann

1881 erschienene Roman ist Henry James' wohl bekanntestes Werk. Im Anschluss spricht Abrahams mit der Henry-James-Biographin Verena Auffermann (Henry James - Leben in Bildern) über Autor und Werk.











Verena Auffermann, geboren 1944 in Höxter, wurde nach einer Buchhandelslehre und einem Studium der Kunstgeschichte neben ihrer Tätigkeit als Dozentin und Herausgeberin vor allem als Kritikerin bekannt. Auffermann schreibt u.a. Rezensionen für »Die Zeit« und die »Süddeutsche Zeitung«. Dem literaturwissenschaftlichen Sammelband »Leidenschaften. 99 Autorinnen der Weltliteratur« (2009) folgte 2016 eine Bildbiografie zu Henry James.



Denis Abrahams, geboren 1973 in Wiesbaden, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Er spielte zahlreiche Rollen an Stadt- und Staatstheatern. Seit 2004 lebt und arbeitet Denis Abrahams als freier Sprecher und Vorleser in Berlin. Neben seinen Lesungen, Hörbüchern und Hörspielrollen führte er inzwischen auch Dialogregie in mehreren Hörspielen. U.a. gehört er zum festen Vorleserensemble des Internationalen Literaturfestivals Berlin (ilb). Abrahams ist Gründungsmitglied der Lettrétage und gestaltete hier bereits über einhundert literarische Abende als Sprecher und Kurator.









Donnerstag, 15. Dezember 19:30 Uhr, Eintritt 8.-
DUO Hybrid
Eine Zusammenkunft der anderen Art

Einzigartige Weihnachtsimprovisationen... Und zwar mit deutschen bzw. europäischen Weihnachtsliedern und arabischen Texten! Einige der Lieder kennt man im arabischen Raum schon, da sie lange auf Arabisch gesungen werden. Die Texte aller anderen Lieder, die an diesem Abend im Mittelpunkt stehen, hat Lamis Sires selber geschrieben und gereimt.

Lamis Sires singt und wird vom Gitarristen Gaith Jammal begleitet.

Lamis Sires, geboren Aleppo, hat einen syrischen Vater und eine deutsche Mutter aus Berlin. Sie studierte Französische Literatur in Aleppo und war bis 1990 in Syrien verbeamtet und entschied dann, sich in Berlin niederzulassen. Zurzeit ist sie in einem der Institute der Freien Universität Berlin tätig. Lamis ist Sängerin und Perkussionistin und hat bereits im vergangenen Winter (2015) im Rahmen eines kleinen Weihnachtskonzerts hier im Lettrétage einige ihrer arabischen Weihnachtslieder vorgestellt.

Gaith Jammal, ebenfalls in Syrien geboren, hat sein Hochschulstudium an der Hochschule für Musik in Damaskus abgeschlossen. Er hat an der Franz Liszt Musikhochschule in Weimar seinen Master abgeschlossen.





Kuratorin: Maysaa Salameh-Wolf

Kartenrservierung ist auch telefonisch (+49 176 56392526) oder per E-Mail (maysaa@online.de) möglich.